Besser als die Realität

Die gegenwärtige Bevölkerung der virtuellen Welten, bekannt unter dem Begriff "massively multiplayer online role-playing games" (mmorpgs), wie World of Warcraft, EverQuest und Second Life beläuft sich auf geschätzte 20 Millionen. Zum Vergleich Mexico City hat 19 Millionen Einwohner.
20% of mmorpg der Spieler behaupten von sich, ihre virtuelle Welt wäre der wichtigeste Ort zum Leben, die reale Welt a.k.a. meatspace ist nur ein Ort für essen und schlafen.
Die Spieler verbringen bis zu 22 Stunden in der Woche in ihren "virtuellen Lebensräumen". Zum Vergleich, ein Amerikaner braucht durchschnittlich 8,5 Stunden für Essen, in der Woche.
2005 richtete das Fantasie-Rollen-Spiel EverQuest ein feature ein, dass das bestellen einer Pizza bei Pizza-Hut ermöglicht, ohne den Computer zu verlassen.
1/3 der EverQuest Spieler verbringt mehr Zeit mit dem Spiel, als Zeit die für den Job notwendig wäre. 2 von 5 Spielern äußern, wenn es die Möglichkeit gäbe genug Geld im Spiel zu verdienen, würden sie ihren Job aufgeben.
mmorpg Spieler geben im Durchschnitt 135 Dollar aus, um virtuelles geld zu kaufen.
IGE Ltd., die Handelsplattform für virtuellen Währungen schätzt, dass die Spieler 2007 ca. 1,5 Mrd. US$ ausgeben umd virtuelle Güter und Dienstleistungen zu kaufen.
Second Life's Wirtschaft war 2006 86 Millionen Dollar Wert, die monatliche Wachstumsrate liegt moemntan bei 15%, dieses Jahr könnte der Wert bei 650 Millionen US$ liegen.
Im Januar 2007 gab Schweden bekannt, in Second Life die erste diplomatische Vertretung zu eröffnen, gleichzeitig wolle man auf die einkünfte der Spieler Steuern erheben.
Geschätzte 500.000 Chinesen arbeiten als Knechte, "gold farmers", um die virtuellen Güter zu produzieren und sie an die Spieler aus dem Westen zu verkaufen. Ein typischer "gold farmer" verdient 65-100 US$ pro Monat.
O Mee Pooba heißt, "ich bin schwanger", in Simlish, der Sprache der Sim-Spieler. Unter anderem hat Depeche Mode einen Song in dieser Sprache veröffentlicht.
Berühmtheiten tauchen als Avatare in Second Life auf, so Jay-Z, Arianna Huffington, Kurt Vonnegut, Suzan Vega u.a.
2003 veröffentlichte die Hisbollah ein Video, dass den Spielern ermöglichte eine Handgranate auf Ariel Sharon zu werfen.
Die amerikanische Armee und die Navy haben Rekrutierungs-Video zu laufen, um Ersatz für die Armee zu gewinnen. Das Video-Game der Armee wurde 17 Millionen-mal down-geloaded.
Ungefähr die Hälfte aller Spieler in den virtuellen Welten ist süchtig, nach ihrem Spiel.
Ach ja, ein Avatar von J-Lo kostet 5 US$, harte Währung.
Schöne virtuelle Welten, mal sehen wenn die Leute anfangen sich virtuell zu ernähren.
Gefunden bei motherJones.com
nickpol - 24. Mai, 09:48