»Gott« oder »Allah« ?

Was können wir unternehmen, um die Tradition unser Politiker zu ändern. Nämlich ihre drohende Frömmigkeit oder ihre religiösen Lippenbekenntnisse abzuschaffen. Es entstellt unsere öffentlichen Diskussionen und ich glaube einige Leute kommen sich blöd dabei vor. Vielleicht könnten wir die Politiker fragen, wenn sie das Wort »Gott« benutzen wollen, abwechselnd »Gott« oder »Allah« zu gebrauchen, (ganz so, wie zwischen er oder sie, in nicht-sexistischer Sprache, um niemanden zu verletzen), insbesondere die Muslime unter uns.
( Nach allem, sind Gott und Allah nicht zwei verschiedene Begriffe für ein und dasselbe Wesen?) Das dürfte einige Angewohnheiten zermalmen. Ich würde einer derjenigen sein, die amüsiert sind, wenn unsere frömmelnden, scheinheiligen Politiker fast daran ersticken, wenn sie Allah danken müssen, für all die Segnungen die er uns gewährt hat in den Vereinigten Staaten, oder wenn sie ihn anrufen, damit er sie bei ihren Vorhaben lenken werde. Wenn wir der Sprache unserer politischen Kandidaten mehr Aufmerksamkeit widmen, lassen sie vielleicht gänzlich von ihrer Rhetorik ab. Für Politiker gilt nichts wichtigeres, als die Tatsache möglicherweise durch eine praktikable Sprache eine Reihe von Wahlstimmen einzufangen.
Was ich von den politischen Kandidaten hören möchte, ist eine ernste und glaubwürdige Stimme, Gutes zu tun für die Wählerschaft, egal ob in der Stadt, im Bundesland oder für die Nation, unabhängig von ihrer oder der religiösen Zugehörigkeit der Wähler.
On Faith Daniel C. Dennett