Informationelle Selbstbestimmung

Montag, 16. Juni 2008

Von Laptops und PDAs - oder Paranoia Extrem

Im letzten Monat hat ein US-Gericht entschieden, Grenzbeamte können Laptops, PDAs und jedwede andere elektronische Geräte durchsuchen, wenn eine Person in die USA einreisen will.Sie können den Computer nehmen und die darauf befindlichen Daten herunterladeņ abspeichern selbstverständlich, der Computer kann für mehrere Tage einbehalten werden. Der Zoll und die Grenzkontrollbehörden haben bis jetzt noch keine Regularien bekanntgegebeņ nach denen das Ganze ablaufen solŀ.

Das ist aber nicht ein alleiniges Problem U.S. amerikanischer Behörden. Britische Zollbeamte durchsuchen Laptops nach Pornografie.

Das Verschlüsseln der Festplatte bringt in diesem Fall gar nichts. Der Grenzbeamte oder Zöllner wird die Entschlüsselungprozedur ablaufen lassen und dann zur Eingabe des Passwortes auffordern.Natürlich kann man diesen Wunsch zurückweisen, das Ergebnis, man wird länger festgehalten, oder aber die Einreise wird einem schlicht verweigert, dann geht es postwendend nach Hause. Was bleibt, die Daten müssen versteckt werden, Truecrypt ist kostenlos und läuft auf allen möglichen Plattformen, PGP-Disk kann man auch nutzen. Die verschlüsselten Container kann man mit der Software unsichtbar machen, vielleicht findet der Beamte den Container nicht. Auf alle Fälle bracuht man ein sehr gutes Passwort zu Verschlüsselung.Wenn dann die Daten vom Computer geladen werdeņ braucht man sich nicht soviele Sorgen zu machen. Andererseitş die haben einen Knalŀ Reist man in die USA oder andere Ĺändeŗ sollte man glatt auf seinen Computer verzichten.
Die Vorgehensweise ist völlig idiotisch.
Der ganze Artikel in The Guardian.
Weitere Informationen:

  1. Electronic Frontier Foundation Protecting yourself
    Elelctronic Frontier Foundation Border Search
    und Cnet News

Mittwoch, 14. Mai 2008

Heimliche Fotos

Supermärkte in England proben den nationalen Notstand. Man fängt bei Jugendlichen an. Sofern sie in den Märkten Alkohol und Zigaretten kaufen, werden sie heimlich fotografiert. Die Datenbestände dürften enorm sein.

"Flat-Rate-Saufen" ist in auf der Insel, nichts neues, ähnlich wie in Deutschland, die Kid verschaffen sich den Kick mit legalen Drogen, einige bleiben auf der Strecke. Gesoffen wird weiter.

Auf dem Gesicht sind die Eckpunkte für die Erkennung markiert. In erster Linie geht es um das Alter, noch. Nun wollen die Märkte eine nationale Datenbank.

Die ganze Story bei Daily Mail

Mittwoch, 16. Januar 2008

Airport-Profilers

sie überwachen Eure Gesichtsausdrücke. Zieht also bitte keine Grimassen, ihr könntet sonst verdächtig sein.

Della Winn, a TSA behavioral detection officer, watches over passengers as they approach a security checkpoint at Sea-Tac International Airport on Friday.
Hier die ganze Geschichte.

Dienstag, 8. Januar 2008

SWIFT-Datenschnüffelei

In den letzten Tagen konnte man als Kunde der Berliner Volksbank, an einem Konto-Ausdruck folgendes lesen:

Mitteilung
...in der Überweisung enthaltenen Daten über den einzigen weltweit tätigen Zahlungsnachrichtendienst SWIFT (Sitz in Belgien) an das Kreditinstitut des Begünstigten weitergeleitet werden. Aus Gründen der Systemsicherheit speichert SWIFT Transaktionsdaten vorübergehend in seinen Rechenzentren in der Europäischen Union und in den USA.
Diese Änderungen können Sie direkt den neuen Sonderbedingungen entnehmen, die in Ihrer Geschäftsstelle ausliegen. Auch im Internet finden Sie unter
Formulare und Konditionen zum Download.
Wir gehen davon aus, dass Sie mit den Änderungen einverstanden sind.

Man will die Kontodaten den USA legal zur Verfügung stellen, einen anderen Grund gibt es nicht. Die Dienste in den USA können dann ganz einfach, ohne jedweden Protest die Transaktions-Daten europäischer Bürger ausschnüffeln. Deutsche Kredit-und Geldinstitute im Kotau vor amerikanischen Behörden. Nimmt man die Datensammelwut deutscher Behörden dazu, so wie sie unserem Hausmeister Schäuble vorschwebt, finden wir alle Eingang in die Terrordateien der "zivilisierten, westlichen Wertegemeinschaft". Ich empfehle jeden, Einspruch gegen diese Art von Daten-Sammlung einzulegen oder/und auf SWIFT gänzlich zu verzichten. Man weiß nie, was aus solchen Daten plötzlich herausgelesen wird. Deutsche Banken in der Liebedienerei amerikanischer Behörden, so arbeiten eigentlich nur Pimps.

Montag, 26. November 2007

Facebook und das Geld

Das Mutterschaf der sozialen Netzwerke in Nöten. Hausgemacht, es ist der Datenschutz, der die Community in helle Aufregung versetzt. Auf Partnerseiten zeigt Facebook das aktuelle Surf-und Shoppingverhalten seiner User an. Die sind not amused, über diese Tatsache.

Das neue Feature protokolliert das Verhalten der Facebook-User auch ausserhalb der Community. So wird ein Nutzer darüber informiert, dass sein Freund in einer Online-Videothek einen ganz bestimmten Film ausgeliehen hat. Das Ziel, welches Facebook verfolgt, ist klar, man will das Werbegeschäft ankurbeln.Die von den Online-Aktivisten MoveOn.org eröffnete Facebook-Gruppe "Petition: Facebook, stop invading my privacy!" fand über Nacht rund 2000 Mitglieder, berichtet das Wall Street Journal. Besondere Kritik ruft der Umstand hervor, dass die Facebook-Nutzer sich dem "Facebook Beacon" genannten Werbeprogramm nicht einfach entziehen können, sondern sich für jede Partnersite einzeln abmelden müssen.

Facebook selbst sieht das User-tracking als nicht problematisch an. Die Nutzer würden schließlich darauf hingewiesen, dass Daten gespeichert würden und könnten mit einem Mausklick widersprechen.

Na ja, soziale Netzwerke sind auch nicht das, was sie einmal sein sollten. Parallelen zu StudiVz sind nicht von ungefähr und wahrscheinlich im Prozeß des Klonens entstanden.

AlterNet

Samstag, 24. November 2007

Skype ist pöhse

Nach dem der Hausmeister der Republik wieder am Bundestrojaner arbeiten lässt, man hat mit Sicherheit nie richtig damit aufgehört, vermelden nun seine Schergen Probleme mit dem VoIP Dienst Skype zu haben. Die Verschlüsselung sperrt die Ermittler von der Kommunikation aus. Gleichzeitig argumentiert das BKA, dies ist einer der Gründe den Bundestrojaner einzuführen.

"Das stellt uns vor gravierende Probleme", erklärte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke gestern in Wiesbaden. Dennoch gäbe es keine Gespräche mit Skype-Besitzer eBay wegen einer Hinterlegung der Schlüssel bei den Ermittlern oder über den Einbau einer Hintertür. Er könne sich ohnehin nicht vorstellen, das ein Unternehmen so etwas tun würde, sagte Ziercke. Online-Durchsuchungen hält er für wirkungsvoller und betonte erneut, dass man diese nur in Einzelfällen einsetzen würde. (dd)

Die Herrschaften lassen sich da bestimmt etwas einfallen. Kann man doch mit der richtigen Software gleich alle Gespräche weltweit abhören. Legales Spannen, aus der Sicht des BKA, aus meiner Sicht pathologisch.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Online kommen die Spione

Online kommen die Spione – und vielleicht die falschen Daten

Kollateralschaden am Rande: die Abschaffung von Demokratie und der angeblich verteidigten Freiheit

Aber wir werden doch im 21. Jahrhundert nicht wieder in das antiaufklärerische Denken verfallen, dass das Vorhandensein eines bestimmten Buches in der Bibliothek oder einer bestimmten Datei auf dem Rechner, ein Einverständnis mit dessen Inhalten bedeutet, oder doch?!

Eigentlich sind Online-Durchsuchungen eine gute Sache: Sie helfen terroristische Anschläge zu verhindern und bedeuten für den unschuldigen Bürger keine Gefahr. Auf den ersten Blick zumindest.

Was schrecken mich Online-Durchsuchungen?

Ich habe doch nichts zu verbergen! Oder doch? Nein, eigentlich nicht. Nur, wenn jemand aus dem Vorhandensein bestimmter Dateien falsche Schlüsse zieht (oder ziehen will), dann vielleicht doch.

In den letzten Jahren haben Micromedien wie E-Mails, SMS, Blogs und Internetforen neben den etablierten Medien einen weiteren Diskussionsraum eröffnet, der es zwar ermöglicht, im geschlossenen Zirkel seine Meinungen zu kolportieren, aus dem heraus es jedoch immer wieder einmal weitreichende Zurkenntnisnahme gibt. Beispiele dafür sind der Karikaturenstreit (siehe Kirchner, Henner (2007): „Micromedien in der arabischen Welt.“ In: Debatin, Bernhard (Hg.): Der Karikaturenstreit und die Pressefreiheit ) ebenso wie das Onlinetagebuch von Riverbend (http://riverbendblog.blogspot.com), das es geschafft hat, einen Einblick in die Rückentwicklung des Irak nach der Invasion zu verschaffen. Dan Sieradski (orthodoxanarchist.com) ist es während des Libanonkriegs 2006 gelungen via Internet mit jungen Libanesen Kontakt aufzunehmen – die Liste der internetten Grenzüberschreitungen ließe sich lange fortsetzen. Während gerade das Internet es vermag, ansonsten ausgeblendete Themen sichtbar zu machen, ermöglicht es gleichzeitig auch, dass sich bestimmte Zirkel, seien es nun fundamentalistische, rechts- oder linksradikale oder sonstige, subversive Botschaften zuschustern, konzertierte Aktionen planen und zur Gewalt aufrufen.

Diese Foren zu beobachten ist darum eine sinnvolle und lohnende Beschäftigung für unsere Verfassungsschützer. Der aktuell als Highlight im „Antiterrorkampf“ gefeierte Vorschlag, die längst realisierten Online-Durchsuchungen zu legalisieren, führt aber in eine ganz andere Richtung. Während man eigentlich mit den aktuellen Fahndungserfolgen zufrieden sein könnte, wird in Medien bundesweit und international angekündigt, dass man 2008 Anschlagspläne wie die zum 11. September nicht mehr ohne das Mittel der Online-Durchsuchung vereiteln könne. Woher wissen die Sprecher das? Häufiges Wiederholen wird aber auch diese Gedankenverrenkung schließlich plausibel erscheinen lassen. Wenn wir 2008 allerdings immer noch kriegführende Partei sind, könnte das Szenario „Anschlag in Deutschland“ vielleicht sogar stimmen.

Vielen Menschen fehlt derzeit vielleicht noch die Fantasie, wohin die aktuelle Entwicklung in den nächsten zwanzig Jahren führen könnte. Einen Vorgeschmack allein durch die Feststellung dessen, was in den letzten Jahren schon alles vorbereitet wurde, gibt das Buch von Rolf Gössner „Menschenrechte in Zeiten des Terrors“, das man auch „Menschenrechte in Zeiten des Antiterrorkampfes“ hätte nennen können. Kollateralschaden am Rande: die Abschaffung von Demokratie und der angeblich verteidigten Freiheit. Stattdessen wird ein System von „Präventivmaßnahmen“ installiert, das u.a. die Verwischung von Grenzen zwischen Polizei und Geheimdiensten vorantreibt und eine massive Militarisierungskampagne national wie international betreibt. Wir führen Krieg und sollen es laut Weißbuch der Bundeswehr auch dauerhaft tun. Ein Staat, der nach außen Macht ausübt, muss aber auch nach innen Macht ausüben, sonst ist das System gefährdet. Andere lassen sich nur beherrschen, wenn man die eigenen Leute kontrolliert – der heute noch zaghaften, aber wachsenden Auflehnung gegen diese Politik wird nun schon „präventiv“ der Riegel vorgeschoben für die langfristige Sicherheit des Machtapparates.

Welche Rolle spielen Online-Durchsuchungen hierbei? Nun, vielleicht nur diese, die Menschen von der Nutzung des Internets abzuschrecken, denn ein Stand-Alone-Gerät ist ohne Hausdurchsuchungsbefehl zunächst eine relativ private Angelegenheit. Dann wären die PR- und Lobbygruppen gefütterten Mainstream-Medien (siehe exemplarisch Becker/Beham 2006: Operation Balkan – Werbung für Krieg und Tod) wieder eine wichtigere Quelle für eine große Zahl von Bürgerrechtlern, die in den letzten Jahren via Internet für Ihre Anliegen eine ansehnliche Mitstreiterschaft auf die Beine stellen konnten. Das ganze also vielleicht auch eine kleine Einschüchterungskampagne für allzu forsche Friedensbewegte? Oder Wissenschaftler, die sich durch allerlei Schriftwerk merkwürdigster Autoren wühlen, um herauszufinden, wie das Volk denkt? Wer darf zu welchem Thema forschen und dazu Daten sammeln und speichern? Wer macht sich mit welchem Material auf dem Computer verdächtig? Hauptverdächtiger der Zukunft müssten also eigentlich Polizei und Verfassungsschutz sein, weil sich auf den Rechnern der Beamten erwartungsgemäß etliche subversive Daten befinden dürften.

Aber wir werden doch im 21. Jahrhundert nicht wieder in das antiaufklärerische Denken verfallen, dass das Vorhandensein eines bestimmten Buches in der Bibliothek oder einer bestimmten Datei auf dem Rechner, ein Einverständnis mit dessen Inhalten bedeutet, oder doch?! Wenn dem so ist, kann das Institut für Medienverantwortung schließen. Natürlich befassen wir uns mit Texten rechtsradikaler, islamistischer, evangelikaler, zionistischer und neokonservativer Autoren, mit übelsten medialen Gewaltdarstellungen u.v.m. – darum sind diese auch auf unserem Rechner ebenso vorhanden wie in unserer Bibliothek. Zu Studienzwecken leihen wir uns Mein Kampf aus Universitätsbibliotheken aus, sind also im Buchungsverzeichnis zu finden, und prüfen gar die Übersetzung ins Englische. Goebbels Tagebücher sind eigentlich Pflichtlektüre für Medienwissenschaftler, um sich mit den Darlegungen der einfachsten und effektivsten Formen von Propaganda auseinanderzusetzen, die man heute in Teilen in verschiedensten Bereichen wieder finden kann und muss. Apotheker sollten eigentlich recherchieren, wie man mit welchen Substanzen Bomben baut, um bei eventueller Nachfrage nach bestimmten Substanzen der Polizei einen Hinweis geben zu können. Aber angesichts der Überwachungspläne ist das wohl nicht mehr ratsam. Schon gar nicht für Apotheker mit einem arabischen Namen. Oder man stelle sich einen türkischsprachigen Wissenschaftler vor, der zum Thema „Islamismus in der Türkei“ forscht – oder einen jüdischen Wissenschaftler, der sich die Ideologie der Siedler-Bewegung in Israel zur Analyse vornimmt ...

Uns bleibt zu hoffen, dass man also nur dann verhaftet wird, wenn es wirklich explizit um persönlich verfasstes Material geht, das zu Gewalt und Terror aufruft. Und das kann es schließlich nicht geben, nicht bei uns! Der Gedanke beruhigt – aber nur für einen kurzen Moment. Wer nämlich garantiert, dass sich nicht per Trojaner Dateien solchen Inhalts auf unseren Server schleichen. Hat schon jemand behauptet, dass der Datentransfer nur eine Einbahnstraße ist?

Offline ist die Teilnahme an den egalitär demokratisch nutzbaren Micromedien schon wesentlich eingeschränkter. Man muss jedes Mal ins Internetcafé gehen, wenn man internetten Kontakt mit der Welt aufnehmen will. Das ist freilich für Wissenschaftler, ehrenamtliche Friedensaktivisten und andere Menschen mit Zeitnot nicht realisierbar. Diese Strategie müssen wir dann denen überlassen, die wirklich etwas zu verbergen haben – und die werden clever genug sein, das Internetcafé auch öfter mal zu wechseln.

Montag, 13. August 2007

Chinesische Paranoia - amerikanisches Kapital und Technik

In den nächsten Monaten werden in Südchina, 20.000 (oder mehr) Überwachungskameras für die Polizei installiert. Das Spionagesystem wurde eigens dafür entwickelt, automatisch Gesichter gesuchter oder verdächtigter Personen zu erkennen. Die Hardware wird von US-amerikanischer Software gesteuert. Die Einwohner der Stadt Shenzen (≈ 12 Millionen) müssen dann eine Chipkarte tragen, die von der selben US-Firma programmiert wurde. Zu den üblichen Daten wie Name und Adresse kommen noch folgende Angaben zur Person:

  1. Arbeitsstellen der Vergangenheit;
  2. Bildungs-Hintergrund;
  3. Religion
  4. ethnische Zugehörigkeit
  5. polizeiliche Einträge;
  6. Angaben zur Krankenkasse
  7. Telefonnummern von Hausbesitzern
Man möchte meinen Schäuble hat im Vorbereitungsstab mitgearbeitet. Shenzen, vielleicht das Versuchslabor für unsere westliche Demokratie?
New York Times

Dienstag, 6. Februar 2007

BMI BotNet - Schäuble Trojaner

Nach dem der BGH nun die Online-Durchsuchung von Festplatten abgelehnt hat, will unser Innenminister schnellstens die gesetzlichen Grundlage dafür schaffen. Wenn die dann da ist, wird der Schäuble-Trojaner zum Einsatz kommen und die durchlöcherten Computer sind dann die BMI Zombies. Klasse. Da lebt einer seine Paranoia aus auf Kosten der Allgemeinheit.
Der Gläserne Computer wird das dann genannt, was befindet sich nicht alles auf unseren Festplatten, mal von dem allgemeinen Kram abgesehen, wer online-Banking macht, hat dann seine ganzen Transaktionen mal so offen dargelegt, Buchhaltung, hier wird mal nebenbei das Steuergeheimnis ausgehebelt. Man soll es ja nicht merken, wenn man online durchsucht wird, aber es kann dann alles gegen einen selbst verwendet werden. Berufsgeheimnisse, vertrauliche Vereinbarungen alles in den Händen der Schnüffler. Tür und Tor für die staatliche Überwachung geöffnet, es ist zum Kotzen.

Donnerstag, 11. Januar 2007

Windows Vista und die NSA

Wir haben Gewißheit, die Softwarehersteller kungeln mit den Geheimdiensten. Ganz offiziell lässt man ein Betriebssystem mal von Blauen und Roten angreifen und verteidigen. So nebenbei verschafft man denen dann auch noch die Zugriffsmöglichkeiten aufs System. Erinnert sei daran, die NSA hat Telefonate abgehört, den Internet-traffic überwacht und die mails von Millionen US-Bürgern mitgelesen. Die Einbeziehung von Geheimdiensten in die Entwicklung von Software macht Sinn, man schafft sich gleich die kleinen Hintertürchen, durch die man die Nutzer überwachen kann, ohne grossen Aufwand, man hat ja den Schlüssel.
Erinnert sei auch daran, dass die britischen Behörden im letzten Jahr, mit Microsoft verhandelt haben um die Verschlüsselungs-Algorithmen, unter Vista, für Festplatten zu bekommen, online Durchsuchung, schnüffeln bis der Arzt kommt oder das SEK.
Diese paranoiden Erscheinungsbilder müssen behandelt werden, die Zurechnungsfähigkeit unserer Politiker und Industrie-Bonzen scheint arg beeinträchtigt zu sein.

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Naturalismus - kein Dogma!

Wir haben die Lande gemessen, die Naturkräfte gewogen, die Mittel der Industrie berechnet, und siehe, wir haben herausgefunden, dass diese Erde groß genug ist, dass sie jedem hinlänglichem Raum bietet, die Hütte seines Glücks darauf zu bauen; dass diese Erde uns alle anständig ernähren kann, wenn wir alle arbeiten und nicht einer auf die Kosten des anderen leben will; und das wir nicht nötig haben, die ärmere Klasse an alle Himmel zu verweisen.

Heinrich Heine, Romantische Schule, 1835

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nickpol - 15. Juni, 13:59
in doors we trust
yeah, that'll be true :)
nickpol - 21. Januar, 10:30
Wer hat denn Wissenschaft...
Wer hat denn Wissenschaft zur Religion erhoben. Etwas...
nickpol - 19. Juni, 09:17
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Bei mir hier heissen die Mulwarp, und wenn sich einer...
schlafmuetze - 27. Februar, 20:44
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nickpol - 31. Dezember, 13:31
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Ich halte nicht viel, oder besser gesagt gar nichts...
nickpol - 18. Oktober, 15:03
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sieht doch gut aus, in meiner verehelichten Zeit lief...
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schlafmuetze - 8. August, 20:23

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