Nukleares Kriegsspiel

Nina Berman hat bei AlterNet einen Post veröffentlicht, in dem sie ein nukleares Kriegsspiel des Homeland Ministeriums schildert.
Islamische Terroristen stehlen hochangereichertes Uran in Pakistan, transportieren es nach Somalia, von da nach Mexiko und schmuggeln es dort über die Grenze in die USA. Eine 10Kt Bombe wird zusammengebaut und zur Detonation gebracht, 6.000 Menschen werden sofort getötet. Einige Tausend haben ernsthafte Brandwunden und leiden an der Strahlenkrankheit. Hunderttausende fliehen in Panik, suchen Schutz. Zweihundert Quadratmeilen sind radioaktiv verseucht. Die Nationalgarde, mit der Armee, der Air-Force, Spezial-Einsatzkräften, Feuerwehren, die Polizei und das amerikansiche Rote Kreuz sind im Einsatz um den Verletzten zu helfen und den Frieden zu sichern.
Eine Szenario wird geschildert und geübt, welches offizielle Vertreter der Homeland Security für mögliche halten. Man übt im Muscatatuck Urban Training Center (MUTC) im südlichen Indiana.
Das U .S. Northern Command (Northcom) probt dort die Größte, jemals durchgeführte Nuklearkatastrophe in den USA. Die Beteiligten werden bezahlt, es wird reichlich mit Ersatzblut gearbeitet, die Akteure finden es lustig.
Man trainiert den Ernstfall, man will vorbereitet sein und übt die möglichen Szenarien.
Mögen diese niemals eintreten. Die Konsequenzen wären fürchterlich, für die ganze Menschheit.
nickpol - 15. Mai, 17:59
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