Die Immigranten-Friedhöfe von Süd-Texas

In dem Maße, wie die Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze verstärkt werden, wird der Süden von Texas zu einem Friedhof der Einwanderer, der schwachen und vom Pech verfolgten, die es nicht geschafft haben. In einem Cafe in Falfurrias, Texas ist es an der Tagesordnung die Zahlen der gefundenen Leichen auszutauschen, genau so, als wenn man sich über die Lebensmittel-Preise unterhält oder über die Reparaturkosten eines kaputten Zaunes.
Letztes Jahr habe ich 11 Leichen von meiner Ranch entfernt, 12 das Jahr davor, in diesem Jahr sind es bereits 4, so der bekannte Landbesitzer Presnall Cage. Gelegentlich bringt er die Überlebenden ins Krankenhaus, aber meistens haben die Zeit und die Sonne ihre Arbeit getan, dann ist es zu spät.
Das Ansteigen der Grenzsicherungsaktivitäten durch die amerikanischen Behörden, hat die bisher sicheren Wege ins Landesinnere verschlossen. Diese Veränderungen haben für das County, mit seinen rund 7.500 Einwohnern einen dramatischen Welleneffekt. Der Tod zerstört die Haushaltspläne des County´s. 16.000US$ sind 2007 für die Bearbeitung von Todesfällen im County und entlang der Grenze vorgesehen. Aber allein im Monat Mai musste Brooks County 34.195US$ aufbringen um die Kosten für Autopsy und Beerdigung zu bezahlen. Die heiße Jahreszeit geht aber erst los, dann gehen all die Klapperschlangen im Busch in die Paarung, kein Einheimischer geht dann ohne feste, hohe Stiefel nach draußen, die Schlangen beißen alles, auf der Suche nach einen Partner für die Paarung.
Die Bilder der Toten werden an einem diskreten Ort aufbewahrt, zur Erinnerung, an die, die es nicht geschafft haben.
Unsere Werte bringen sie dahin!
gefunden bei AlterNet