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    <title>BadA$$Mood (One of these days, I´m gonna change my evil ways. One of these days.(AC/DC)) : Rubrik:Informationelle Selbstbestimmung</title>
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    <description>One of these days, I´m gonna change my evil ways. One of these days.(AC/DC)</description>
    <dc:publisher>nickpol</dc:publisher>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:date>2008-06-19T07:17:03Z</dc:date>
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    <title>BadA$$Mood</title>
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  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4994731/">
    <title>Von Laptops und PDAs - oder Paranoia Extrem</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4994731/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Im letzten Monat hat ein US-Gericht entschieden, Grenzbeamte können Laptops, PDAs und jedwede andere elektronische Geräte durchsuchen, wenn eine Person in die USA einreisen will.Sie können den Computer nehmen und die darauf befindlichen Daten herunterlade&#326; abspeichern selbstverständlich, der Computer kann für mehrere Tage einbehalten werden. Der Zoll und die Grenzkontrollbehörden haben bis jetzt noch keine Regularien bekanntgegebe&#326; nach denen das Ganze ablaufen sol&#320;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Das ist aber nicht ein alleiniges Problem U.S. amerikanischer Behörden. Britische Zollbeamte durchsuchen Laptops nach Pornografie.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Das Verschlüsseln der Festplatte bringt in diesem Fall gar nichts. Der Grenzbeamte oder Zöllner wird die Entschlüsselungprozedur ablaufen lassen und dann zur Eingabe des Passwortes auffordern.Natürlich kann man diesen Wunsch zurückweisen, das Ergebnis, man wird länger festgehalten, oder aber die Einreise wird einem schlicht verweigert, dann geht es postwendend nach Hause. Was bleibt, die Daten müssen versteckt werden, Truecrypt ist kostenlos und läuft auf allen möglichen Plattformen, PGP-Disk kann man auch nutzen. Die verschlüsselten Container kann man mit der Software unsichtbar machen, vielleicht findet der Beamte den Container nicht. Auf alle Fälle bracuht man ein sehr gutes Passwort zu Verschlüsselung.Wenn dann die Daten vom Computer geladen werde&#326; braucht man sich nicht soviele Sorgen zu machen. Andererseit&#351; die haben einen Knal&#320; Reist man in die USA oder andere &#313;ände&#343; sollte man glatt auf seinen Computer verzichten.&lt;br /&gt;
Die Vorgehensweise ist völlig idiotisch.&lt;br /&gt;
Der ganze Artikel in &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/technology/2008/may/15/computing.security&quot;&gt;The Guardian.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Weitere Informationen:
&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Electronic Frontier Foundation &lt;a href=&quot;http://www.eff.org/deeplinks/2008/05/protecting-yourself-suspicionless-searches-while-t&quot;&gt;Protecting yourself&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Elelctronic Frontier Foundation &lt;a href=&quot;http://www.eff.org/deeplinks/2008/05/border-search-answers&quot;&gt;Border Search&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
und &lt;a href=&quot;http://www.cnet.com/8301-13739_1-9935170-46.htmlhttp://www.news.com/8301-13578_3-9892897-38.html&quot;&gt;Cnet News&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T00:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4926247/">
    <title>Heimliche Fotos</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4926247/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Supermärkte in England proben den nationalen Notstand. Man fängt bei Jugendlichen an. Sofern sie in den Märkten Alkohol und Zigaretten kaufen, werden sie heimlich fotografiert. Die Datenbestände dürften enorm sein.&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;&quot;Flat-Rate-Saufen&quot; ist in auf der Insel, nichts neues, ähnlich wie in Deutschland, die Kid verschaffen sich den Kick mit legalen Drogen, einige bleiben auf der Strecke. Gesoffen wird weiter.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;http://craphound.com/images/FaceRecogL_468x352.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Auf dem Gesicht sind die Eckpunkte für die Erkennung markiert. In erster Linie geht es um das Alter, noch. Nun wollen die Märkte eine nationale Datenbank.&lt;/p&gt;
Die ganze Story bei &lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.html?in_article_id=566181&amp;in_page_id=1770&quot;&gt;Daily Mail&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T16:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4621193/">
    <title>Airport-Profilers</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4621193/</link>
    <description>sie überwachen Eure Gesichtsausdrücke. Zieht  also bitte keine Grimassen, ihr könntet sonst verdächtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://seattlepi.nwsource.com/dayart/20071226/450profiling_tsa.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Della Winn, a TSA behavioral detection officer, watches over passengers as they approach a security checkpoint at Sea-Tac International Airport on Friday.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://seattlepi.nwsource.com/local/344868_airportprofiler26.html&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; die ganze Geschichte.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-16T19:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4594656/">
    <title>SWIFT-Datenschnüffelei</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4594656/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;In den letzten Tagen konnte man als Kunde der Berliner Volksbank, an einem Konto-Ausdruck folgendes lesen:&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;Mitteilung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;...in der Überweisung enthaltenen Daten über den einzigen weltweit tätigen Zahlungsnachrichtendienst SWIFT (Sitz in Belgien) an das Kreditinstitut des Begünstigten weitergeleitet werden. Aus Gründen der Systemsicherheit speichert SWIFT Transaktionsdaten vorübergehend in seinen Rechenzentren in der Europäischen Union und in den USA.&lt;br /&gt;
Diese Änderungen können Sie direkt den neuen Sonderbedingungen entnehmen, die in Ihrer Geschäftsstelle ausliegen. Auch im Internet finden Sie unter &lt;/i&gt;&lt;a &gt;Formulare und Konditionen&lt;/a&gt; zum Download.&lt;br /&gt;
Wir gehen davon aus, dass Sie mit den Änderungen einverstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man will die Kontodaten den USA legal zur Verfügung stellen, einen anderen Grund gibt es nicht. Die Dienste in den USA können dann ganz einfach, ohne jedweden Protest die Transaktions-Daten europäischer Bürger ausschnüffeln. Deutsche Kredit-und Geldinstitute im Kotau vor amerikanischen Behörden. Nimmt man die Datensammelwut deutscher Behörden dazu, so wie sie unserem Hausmeister Schäuble vorschwebt, finden wir alle Eingang in die Terrordateien der &quot;zivilisierten, westlichen Wertegemeinschaft&quot;. Ich empfehle jeden, Einspruch gegen diese Art von Daten-Sammlung einzulegen oder/und auf SWIFT gänzlich zu verzichten. Man weiß nie, was aus solchen Daten plötzlich herausgelesen wird. Deutsche Banken in der Liebedienerei amerikanischer Behörden, so arbeiten eigentlich nur Pimps.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-08T11:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4478618/">
    <title>Facebook und das Geld</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4478618/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/44/Facebook_Logo.png&quot;   hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;2&quot; border=&quot;10&quot; align=&quot;left&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt; Das Mutterschaf der sozialen Netzwerke in Nöten. Hausgemacht, es ist der Datenschutz, der die Community in helle Aufregung versetzt. Auf Partnerseiten zeigt Facebook das aktuelle Surf-und Shoppingverhalten seiner User an. Die sind not amused, über diese Tatsache.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Das neue Feature protokolliert das Verhalten der Facebook-User auch ausserhalb der Community. So wird ein Nutzer darüber informiert, dass sein Freund in einer Online-Videothek einen ganz bestimmten Film ausgeliehen hat. Das Ziel, welches Facebook verfolgt, ist klar, man will das Werbegeschäft ankurbeln.Die von den Online-Aktivisten MoveOn.org eröffnete Facebook-Gruppe &quot;Petition: Facebook, stop invading my privacy!&quot; fand über Nacht rund 2000 Mitglieder, &lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/public/article/SB119560466428899897-9XRA4XmBETuYnPhd3RuSQr5HKPs_20071221.html&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt; das Wall Street Journal. Besondere Kritik ruft der Umstand hervor, dass die Facebook-Nutzer sich dem &quot;Facebook Beacon&quot; genannten Werbeprogramm nicht einfach entziehen können, sondern sich für jede Partnersite einzeln abmelden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt; Facebook selbst sieht das User-tracking als nicht problematisch an. Die Nutzer würden schließlich darauf hingewiesen, dass Daten gespeichert würden und könnten mit einem Mausklick widersprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Na ja, soziale Netzwerke sind auch nicht das, was sie einmal sein sollten. Parallelen zu StudiVz sind nicht von ungefähr und wahrscheinlich im Prozeß des Klonens entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.alternet.org/blogs/rights/68716/&quot;&gt;AlterNet&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-26T00:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4473609/">
    <title>Skype ist pöhse</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4473609/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.testticker.de/testticker_images/200711/20071123007.gif&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;2&quot; border=&quot;10&quot; align=&quot;right&quot;alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Nach dem der Hausmeister der Republik wieder am Bundestrojaner arbeiten lässt, man hat mit Sicherheit nie richtig damit aufgehört, vermelden nun seine Schergen Probleme mit dem VoIP Dienst Skype zu haben. Die Verschlüsselung sperrt die Ermittler von der Kommunikation aus. Gleichzeitig argumentiert das BKA, dies ist einer der Gründe den Bundestrojaner einzuführen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;&quot;Das stellt uns vor gravierende Probleme&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/digitale/internet/503648&quot;&gt;erklärte&lt;/a&gt; der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke gestern in Wiesbaden. Dennoch gäbe es keine Gespräche mit Skype-Besitzer eBay wegen einer Hinterlegung der Schlüssel bei den Ermittlern oder über den Einbau einer Hintertür. Er könne sich ohnehin nicht vorstellen, das ein Unternehmen so etwas tun würde, sagte Ziercke. Online-Durchsuchungen hält er für wirkungsvoller und betonte erneut, dass man diese nur in Einzelfällen einsetzen würde. (dd)&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Die Herrschaften lassen sich da bestimmt etwas einfallen. Kann man doch mit der richtigen Software gleich alle Gespräche weltweit abhören. Legales Spannen, aus der Sicht des BKA, aus meiner Sicht pathologisch.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-24T00:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4361453/">
    <title>Online kommen die Spione</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4361453/</link>
    <description>Online kommen die Spione  und vielleicht die falschen Daten

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Kollateralschaden am Rande: die Abschaffung von Demokratie und der angeblich verteidigten Freiheit&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Aber wir werden doch im 21. Jahrhundert nicht wieder in das antiaufklärerische Denken verfallen, dass das Vorhandensein eines bestimmten Buches in der Bibliothek oder einer bestimmten Datei auf dem Rechner, ein Einverständnis mit dessen Inhalten bedeutet, oder doch?!&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Eigentlich sind Online-Durchsuchungen eine gute Sache: Sie helfen terroristische Anschläge zu verhindern und bedeuten für den unschuldigen Bürger keine Gefahr. Auf den ersten Blick zumindest.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Was schrecken mich Online-Durchsuchungen?&lt;/h3&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Ich habe doch nichts zu verbergen! Oder doch? Nein, eigentlich nicht. Nur, wenn jemand aus dem Vorhandensein bestimmter Dateien falsche Schlüsse zieht (oder ziehen will), dann vielleicht doch.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;In den letzten Jahren haben Micromedien wie E-Mails, SMS, Blogs und Internetforen neben den etablierten Medien einen weiteren Diskussionsraum eröffnet, der es zwar ermöglicht, im geschlossenen Zirkel seine Meinungen zu kolportieren, aus dem heraus es jedoch immer wieder einmal weitreichende Zurkenntnisnahme gibt. Beispiele dafür sind der Karikaturenstreit (siehe Kirchner, Henner (2007): Micromedien in der arabischen Welt. In: Debatin, Bernhard (Hg.): Der Karikaturenstreit und die Pressefreiheit ) ebenso wie das Onlinetagebuch von Riverbend (http://riverbendblog.blogspot.com), das es geschafft hat, einen Einblick in die Rückentwicklung des Irak nach der Invasion zu verschaffen. Dan Sieradski (orthodoxanarchist.com) ist es während des Libanonkriegs 2006 gelungen via Internet mit jungen Libanesen Kontakt aufzunehmen  die Liste der internetten Grenzüberschreitungen ließe sich lange fortsetzen. Während gerade das Internet es vermag, ansonsten ausgeblendete Themen sichtbar zu machen, ermöglicht es gleichzeitig auch, dass sich bestimmte Zirkel, seien es nun fundamentalistische, rechts- oder linksradikale oder sonstige, subversive Botschaften zuschustern, konzertierte Aktionen planen und zur Gewalt aufrufen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Diese Foren zu beobachten ist darum eine sinnvolle und lohnende Beschäftigung für unsere Verfassungsschützer. Der aktuell als Highlight im Antiterrorkampf gefeierte Vorschlag, die längst realisierten Online-Durchsuchungen zu legalisieren, führt aber in eine ganz andere Richtung. Während man eigentlich mit den aktuellen Fahndungserfolgen zufrieden sein könnte, wird in Medien bundesweit und international angekündigt, dass man 2008 Anschlagspläne wie die zum 11. September nicht mehr ohne das Mittel der Online-Durchsuchung vereiteln könne. Woher wissen die Sprecher das? Häufiges Wiederholen wird aber auch diese Gedankenverrenkung schließlich plausibel erscheinen lassen. Wenn wir 2008 allerdings immer noch kriegführende Partei sind, könnte das Szenario Anschlag in Deutschland vielleicht sogar stimmen.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Vielen Menschen fehlt derzeit vielleicht noch die Fantasie, wohin die aktuelle Entwicklung in den nächsten zwanzig Jahren führen könnte. Einen Vorgeschmack allein durch die Feststellung dessen, was in den letzten Jahren schon alles vorbereitet wurde, gibt das Buch von Rolf Gössner Menschenrechte in Zeiten des Terrors, das man auch Menschenrechte in Zeiten des Antiterrorkampfes hätte nennen können. Kollateralschaden am Rande: die Abschaffung von Demokratie und der angeblich verteidigten Freiheit. Stattdessen wird ein System von Präventivmaßnahmen installiert, das u.a. die Verwischung von Grenzen zwischen Polizei und Geheimdiensten vorantreibt und eine massive Militarisierungskampagne national wie international betreibt. Wir führen Krieg und sollen es laut Weißbuch der Bundeswehr auch dauerhaft tun. Ein Staat, der nach außen Macht ausübt, muss aber auch nach innen Macht ausüben, sonst ist das System gefährdet. Andere lassen sich nur beherrschen, wenn man die eigenen Leute kontrolliert  der heute noch zaghaften, aber wachsenden Auflehnung gegen diese Politik wird nun schon präventiv der Riegel vorgeschoben für die langfristige Sicherheit des Machtapparates.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Welche Rolle spielen Online-Durchsuchungen hierbei? Nun, vielleicht nur diese, die Menschen von der Nutzung des Internets abzuschrecken, denn ein Stand-Alone-Gerät ist ohne Hausdurchsuchungsbefehl zunächst eine relativ private Angelegenheit. Dann wären die PR- und Lobbygruppen gefütterten Mainstream-Medien (siehe exemplarisch Becker/Beham 2006: Operation Balkan  Werbung für Krieg und Tod) wieder eine wichtigere Quelle für eine große Zahl von Bürgerrechtlern, die in den letzten Jahren via Internet für Ihre Anliegen eine ansehnliche Mitstreiterschaft auf die Beine stellen konnten. Das ganze also vielleicht auch eine kleine Einschüchterungskampagne für allzu forsche Friedensbewegte? Oder Wissenschaftler, die sich durch allerlei Schriftwerk merkwürdigster Autoren wühlen, um herauszufinden, wie das Volk denkt? Wer darf zu welchem Thema forschen und dazu Daten sammeln und speichern? Wer macht sich mit welchem Material auf dem Computer verdächtig? Hauptverdächtiger der Zukunft müssten also eigentlich Polizei und Verfassungsschutz sein, weil sich auf den Rechnern der Beamten erwartungsgemäß etliche subversive Daten befinden dürften.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Aber wir werden doch im 21. Jahrhundert nicht wieder in das antiaufklärerische Denken verfallen, dass das Vorhandensein eines bestimmten Buches in der Bibliothek oder einer bestimmten Datei auf dem Rechner, ein Einverständnis mit dessen Inhalten bedeutet, oder doch?! Wenn dem so ist, kann das Institut für Medienverantwortung schließen. Natürlich befassen wir uns mit Texten rechtsradikaler, islamistischer, evangelikaler, zionistischer und neokonservativer Autoren, mit übelsten medialen Gewaltdarstellungen u.v.m.  darum sind diese auch auf unserem Rechner ebenso vorhanden wie in unserer Bibliothek. Zu Studienzwecken leihen wir uns Mein Kampf aus Universitätsbibliotheken aus, sind also im Buchungsverzeichnis zu finden, und prüfen gar die Übersetzung ins Englische. Goebbels Tagebücher sind eigentlich Pflichtlektüre für Medienwissenschaftler, um sich mit den Darlegungen der einfachsten und effektivsten Formen von Propaganda auseinanderzusetzen, die man heute in Teilen in verschiedensten Bereichen wieder finden kann und muss. Apotheker sollten eigentlich recherchieren, wie man mit welchen Substanzen Bomben baut, um bei eventueller Nachfrage nach bestimmten Substanzen der Polizei einen Hinweis geben zu können. Aber angesichts der Überwachungspläne ist das wohl nicht mehr ratsam. Schon gar nicht für Apotheker mit einem arabischen Namen. Oder man stelle sich einen türkischsprachigen Wissenschaftler vor, der zum Thema Islamismus in der Türkei forscht  oder einen jüdischen Wissenschaftler, der sich die Ideologie der Siedler-Bewegung in Israel zur Analyse vornimmt ...&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Uns bleibt zu hoffen, dass man also nur dann verhaftet wird, wenn es wirklich explizit um persönlich verfasstes Material geht, das zu Gewalt und Terror aufruft. Und das kann es schließlich nicht geben, nicht bei uns! Der Gedanke beruhigt  aber nur für einen kurzen Moment. Wer nämlich garantiert, dass sich nicht per Trojaner Dateien solchen Inhalts auf unseren Server schleichen. Hat schon jemand behauptet, dass der Datentransfer nur eine Einbahnstraße ist?&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Offline ist die Teilnahme an den egalitär demokratisch nutzbaren Micromedien schon wesentlich eingeschränkter. Man muss jedes Mal ins Internetcafé gehen, wenn man internetten Kontakt mit der Welt aufnehmen will. Das ist freilich für Wissenschaftler, ehrenamtliche Friedensaktivisten und andere Menschen mit Zeitnot nicht realisierbar. Diese Strategie müssen wir dann denen überlassen, die wirklich etwas zu verbergen haben  und die werden clever genug sein, das Internetcafé auch öfter mal zu wechseln.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T12:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/4160955/">
    <title>Chinesische Paranoia - amerikanisches Kapital und Technik</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/4160955/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://boingboing.net/images/shenzhensurveillance.jpg&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;2&quot; border=&quot;10&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;In den nächsten Monaten werden in Südchina, 20.000 (oder mehr) Überwachungskameras für die Polizei installiert. Das Spionagesystem wurde eigens dafür entwickelt, automatisch Gesichter gesuchter oder verdächtigter Personen zu erkennen. Die Hardware wird von US-amerikanischer Software gesteuert. Die Einwohner der Stadt Shenzen (&ap; 12 Millionen) müssen dann eine Chipkarte tragen, die von der selben US-Firma programmiert wurde. Zu den üblichen Daten wie Name und Adresse kommen noch folgende Angaben zur Person:&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Arbeitsstellen der Vergangenheit;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Bildungs-Hintergrund;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Religion&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;ethnische Zugehörigkeit&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;polizeiliche Einträge;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Angaben zur Krankenkasse&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Telefonnummern von Hausbesitzern&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Man möchte meinen Schäuble hat im Vorbereitungsstab mitgearbeitet.  Shenzen, vielleicht das Versuchslabor für unsere westliche Demokratie?&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2007/08/12/business/worldbusiness/12security.html?ex=1344571200&amp;en=df3f7b36de098b00&amp;ei=5088&amp;partner=rssnyt&amp;emc=rss&quot;&gt;New York Times&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-13T15:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/3284375/">
    <title>BMI BotNet - Schäuble Trojaner</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/3284375/</link>
    <description>Nach dem der BGH nun die Online-Durchsuchung von Festplatten abgelehnt hat, will unser Innenminister schnellstens die gesetzlichen Grundlage dafür schaffen. Wenn die dann da ist, wird der Schäuble-Trojaner zum Einsatz kommen und die durchlöcherten Computer sind dann die BMI Zombies. Klasse. Da lebt einer seine Paranoia aus auf Kosten der Allgemeinheit.&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/data/2007/02/05/1201529.html&quot;&gt;Gläserne Computer&lt;/a&gt; wird das dann genannt,  was befindet sich nicht alles auf unseren Festplatten, mal von dem allgemeinen Kram abgesehen, wer online-Banking macht, hat dann seine ganzen Transaktionen mal so offen dargelegt, Buchhaltung, hier wird mal nebenbei das Steuergeheimnis ausgehebelt. Man soll es ja nicht merken, wenn man online durchsucht wird,  aber es kann dann alles gegen einen selbst verwendet werden. Berufsgeheimnisse, vertrauliche Vereinbarungen alles in den Händen der Schnüffler. Tür und Tor für die staatliche Überwachung geöffnet, es ist zum Kotzen.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-05T23:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/3171112/">
    <title>Windows Vista und die NSA</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/3171112/</link>
    <description>Wir haben Gewißheit, die Softwarehersteller kungeln mit den Geheimdiensten. Ganz offiziell lässt man ein Betriebssystem mal von Blauen und Roten angreifen und verteidigen. So nebenbei verschafft man denen dann auch noch die Zugriffsmöglichkeiten aufs System. Erinnert sei daran, die NSA hat Telefonate abgehört, den Internet-traffic überwacht und die mails von Millionen US-Bürgern mitgelesen. Die Einbeziehung von Geheimdiensten in die Entwicklung von Software macht Sinn, man schafft sich gleich die kleinen Hintertürchen, durch die man die Nutzer überwachen kann, ohne grossen Aufwand, man hat ja den Schlüssel.&lt;br /&gt;
Erinnert sei auch daran, dass die britischen Behörden im letzten Jahr, mit Microsoft verhandelt haben um die Verschlüsselungs-Algorithmen, unter Vista, für Festplatten zu bekommen, online Durchsuchung, schnüffeln bis der Arzt kommt oder das SEK.&lt;br /&gt;
Diese paranoiden Erscheinungsbilder müssen behandelt werden, die Zurechnungsfähigkeit unserer Politiker und Industrie-Bonzen scheint arg beeinträchtigt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://iconhell.com/i/iconhell_violentstarr_gimmehyehcookes.gif&quot; alt=&quot;We Want All Your Cookies!&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-11T12:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/2840493/">
    <title>Der deutsche Big Brother Award 2006</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/2840493/</link>
    <description>Der Big Brother Award, quasi der Oscar für die besten und durchtriebendsten Schnüffelpraktiken wurde vergeben.&lt;br /&gt;
Ein jeder der Prämierten hätte auf die eine oder andere Art einen Boo oder einen Baron oder einen Insider verdient. Die zusammengefasst Form wird Allen gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philips GmbH wurde für die dreisteste Überwachungstechnik ausgezeichnet, die CD-Brenner der besagten Firma verewigen auf dem Rohling eine identifizierbare Seriennummer, natürlich ohne Wissen des Nutzers. Warum muss der ohnehin dumme Konsument noch gefragt werden, er versteht es ja doch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik ist nun gleich mehrfach vertreten, was uns nicht wundert, da die enorm hohen terroristischen Bedrohungslagen im Lande, die Einschränkung der Grundrechte dringend erforderlich machen. Ganz im Sinne alter DDR-Tradition ging ein Oscar an den Landtag McPomm für die »verdachtsunabhängige Tonaufzeichnung in der Öffentlichkeit«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kategorie Behörden und Verwaltung wurde der Preis an die Kultusministerkonferenz der Länder verliehen. Diese Herrschaften wollten doch tatsächlich die negativen Pisaergebnisse mit einer Schüler-ID aus der Welt schaffen, diese ID sollte lebenslang gelten, ungeklärt ist die Frage, ob als Tatoo mit Binär  Codes oder in Form eines implantierten RFID-Chips.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versicherungen bekamen auch einen der heftig begehrten Preise, für das sammeln von Daten, ohne eindeutige rechtliche Grundlage, selbst die Aussagen von Unfallzeugen werden erfasst, ist man einmal in der Datenbank drin, ist ein schlechtes Rauskommen oder gar keins.&lt;br /&gt;
Zwei Aufsichtsratsmitglieder der SWIFT Vereinigung, beides hochdotierte Mitarbeiter deutscher Banken musste sich den Preis leider teilen. Geehrt wurde die beachtliche Leistung innereuropäische Überweisungen als Form von Informationen, über Jahre, an amerikanische Behörden und Geheimdienste geliefert zu haben. Der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert dazu:»Es gibt für Banken, die Politik und den Datenschutz in Europa überhaupt keinen Anlass, sich von amerikanischer Seite erpressen zu lassen«.&lt;br /&gt;
Die Preisträger wurden von der Akademie, dem FoeBuD, »Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.« , aus 350 Vorschlägen sorgfältig ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrende Worte erhielt der im vorigen Jahr für sein Lebenswerk ausgezeichnete Otto Schily. Sitz er doch, gut bezahlt in den Aufsichtsräten der Biometriefirmen byometric systems AG und Safe ID Solutions AG. Bei der letztgenannten Firma hält er mittels einer kleinen Spende eine Kapitalbeteiligung, aus Datenschutz -rechtlichen Gründen will er sich über die Höhe der Spende nicht äußern.&lt;br /&gt;
Beide Firmen erhalten ihre Aufträge vom Bundesministerium des Innern. Ein Schuft wer da von Kungelei und Vetternwirtschaft spricht, oder meint, wir leben in einer Bananenrepublik.&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung verneint dies entschieden.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-23T11:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/2695999/">
    <title>Cheney und der Überwachungsstaat</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/2695999/</link>
    <description>Es ist wahr. Dick Cheney drängt den Kongress, um der Regierung zu erlauben, auf die Gespräche und E-Mails der Amerikaner zuzugreifen, ohne dazu entsprechend bevollmächtigt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Bürgerrechtsinitiativen hat in den Gerichten und im Weißen Hause gekämpft, um das geheime  Spionage-Programm der Regierung Bush aufzuhalten. Erst letzten Monat wurde ein wichtiger Sieg errungen, als das US-Bezirksgericht für den östlichen Bezirk von Michigan das nationale Sicherheitsprogramm für verfassungswidrig erklärte und eine unmittelbare Pause zu diesem Missbrauch der Präsidentenvollmacht verlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum unser aller Privatsphäre und die Rechtsstaatlichkeit zu schützen. &lt;br /&gt;
Dieser zivilrechtliche Sieg um unsere Grundrechte soll die Politiker davon abhalten, unter dem Denkmantel des Kampfes gegen den Terrorismus eben diese weiter einzuschränken und unsere Privatspähre weiter auszuhöhlen.&lt;br /&gt;
Zur Zeit wird im Weißen Haus alles unternommen um Spielarten zu finden, mit denen man das Programm doch noch realisieren kann, allen voran Dick Cheney.&lt;br /&gt;
Die Gesetze sind so ausgelegt, &quot;Mit Überwachung können wir leben&quot;, aber es betrifft unsere Wohnstätten, unsere Telefone und unsere E-MAil-accounts. Eimal auf den Weg gebracht, kann es die Politiker nicht mehr davon abhalten, all das zu überwachen. Die Datensammelwut ist paranoid, in den USA, wie in Europa.&lt;br /&gt;
Und es betrifft uns alle.&lt;br /&gt;
In jedweder Hinsicht werden hier in Europa und in den USA still und leise Regularien geschaffen, die dazu dienen die Grundrechte der Bürger weiter einzuschränken, Datenspeicherung, Terrordateien, öffentliche Überwachung, all das dient dazu unsere freie und offene Gesellschaft abzuschaffen. Uns gibt man zu verstehen, um den Terrorismus zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Haben all die Massnahmen der letzten 5 Jahre die Welt sicherer gemacht, all die Gesetze, Verordnungen und Regeln, nein und zwar prinzipiell nein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politiker sanktionieren Machtmißbrauch in dem sie täglich neu die Standards für die Sicherheit neu definieren. Man spielt mit der Furcht der Menschen um unsere Grundfreiheiten zu unterhöhlen.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-20T09:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/2553163/">
    <title>Das Messi-Syndrom unserer Politiker</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/2553163/</link>
    <description>Der Gesetzentwurf für eine bundesweite Anti-Terror-Datei, geht Herrn Beckstein, von der bayrischen CSU und seines Zeichens Innenminister von Bayern, nicht weit genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Artikel  können wir also nachlesen, dass insbesondere die mangelnde Praxistauglichkeit des Gesetzes kritisiert wird. Es ist vorgesehen, dass die LKA die gespeicherte Daten zwar lesen und abgleichen können, diese aber nicht für die polizeiliche Arbeit verwenden dürfen, ohne vorher die Zustimmung der speichernden Behörde einzuholen.&lt;br /&gt;
Damit werde der schnelle Datenaustausch zwischen den Behörden verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Anti-Terror-Datei ist die Trennung von Daten über Verdächtige bei der Polizei und den Geheimdiensten aufzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banken-, Telefon,-Internet-Verbindungen sollen gespeichert werden, ebenso, wie Informationen über Führerschein, Anschriften und Kontaktpersonen. Weiterhin Informationen zu genutzten Fahrzeugen, besuchte Orte und berufliche Qualifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitergehend fordern Unions-Politiker den Zugriff auf die Daten für jede Polizeistreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiefelspütz(SPD):alle für die Polizeiarbeit wichtigen Informationen gehören in die Datei. Wenn im September über den Gesetzesentwurf verhandelt wird, werden wir kurz und knackig zum Erfolg kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datensammelwut ohne Grenzen und ohne Gewissensbisse. Da besteht über-parteiliche Einigkeit. Unser Staat ist krank, am Kopf, diese Politiker brauchen einen guten Psychiater der ihnen ihre Paranoia behandeln hilft. Vielleicht hilft ja auch einfache Arbeit, bei der man sich solchem Wahnsinn nicht ausgesetzt fühlt, dass sollte wir bei der nächsten Wahl berücksichtigen und CDU und SPD die rote Karte zeigen.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-20T13:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/2507080/">
    <title>Die Macht der Suchmaschinen und die Privatsphäre</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/2507080/</link>
    <description>Vergraben in einer Liste von 20 Millionen Suchanfragen, gesammelt von AOL und von AOL ins Netz gestellt, die Benutzernummer 4417749. Eigens dafür vergeben, die Anonymität des Nutzers im Internet zu gewährleisten, eine trügerische Hoffnung.&lt;br /&gt;
Nr. 4417749 führte in einem Quartal hunderte Suchanfragen, zu allen möglichen Themen durch, unter anderem, wie man sich die Finger betäubt, Single Männer ab 60, einem Hund der auf alles uriniert, usw.&lt;br /&gt;
Es waren letztlich nur ein paar Klicks um die Identität des Nutzers 4417749 festzustellen. Die Datenspur führt zu Thelma Arnold, die in Lilburn, Georgia lebt. Ein Reporter &lt;a href=&quot;http://www.nytims.com&quot;&gt;der New York Times&lt;/a&gt;  las ihr die Suchanfragen vor, die sie selbst gestellt hatte, es waren die ihren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AOL hat am letzten Wochenende die Suchdaten aus dem Internet entfernt und entschuldigte sich für die Freigabe der Daten, als Begründung gab AOL an, in der Annahme die Daten würden für die Forschung(akademisch) genutzt, habe ein Mitarbeiterteam diese unerlaubt freigegeben.&lt;br /&gt;
Aber die detaillierten Suchanfragen der Frau Arnold und von 657.000 anderen amerikanischen Bürgern waren im Netz und niemand weiß ob die Daten nicht kopiert wurden.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig unterstreicht dieser Vorfall, was Menschen so alles enthüllen, wenn sie Suchmaschinen benutzen und wie riskant es ist, wenn Unternehmen wie AOL, Google oder Yahoo diese Daten zusammenstellen.&lt;br /&gt;
Vor diesen Risiken haben Experten gewarnt. Insbesondere bei Online-Anbietern die das Kommen und Gehen der Internet-Nutzer registrieren um zielgerichtete Werbung an die Frau/Mann zu bringen.&lt;br /&gt;
Es ist eine tickende Privatsphären-Bombe. Genau genommen ist es ein Fehler, dass die Suchmaschinen-Betreiber so viele Daten speichern. Diese riesigen Datenbanken machen Appetit, nicht nur bei den Unternehmen sondern auch staatlicherseits. Frau Arnold hatte zugestimmt ihr Suchanfragen mit einem Reporter zu erörtern. Sie war schockiert. Meine Güte, es ist mein ganz persönliches Leben, sagte sie. Ich hatte keine Ahnung, dass da jemand über meine Schulter schaute.&lt;br /&gt;
Es sind Tausende von Suchanfragen, sie spiegeln die Sorgen von erwartungsvollen Müttern, Krebspatienten, Universitätsstudenten und Musikliebhabern wieder.&lt;br /&gt;
Benutzernummer 2178 fragt welche Nahrung als Ersatz für das Stillen genommen werden kann. Nr. 3482401 sucht Hinweise zum zählen von Kalorien, Nummer 3483689 sucht nach Liedern mit einem ganz bestimmten Text, z.B. Wind unter meinen Flügeln, Nr. 3505202 erkundigt sich nach Depressionen und einer Kur, Nr. 7268042 meint das ihr Ehemann sie betrügt und sie sich nun fürchtet.&lt;br /&gt;
Es gibt viele Tausende Anfragen über Kinderporno und wie man sich mit Erdgas umbringen kann.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss nochmals Frau Arnold: Wir haben alle ein Recht auf Privatsphäre, niemand sollte die Macht haben uns dieses Recht zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wahr, dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-09T22:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nickpol.twoday.net/stories/2451547/">
    <title>RFID Clone in New York</title>
    <link>http://nickpol.twoday.net/stories/2451547/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.techsploitation.com&quot;&gt;Annalee Newitz&lt;/a&gt; hat sich, in Vorbereitung der 6th Hope in New York, einen VeriChip RFID in ihrem Arm implantieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://cq.cx/&quot;&gt;Jonathan Westhues&lt;/a&gt; hat auf dieser Konferenz seinen &lt;a href=&quot;http:cq.cx/proxmark3.pl&quot;&gt;&lt;b&gt;proxmark3&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; vorgestellt. Mit diesem Device hat er dann einen Klon RFID von Annalee´s VeriChip hergestellt. Mit anderen Worten er hat all die Daten kopiert, die auf dem Original-Chip vorhanden waren, 1:1.&lt;br /&gt;
Soll mir mal einer sagen, diese Technik sei sicher. Wenn das möglich ist, sind Klone unserer Pässe auch möglich, wer sich dann mit unseren Daten durch die Welt bewegt?, gar nicht auszudenken!</description>
    <dc:creator>nickpol</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nickpol.twoday.net/topics/Informationelle+Selbstbestimmung&quot;&gt;Informationelle Selbstbestimmung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nickpol</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-28T19:34:00Z</dc:date>
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