Gott ist Tod - Die neuen Atheisten

Jedoch gibt es noch immer viele Menschen, die meinen, dass sie Gott bräuchten. In Amerika sind dies laut einer aktuellen Gallup-Umfrage rund neun von zehn Bürgern. Diese glauben nicht etwa an eine "höhere Macht" oder an einen "universellen Weltgeist", wie es in Europa häufig der Fall ist. Nein, sie glauben an einen persönlichen Gott, meist an die biblische Version.
Kaum überraschend, dass vielen Wissenschaftlern und Philosophen dies herzlich wenig gefällt. Von diesen haben sich drei prominente Vertreter zusammengeschlossen: Evolutionsbiologe Richard Dawkins, Hirnforscher Sam Harris und Philosoph Daniel Dennett. Nicht vergessen sollte man auch den Zoologen und Punk-Rocker Greg Graffin, der schon weitaus früher die Religion offen kritisierte. Sie bilden die Bewegung der "Neuen Atheisten". Wir möchten Ihnen die Drei kurz vorstellen, die Interview-Auszüge übersetzen wir dabei ins Deutsche.
Tatsächlich ist etwas neu an diesen Atheisten, allerdings nicht an ihrem Unglauben, sondern an ihrer Herangehensweise: Sie teilen den gesellschaftlichen Konsens nicht, dass man Religion besonders respektieren müsse, mehr als andere Überzeugungen.
Ausführlich beim humanistischen pressedienst.
nickpol - 21. Februar, 13:11