Informationelle Selbstbestimmung
Ich habe einen Artikel von Bruce Schneier, von Wired.com mal ins deutsche übertragen, weil ich meine, dass das uns auch angeht.
Der Wert der Privatsphäre
Nach den Enthüllungen, im letzten Monat, dass sich die NSA darum bemüht hat, die amerikanische Bevölkerung weiter zu überwachen, entzündete sich die Diskussion über die Privatspähre aufs Neue.
Diejenigen die gegen die zeitliche Beschränkung des Schutzes der Privatspähre sind, insbesondere bei ID-Schecks, Video-Überwachung, massiver Einsatz von Data-Mining in Datenbanken, bekommen die Frage gestellt: Wenn Sie nicht irgendetwas falschgemacht haben, brauchen Sie auch nichts zu verstecken.
Wenn ich nichts falsch gemacht habe, dann haben sie auch keinen Grund mich zu beobachten. Weil die Regierung definieren kann, was Unrecht ist, fährt sie fort, diese Definition zu ändern. Aus diesem Grunde ist immer irgendetwas mit meinen Informationen nicht in Ordnung. Die Privatsspähre wird nicht akzeptiert, obwohl diese ein ständiges Menschenrecht ist, einfache eine Bedingung für die Würde und Achtung vor dem Menschen.
Zwei Sprichwörter bringen das am besten zum Ausdruck:»quis custodiet ipsos custodes«
Wer beobachtet den Beobachter, und Absolute Macht korrumpiert absolut.
Kardinal Richelieu verstand den Wert der Überwachung als das was es ist, wenn man mir 6 Zeilen, von der Hand des aufrichtigsten Menschen geschrieben, geben würde, so würde ich einen Grund finden ihn hängen zu lassen.
Man muss eine Person nur lange genug beobachten, um etwas zu finden, was ihn belastet. Das macht die Privatspähre so wichtig, Informationen aus dieser heraus können uns erpressbar machen, sie können verkauft werden und oftmals nur, weil wir zur falschen Zeit am falschen Ort sind.
Die Privatspähre schützt uns vor dem Missbrauch der Macht, selbst wenn wir nichts falsches Tun, zum Zeitpunkt der Überwachung.
Wir machen nichts falsch, wenn wir ins Badezimmer gehen um uns zu lieben, wir verstecken uns nicht absichtlich, es ist unsere persönliche, alleinige Angelegenheit. Wir singen unter der Dusche, sammeln alte Zeitschriften oder unsere Liebesbriefe, um sie später vielleicht zu verbrennen. Die Privatspähre ist ein zutiefst menschlicher Grundzug.
Eine Zukunft, in welcher die Privatspähre einen ständigen Angriff von außen ausgesetzt sein würde, haben sich die Gründerväter unserer Verfassung nicht vorstellen können.
Zu dieser Zeit war Privatspähre eine Privileg des Hochadels, jemanden zu Hause in seiner eigenen Welt zu beobachten war unschicklich und unvernünftig, für die Autoren unserer Verfassung war es einfach unvorstellbar.
Man beobachtet verurteilte Verbrecher, keine freien Staatsbürger, das ist Bestandteil des Konzepts der Freiheit.
Wenn alles was wir tun kontrolliert wird, sind unsere Angelegenheiten einer beständigen Bedrohung von außen ausgesetzt. Wir werden entmündigt, gefesselt unter den Augen einer Behörde, die alles zu kontrollieren scheint. Wir verlieren unsere Individualität, weil alles was wir tun aufgezeichnet wird und damit für andere wahrnehmbar.
Wie viele von uns haben im Gespräch gestockt, die letzten viereinhalb-Jahre, als wir erfuhren, dass wir belauscht wurden.
War es ein Telefongespräch, eine e-Mail oder ein Gespräch bei einer Behörde. Waren es Äußerungen zum Terrorismus, oder über Politik, über den Islam. Wir hörten auf zu reden, wir mussten fürchten, dass unsere Wörter aus dem Kontext heraus genommen werden. Wir lachten über unsere Paranoia, gingen weiter, aber unser Verhalten hatte sich verändert. Unsere Wörter hatte plötzlich eine andere Bedeutung.
Das ist der Kursverlust der Freiheit, mit dem wir uns konfrontiert sehen, wenn uns die Privatspähre genommen wird. Das ist wie da sLeben im früheren Ostdeutschland oder das Leben in Saddams Husseins Irak. Es ist unsere Zukunft, wenn wir einem aufdringlichem Auge erlauben in unser ganz persönliches, privates Leben zu schauen.
Zu viele charakterisieren die Debatte Sicherheit gegen Privatspähre als falsch. Die Alternative ist Freiheit gegen Kontrolle. Freiheit erfordert Sicherheit ohne Störung, Sicherheit plus Privatspähre. Die weitverbreitete Polizeiüberwachung ist eigentlich die Definition eines Polizeistaats, und dass ist genau das, warum wir für die Privatspähre eintreten sollten, wenn wir nichts zu verstecken haben.
Der Wert der Privatsphäre
Nach den Enthüllungen, im letzten Monat, dass sich die NSA darum bemüht hat, die amerikanische Bevölkerung weiter zu überwachen, entzündete sich die Diskussion über die Privatspähre aufs Neue.
Diejenigen die gegen die zeitliche Beschränkung des Schutzes der Privatspähre sind, insbesondere bei ID-Schecks, Video-Überwachung, massiver Einsatz von Data-Mining in Datenbanken, bekommen die Frage gestellt: Wenn Sie nicht irgendetwas falschgemacht haben, brauchen Sie auch nichts zu verstecken.
Wenn ich nichts falsch gemacht habe, dann haben sie auch keinen Grund mich zu beobachten. Weil die Regierung definieren kann, was Unrecht ist, fährt sie fort, diese Definition zu ändern. Aus diesem Grunde ist immer irgendetwas mit meinen Informationen nicht in Ordnung. Die Privatsspähre wird nicht akzeptiert, obwohl diese ein ständiges Menschenrecht ist, einfache eine Bedingung für die Würde und Achtung vor dem Menschen.
Zwei Sprichwörter bringen das am besten zum Ausdruck:»quis custodiet ipsos custodes«
Wer beobachtet den Beobachter, und Absolute Macht korrumpiert absolut.
Kardinal Richelieu verstand den Wert der Überwachung als das was es ist, wenn man mir 6 Zeilen, von der Hand des aufrichtigsten Menschen geschrieben, geben würde, so würde ich einen Grund finden ihn hängen zu lassen.
Man muss eine Person nur lange genug beobachten, um etwas zu finden, was ihn belastet. Das macht die Privatspähre so wichtig, Informationen aus dieser heraus können uns erpressbar machen, sie können verkauft werden und oftmals nur, weil wir zur falschen Zeit am falschen Ort sind.
Die Privatspähre schützt uns vor dem Missbrauch der Macht, selbst wenn wir nichts falsches Tun, zum Zeitpunkt der Überwachung.
Wir machen nichts falsch, wenn wir ins Badezimmer gehen um uns zu lieben, wir verstecken uns nicht absichtlich, es ist unsere persönliche, alleinige Angelegenheit. Wir singen unter der Dusche, sammeln alte Zeitschriften oder unsere Liebesbriefe, um sie später vielleicht zu verbrennen. Die Privatspähre ist ein zutiefst menschlicher Grundzug.
Eine Zukunft, in welcher die Privatspähre einen ständigen Angriff von außen ausgesetzt sein würde, haben sich die Gründerväter unserer Verfassung nicht vorstellen können.
Zu dieser Zeit war Privatspähre eine Privileg des Hochadels, jemanden zu Hause in seiner eigenen Welt zu beobachten war unschicklich und unvernünftig, für die Autoren unserer Verfassung war es einfach unvorstellbar.
Man beobachtet verurteilte Verbrecher, keine freien Staatsbürger, das ist Bestandteil des Konzepts der Freiheit.
Wenn alles was wir tun kontrolliert wird, sind unsere Angelegenheiten einer beständigen Bedrohung von außen ausgesetzt. Wir werden entmündigt, gefesselt unter den Augen einer Behörde, die alles zu kontrollieren scheint. Wir verlieren unsere Individualität, weil alles was wir tun aufgezeichnet wird und damit für andere wahrnehmbar.
Wie viele von uns haben im Gespräch gestockt, die letzten viereinhalb-Jahre, als wir erfuhren, dass wir belauscht wurden.
War es ein Telefongespräch, eine e-Mail oder ein Gespräch bei einer Behörde. Waren es Äußerungen zum Terrorismus, oder über Politik, über den Islam. Wir hörten auf zu reden, wir mussten fürchten, dass unsere Wörter aus dem Kontext heraus genommen werden. Wir lachten über unsere Paranoia, gingen weiter, aber unser Verhalten hatte sich verändert. Unsere Wörter hatte plötzlich eine andere Bedeutung.
Das ist der Kursverlust der Freiheit, mit dem wir uns konfrontiert sehen, wenn uns die Privatspähre genommen wird. Das ist wie da sLeben im früheren Ostdeutschland oder das Leben in Saddams Husseins Irak. Es ist unsere Zukunft, wenn wir einem aufdringlichem Auge erlauben in unser ganz persönliches, privates Leben zu schauen.
Zu viele charakterisieren die Debatte Sicherheit gegen Privatspähre als falsch. Die Alternative ist Freiheit gegen Kontrolle. Freiheit erfordert Sicherheit ohne Störung, Sicherheit plus Privatspähre. Die weitverbreitete Polizeiüberwachung ist eigentlich die Definition eines Polizeistaats, und dass ist genau das, warum wir für die Privatspähre eintreten sollten, wenn wir nichts zu verstecken haben.
nickpol - 20. Juni, 13:23