Dienstag, 12. August 2008
Freitag, 8. August 2008
Apple iPhone Big Brother
Apple ist auf dem Weg zum "Big Brother". Mittels Fernverbindung ist die Firma in der Lage, bei ihnen unbeliebte Programme, auf dem handy des Besitzers zu löschen. Sollte der Inhaber eines iPhones, nicht-authorisierte Software auf seinem Handy abgespeichert haben, gibt es die Möglichkeit, diese Software automatisch zu löschen.Ein Apple-Server, auf dem eine Liste nicht autorisierter Anwendungen aufgelistet ist, wird vom Apfel-Telefon regelmäßig kontaktiert. Na da kommt doch Freude auf.
Befindet sich auf https://iphone-services.apple.com/clbl/unauthorizedApps ein Programm, welches auf dem handy gefunden wird, kann die Applikation gelöscht werden. Beruhigend ist, dass Apple dieses feature noch nicht genutzt haben soll. Nach eigenen Angaben.
QuelleÜber den nicht vorhandenen Phishing-Schutz beim Safari Browser, will ich jetzt gar nicht nachdenken. Zumindestens ist die Zahl der Phishing - Opfer nicht wesentlich geringer als jene aus der Windows-Welt.
Montag, 4. August 2008
Wer sind wir?
fragt Louise Leaky. Auf der Suche nach Antworten kommt sie zum Rift Valley nach Ost-Afrika. Dort führt sie Grabungen durch und hofft evolutionäre Ursprünge der Menschheit zu finden. Ein interessanter Bericht, mit spannenden Schlußfolgerungen.
Freitag, 1. August 2008
Dodo des Monats gewählt

Auf dem Brightsblog ist der Dodo des Monats gewählt worden. Es hat wieder mal einen römisch-katholischen Popanz erwischt.
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Gerhard Ludwig Müller
Michael Schmidt-Salomon, ein weiterer Autor und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Gesellschaft hat ein Buch geschrieben mit dem Titel “Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleineFerkel”. Darin lässt er ein Schwein auftreten, das einen jüdischen Rabbi, einen katholischen Bischof und einen muslimischen Geistlichen über Gott befragt. Die Gottesfrage der großen Philosophen, Religionen und monotheistischer Theologen wird in das Maul eines sprechenden Schweins gelegt und somit verspottet. Schmidt-Salomon verzerrt die drei großen monotheistischen Weltreligionen samt ihrer Vertreter zu gewaltbereiten, rücksichtslosen Karikaturen ihrer selbst.
Die Christen beispielsweise mutieren zu „Trauerklösen“, der heilige Leib Christi als „Plätzchen“ wird wieder ausgespuckt und die Gläubigen aufgrund des katholischen Eucharistieverständnisses als „Menschenfresser“ verhöhnt, die „den Sohn vom Herrn Gott verspeisen“. Schließlich versteigt sich Schmidt-Salomon zum abschließenden Resümee, das er seinen Figuren in den Mund legt: „’Wer Gott kennt, dem fehlt etwas!’ Nämlich hier oben… Das Ferkel tippte sich lachend an die Stirn. Der kleine Igel nickte: Die Leute vom Tempelberg sind wirklich verrückt!“ In diesem Buch werden letztlich alle, die an Gott glauben, unter dem geistigen Niveau eines Schweins angesiedelt. Man gefällt sich in dem Spruch „Glaubst du noch, oder denkst du schon?“ und spricht damit allen Gläubigen das Denken ab.
Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dem christlichen Gottesglauben jegliche ethische und humanistische Auswirkung abzusprechen. Der Mensch sei doch verfügbar für den anderen Menschen. Warum sollten Kindstötung, Abtreibung und therapeutisches Klonen verboten sein?
Samstag, 26. Juli 2008
Acht Gründe, Vernunft zu hassen
Religiöser Fundamentalismus bis hin zu Pseudowissenschaften, es scheint, als wenn diese Kräfte die aufgeklärte Sicht auf unsere Welt attackieren—welche durch rationales, wissenschaftliches Denken zu charakterisieren ist. In der Debatte aber scheint man nur Schwarz und Weiß zu kennen, entweder du trittst für Vernunft ein, oder aber du bist dagegen.
Hier sind einige Links zu Essays, die genau das untermalen.
- Wie kann man Vernunft noch vernünftiger machen?A.C.Grayling diskutiert in diesem Essay über den Ursprung unserer Werte und wie sie heute zu sehen sind.
- Vernunft steht gegen Werte und Moral. Um Moral und eine menschliche Gesellschaft zu formen, bedarf es mehr als nur Vernunft, meint Erzbischof Rowan Williams
- Niemand nutzt gegenwärtig seine vernunftWenn wir alles logisch zu analysieren haben, was durch uns getan wurde, würden wir überhaupt nichts mehr tun, meint der Neuro-Wissenschaftler Chris Frith.
- Ich höre "Vernunft" und sehe Lügen, so David Miller und Noam Chomsky.
- Vernunft schließt Kreativität und Intuition aus, meint Keith Tyson
- Von wessen vernunft sprechen wir überhaupt.Fragt Bio-Ethiker Tom Shakespeare
- Vernunft zerstört sich selbst, behauptet Roger Penrose. Sogar in derformalen Mathematik bricht sie ihre eigenen Regeln.
- Vernunft ist nur ein weiterer Glaube, sagt Philosophin Mary Midgley
via NewScientist
Dienstag, 22. Juli 2008
Irdischer Segen
WIESBADEN. (hpd) Das Aufkommen aus der Kirchensteuer ist für 2007 um rund 9 Prozent gestiegen und summiert sich für beide Kirchen zusammen auf rund 9 Mrd. Euro
Nach den jetzt vorliegenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die von den Kirchensteuerstellen der katholischen und der evangelischen Kirche übermittelt werden, betragen die Einnahmen aus Kirchensteuern 2007 für die evangelische Kirche EUR 4,2 Mrd. (€ 4.198.818.000) und für die römisch-katholische Kirche EUR 4,7 Mrd. (€ 4.657.006.000), insgesamt also EUR 8,9 Mrd. (€ 8.855.824.000).
Im Vergleich zu den Kirchensteuereinnahmen von 2006, die gegenüber 2005 um EUR 509 Mio. (oder 6,7 %) angestiegen waren, ist das ein weiterer Anstieg um EUR 720 Mio. (oder 8,9 %). Seit dem Tiefpunkt der Kirchensteuereinnahmen nach der Jahrtausendwende im Jahr 2005 (EUR 7,6 Mrd.) haben sich die Einnahmen aus der Kirchensteuer für beide Kirchen zusammen um 1,23 Mrd. Euro (oder 16 %) erhöht.
Damit ist die Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft für 2006 und 2007, die parallel zum Wirtschaftsaufschwung einen Anstieg von 6,8 % (2006) und 4,9 % (2007) voraussagten, deutlich übertroffen.
Sind nun alle Finanzfragen der Kirche behoben?Wer nun allerdings meint, dass würde nun alle Finanzfragen der Kirchen und ihre Folgen (Entlassungen, Personalabbau, Schließung von Kirchen und Einrichten, etc.) aufheben, den kann ein einfaches Rechenbeispiel vielleicht vom Gegenteil überzeugen.
In den Jahren 2001 bis 2005 hatten beide Kirchen zusammen Mindereinnahmen aus der Kirchensteuer von insgesamt EUR 1,13 Mrd. zu verbuchen. Mit den Mehreinnahmen wandeln sich diese Mindereinnahmen dann (im ersten Schritt) in ein verbleibendes Plus von 160 Millionen Euro. Legt man jetzt aber (als zweiten Schritt) zugrunde, dass die Kirchensteuereinnahmen jährlich um 2 % hätten steigen müssen, um den in 2000 vorhandenen ‚Bestand’ weiterhin zu finanzieren, so müssten sich die Kirchensteuereinnahmen 2007 auf insgesamt 9,67 Mrd. Euro belaufen, was sie aber nicht tun. Die Differenz von diesem Soll-Wert zu dem Ist-wert 2007 (EUR 8,86 Mrd.) beläuft sich auf 810 Mio. Euro. Dagegen muss zwar das Plus von EUR 160 Mio. abgezogen werden, es verbleibt aber - zur Bestandssicherung auf der Basis 2001 - ein absolutes Defizit von rund 650 Mio. Euro.
Bei ähnlicher Mitgliederzahl 458 Mio. Euro MehreinnahmenBewegte sich das Kirchensteueraufkommen aller Landeskirchen der EKD von 1953 bis 1988 stets oberhalb des Aufkommens aller katholischen (Erz-)Bistümer, so hat sich das seit 1989 ins Gegenteil gewandelt. In dieser Entwicklung zeigen sich innerkirchliche Veränderungen:
- * In der ersten Phase (bis 1988) gleicht sich allmählich die Mitgliederzahl der katholischen Bistümer - durch eine höhere Zahl der „katholischen” Geburten/Taufen - an. Der “Pillenknick“der Jahre 1965 bis 1975 / 1980 führt dazu, dass pro Jahr in den katholischen religiös homogenen Ehen (Beide Eltern katholisch, die ihre Kinder taufen lassen) rund 50.000 Kinder mehr geboren werden als von den entsprechenden evangelischen Eltern. Von 1975 bis 1996 sind das etwa rund 1 Million mehr katholisch getaufte Kinder.
* In der zweiten Phase (seit 1987) kommt der dadurch entstandenen jüngere Altersaufbau der Katholiken als ein Mehr an erwerbstätigen katholischen Kirchensteuerzahlern allmählich zum Tragen. (Die 1975 Geborenen sind heute - im Jahr 2008 - 33 Jahre alt und werden um das Jahr 2040 in Rente gehen.)
* In der dritten Phase (seit 1996) wird dieser Unterschied immer ausgeprägter und führt 2005 zu einem ‚katholischen’ Ergebnis, dass um rund 327 Mio. Euro höher ist als das evangelische Kirchensteueraufkommen. Dieser Unterschied weitet sich 2006 auf 368 Mio. Euro aus und für 2007 sind es 458 Mio. Euro, die von den katholischen Bistümern mehr eingenommen werden als in den evangelischen Landeskirchen.
Diese Spanne, oder die höheren Einnahmen aus der Kirchensteuer für die katholische Kirche in Deutschland, wird sich auch in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitern. Die katholischen Bistümer haben insofern schon von 1995 bis 2007 insgesamt 3,46 Mrd. Euro mehr aus der Kirchensteuer eingenommen als die evangelischen Landeskirchen.
„Seid fruchtbar und mehret euch”Diesen Befunden entspricht schließlich auch, dass für die katholische Kirche die 4,66 Mrd. Euro aus der Kirchensteuer 2007 die höchste Jahreseinnahme nach dem 2. Weltkrieg darstellt. Bei der Evangelischen Kirche hat es bereits fünf Jahre vorher gegeben (1992, 1993, 1995,1999, 2000) in denen die Kirchensteuereinnahmen über den 4,2 Mrd. Euro von 2007 lagen. Mit anderen Worten: während die katholischen Einnahmen aus der Kirchensteuer mit verbesserten Wirtschaftslage und sinkender Arbeitslosigkeit zu neuen Höhen ‚durchstarten’, bleibt der Anstieg der evangelischen Kirchensteuereinnahmen unterhalb der höheren Ergebnisse von früheren Jahren.
Auch wenn sich der Abstand zwischen den katholischen und den evangelischen Kirchensteuereinnahmen weiter vergrößern wird, so bewegen sich die Einnahmen beider Kirchen insgesamt im Absinken und Anstieg parallel zueinander, da sie als Annexsteuer zur Einkommensteuer auch alle Schwankungen der staatlichen Einnahmen aus der Einkommensteuer zwangsweise begleiten.
CFSonntag, 13. Juli 2008
Weihnachten steht vor der Tür
Montag, 7. Juli 2008
Dienstag, 1. Juli 2008
Offizielles Bürger-Schnüffelprogramm
Das offizielle Terror-Kooperations Programm der USA ist ausgedehnt und fertiggestellt worden. Dieses Programm trainiert Mitarbeiter der Behörden der USA um Personen auszuspähen, die ihnen verdächtig erscheinen und sie anschließend in ein unendliches, George Orwell-Szenario zu verwickeln. Jeder Behördenmitarbeiter wird damit in die Lage versetzt werden, Verdächtige auszuspähen, zu überprüfen und hinsichtlicher möglicher terroristischer Aktivitäten anzuzeigen. Das fängt bei Handies an, wer also solche Dinger besitzt und sich trotzdem noch welche kauft, wer fotografiert, genau feststellen, was fotografiert wurde,ebenso, dass anfertigen von Videos all das macht die Menschen verdächtig. Überwachung ist ein Privileg des Staates und nicht der Menschen die darin leben. Inzwischen hat man damit begonnen, entsprechende Büros in den Städten einzurichten. In den Bundesstaaten Californien, Arizona und Colorado sind diese schon arbeitsfähig. Schöne, blanke Paranoia. Mal sehen, wenn das nach Deutschland überschwappt
The National Terror AlertFreitag, 27. Juni 2008
Die Top Ten TED Talks aller Zeiten

1. Jill Bolte Taylor: "My stroke of insight"
2. Jeff Han:Touchscreen demo foreshadows the iPhone"
3. David Gallo:"Underwater astonishments"
4. Blaise Aguera y Arcas:"Jaw-dropping Photosynth demo"
5. Arthur Benjamin:"Lightning calculation and other 'Mathemagic'"
6. Sir Ken Robinson:"Do schools kill creativity?"
7. Hans Rosling: "The best stats you've ever seen"
8. Tony Robbins:"Why we do what we do, and how we can do it better"
9. Al Gore:"15 ways to avert a climate crisis"
10. Johnny Lee:"Creating tech marvels out of a $40 Wii Remote"
Innerhalb von 2 Jahren 50 Millionen Zugriffe auf die TED-Talk, starke Leistung.

























