Die Achse der Affen: Kreationismus und ID in den USA
Auf dem GWUP-Blogein Vortrag im Kreationismus und Intelligent Design. Die USA im Griff christlicher Fundamentalisten.
Dr. Mahlon Wagner über Kreationismus und Intelligent Design (ID) in den USA, wo mehr als 94 Prozent der Bevölkerung an Gott glauben und viele nichts von der Evolution wissen wollen. Dazu beispielsweise Ex-Präsident Ronald Reagan, zitiert nach Dr. Wagner: “Es gbt in meiner Familie keine Schimpansen.”
Um die Haltung des amerikanischen Volkes der Evolution gegenüber zu verstehen, muss man zunächst den extrem starken Einfluss der Religion auf das öffentliche Leben verstehen. Die Mehrzahl der Amerikaner (einschließlich ihres Präsidenten George W. Bush) räumen ihrem fundamentalistischen bzw. evangelikalen Glauben einen weit höheren Rang im Umgang mit der Wirklichkeit ein als rationalem Denken und wissenschaftlichen Belegen. Dies führt zu einer Schwarz-Weiß-Sicht der Welt, die es ihnen erlaubt, Menschen, Ideologien und ganze Nationen als gut oder böse, terroristisch oder freiheitsliebend, Freund oder Feind zu klassifizieren. Frei nach George W. Bush: “Mein Glaube gibt mir die Freiheit, das Richtige zu tun … ohne mich darum zu sorgen, was als nächstes kommt.”
Hinzu kommt, dass christliche Fundamentalisten und Anti-Intellektuelle gut ausgebildeten, liberalen Akademikern in der Regel misstrauen. Sie verwehren ihren Kindern den Zugang zu höheren Ausbildungswegen und lehnen zentrale Kontrollinstanzen von Bildung, Kirche und Religion meist ab, um möglichst viel Unabhängigkeit zu bewahren.
Für die Zukunft der Evolutionslehre in den USA ist Wagner nicht sehr optimistisch: Kreationismus und Intelligent Design sind auf dem Vormarsch. Kein Politiker habe den Mut, die christlich motivierten Pseudowissenschaften in ihre Schranken zu verweisen und aus den Schulen zu verbannen, bedauert er.
Dr. Mahlon Wagner über Kreationismus und Intelligent Design (ID) in den USA, wo mehr als 94 Prozent der Bevölkerung an Gott glauben und viele nichts von der Evolution wissen wollen. Dazu beispielsweise Ex-Präsident Ronald Reagan, zitiert nach Dr. Wagner: “Es gbt in meiner Familie keine Schimpansen.”
Um die Haltung des amerikanischen Volkes der Evolution gegenüber zu verstehen, muss man zunächst den extrem starken Einfluss der Religion auf das öffentliche Leben verstehen. Die Mehrzahl der Amerikaner (einschließlich ihres Präsidenten George W. Bush) räumen ihrem fundamentalistischen bzw. evangelikalen Glauben einen weit höheren Rang im Umgang mit der Wirklichkeit ein als rationalem Denken und wissenschaftlichen Belegen. Dies führt zu einer Schwarz-Weiß-Sicht der Welt, die es ihnen erlaubt, Menschen, Ideologien und ganze Nationen als gut oder böse, terroristisch oder freiheitsliebend, Freund oder Feind zu klassifizieren. Frei nach George W. Bush: “Mein Glaube gibt mir die Freiheit, das Richtige zu tun … ohne mich darum zu sorgen, was als nächstes kommt.”
Hinzu kommt, dass christliche Fundamentalisten und Anti-Intellektuelle gut ausgebildeten, liberalen Akademikern in der Regel misstrauen. Sie verwehren ihren Kindern den Zugang zu höheren Ausbildungswegen und lehnen zentrale Kontrollinstanzen von Bildung, Kirche und Religion meist ab, um möglichst viel Unabhängigkeit zu bewahren.
Für die Zukunft der Evolutionslehre in den USA ist Wagner nicht sehr optimistisch: Kreationismus und Intelligent Design sind auf dem Vormarsch. Kein Politiker habe den Mut, die christlich motivierten Pseudowissenschaften in ihre Schranken zu verweisen und aus den Schulen zu verbannen, bedauert er.
nickpol - 19. Mai, 11:32
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