Der Westen an die Welt:akzeptiert unsere Werte oder sterbt
Die wuchtige Auslegung westlicher Werte bedroht den Weltfrieden mehr, als der Besitz von Massenvernichtungsmitteln durch muslimische Staaten.
Wenn immer westliche Regierungen Massenvernichtungswaffen und Muslime in einem Atemzug nennen, versetzen sich die Medien der westlichen Welt in wilde Aufregung. Sie zeigen uns, dass katastrophale Ereignisse sich aus dieser Situation entwickeln können.
Die alte europäische Fabel, vom verbreiten des Islams durch das Schwert, kommt zu erfrischender Wertigkeit. Es wird der Eindruck vermittelt, dass Muslime extrem gefährlich sind, höchst unverantwortlich und das menschliche Leben nur geringschätzen. Von hier ergeht der Schrei an alle, die muslimische Welt ist zu entwaffnen, natürlich von Massenvernichtungsmitteln. In einigen Fällen werden die Argumente dazu benutzt, die Politik gegen die Regimes in Syrien, Iran und villeicht in Pakistan zu rechtfertigen. Studiert man die Geschichte des Islam, so kommt man unweigerlich an den Punkt festzustellen, dass eben die Muslime nicht die blutdürstigen Machthaber sind, die sich das Ziel gesetzt haben, den Rest der Menschheit auszurotten. Nimmt man die gleichen Eckpunkte für die Studien der westlichen Kultur kommt man nicht zu dem selben Ergebnis. Der Westen hat ganze Kulturen ausgelöscht. So z.B. die Inkas, die amerikanischen Indianer, die Azteken und die Aboriginees. Die, die die Kolonisation überlebt haben, wurden christianisiert, oder wie B16 im letzten Jahr schwadronierte, »...der Katholizismus habe die indigenen Völker gereinigt...«. Das lässt sich fortsetzen, in Afghanistan, gebärden sie sich als Beihelfer zum Drogenhandel, der Gucci-Paschtune Karsai, Präsident von amerikanischen Gnaden, ohne diese längst wieder im Exil. Oder der Irak, als die Legionen des wiedergeborenen Christen Bush in Mesopotamien einfielen, die Hure Babylon vor Augen und den Gedanken ans Erdöl fest im Kopf fixiert.
Der Westen diktiert dem Rest der Welt seine Wertvorstellungen, wenn es sein muss, auch mit Gewalt, die den Weltfrieden viel stärker bedroht als islamistischer Fundamentalismus. Dieser wird nicht zuletzt gegen uns selbst eingesetzt, durch eben diese Regierungen, die so grossen Wert auf unsere Kultur legen, dabei zu allererst, diese fragmentarisch abschaffen.
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