nickpol (Gast) - 21. März, 20:50
so isses. Es stellt das ganze Gerede über Werte, Verteidigung der westlichen Demokratie und was sonst nicht alles in Frage. Bush´s bullshistic
red.cloud (Gast) - 22. März, 22:30
Privatisierte Kriegsführung is durchaus nichts Neues. Schon in den 60ern im Kongo setzten die Belgier auf private Söldnertruppen, die sogar ganz offen in Katanga (Kongo-Provinz) gegen UN-Blauhelme kämpften. Später hat Mobutu bzw. die Rohstoffkonzerne hinter ihm damit weitergemacht. Ich will aber gar nicht widersprechen. Mit den 90ern und großen Söldnerfirmen wie "Sandline International" (UK) oder "Executive outcomes" (Südafrika) hatte das ganze schon eine neue Dimension erreicht und mit Rummy und dem Irak-Krieg gings noch mal viel weiter. Früher wurden Söldner nur in "versteckten" Kriegen, die man offizielle Truppen nicht machen lassen konnte, eingesetzt. Und heute hat das quasi-offiziellen Status. Selbst beim Kongo-Einsatz der Bundeswehr im letzten Jahr haben private Unternehmen Infrastrukturaufgaben wahrgenommen, und das schlecht. Ich glaub manchmal, wir fallen in feudale Zustände zurück, wo Kriege nicht mehr legitimiert, sondern nur noch bezahlt werden müssen.
nickpol (Gast) - 22. März, 22:46
@red.cloud, volle Zustimmung. :)