"We are going to die and that makes us the lucky ones. Most people are never going to die because they're never going to be born. The potential people who could have been here in my place, but who will, in fact, never see the light of day, outnumber the sand grains of Sahara. ...In the face of these stupefying odds, it is you and I, in our ordinariness, that are here. Here's another respect in which we are lucky. The universe is older than a hundred million centuries. Within a comparable time, the sun will swell to a red giant and engulf the earth. Every century of hundreds of millions has been in its time, or will be when its time comes, the present century. The present moves from the past to the future like a tiny spotlight inching its way along a gigantic ruler of time. Everything behind the spotlight is in darkness, the darkness of the dead past. Everything ahead of the spotlight is in the darkness of the unknown future. The odds of your century being the one in the spotlight are the same as the odds that a penny, tossed down at random, will land on a particular ant crawling somewhere on the road from New York to San Francisco. You are lucky to be alive and so am I."
nickpol - 18. Januar, 12:43
Das Hotel Pennsylvania in New York soll abgerissen werden, und einem Tower weichen, welcher ein Finanzzentrum beherbergen soll.
Jahrelang wurden hier die HOPEs abgehalten (Hackers On Planet Earth).
Samuel Goldstein, Herausgeber von 2600, The Hackers Quaterly nennt es ein Disaster. Mehr dazu bei
Boing Boing.
Schade ist es, da wird man sich wohl nach einer neuen Tagungsstätte umschauen müssen.
nickpol - 18. Januar, 10:28
Mit mindestens einer grossen Folterszene in jeder Episode und ständig zunehmenden Einschaltquoten meldet sich die Serie "24" bei Fox TV zurück. Dabei ist "24" was das foltern anbelangt überzeugender in der Argumentation als das Weiße Haus.
Es ist genau die Art von Folter, die Bush der Allgemeinheit anbietet, sie soll schützen und zwar die amerikanische Gesellschaft. Mit einem Unterschied. Bush sinkt in den Bewertungen seiner Präsidentschaft immer weiter in der Gunst der Wähler, die Serie bewegt sich stetig nach oben
In "24" spielt Kiefer Sutherland den Agenten Jack Bauer, Leiter einer speziellen Antiterroreinheit. Er kämpft in den größten Schlachten, nicht mit dunkelhäutigen Feinden, die Los Angeles zu atomisieren versuchen, sondern mit den weißhäutigen Chefs der Anti-Terror-Einheit, die der Auffassung sind, Bauer sollte sich an gewisse Richtlinien der Verbrechensaufklärung und Bekämpfung halten.
Das Böse wird durch die Bürokratie geschützt, gefangenen Terroristen werden die Finger gebrochen, bevor sich ihre cleveren Anwälte bei den entsprechenden Stellen über die Nichteinhaltung der Genfer Konvention beklagen können.
Bauer musste darauf hin den Dienst quittieren und als einfacher Bürger sein Dasein fristen. Kiefer Sutherland in der Rolle des wohl populärsten Folterers zu sehen macht unglücklich. Sein Vater Donald Sutherland, ist seit langem ein anerkannter Antikriegsaktivist, seit den Tagen des Vietnam-Krieges, spielte er in einer Reihe von Filmen die Hauptrolle, bei denen eindeutig die amerikanische Kriegspolitik kritisiert wurde, so in der Serie "MASH" und Bertoluccis "1900". Auch Kiefers Großvater, Tommy Douglas, Kanadas erster sozialistischer Premier wurde vor kurzem zum "größten Kanadier aller Zeiten" gewählt unter anderem weil er sich um das öffentliche Gesundheitswesen in Kanada so verdient gemacht hat.
Der Enkel geht andere Wege, Rupert Murdoch zahlt ihm pro Staffel 10 Millionen US$, er schießt anderen die Kniescheiben kaputt oder macht sie auf andere Art und Weise fertig, Kiefer Sutherland ist der special thrill des Sonntag-Abends.
Die Richtung ist klar, auch die Argumentation, wir müssen einen Verdächtigen quälen, bis hin zum Tod um Tausende zu schützen, das Homeland Ministerium liebt solche Bilder und Argumente.
Bei über 10 Millionen Zuschauern dürfte die Botschaft ankommen, für uns die Guten ist alles erlaubt, auch Folter und Mord.ESN ID 18596-070116-103096-89
nickpol - 16. Januar, 18:08
"We cannot remain silent as our nation engages in one of history's most cruel and senseless wars. During these days of human travail we must encourage creative dissenters. We need them because the thunder of their fearless voices will be the only sound stronger than the blasts of bombs and the clamor of war hysteria." - Rev. Martin Luther King Jr.
Zum heutigen Gedenktag für Martin L. King. Seine Aussagen von damals heute aktueller den je.
nickpol - 15. Januar, 12:42
Scientology hat in den letzten Wochen in Berlin für Aufregung gesorgt, da baut man ein neues Headquarter aus, und alles ohne die Kontrolle der entsprechenden staatlichen Behörden.
Scientology ist keine Religion sagen die Einen, in anderen Ländern als Religionsgemeinschaft anerkannt, so in den USA. Scientology eine politische, wirtschaftliche Gruppierung mit dem Bestreben die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland zu gefährden, dann aber auch gleich alle, die sich den Religionen verschrieben haben oder unter ihrer Ägide Geschäfte machen. Das Vermögen der katholischen Kirche in Deutschland soll bei über 100Mrd. Euro liegen, und der Staat treibt noch die Kirchensteuer ein, für die beiden Gliedkirchen in Deutschland. Keine saubere Trennung von Staat und Kirche, also auch kein grosser Unterschied zu Scientology, die Einen haben die Pfründe und Töpfe und die anderen wollen ihnen da was wegnehmen. Ob nun Thetan, Priester oder Bischof, es sind die gleichen Mechanismen die da wirken. Dann stehen Menschen an der Strasse mit Schildern "gegen Gehirnwäsche"(Berlin), was aber tun den die situierten Kirchen, nichts anderes, es fängt im Kindesalter an, dort wird konditioniert oder frühkindlich Religion indoktriniert, so wurden die Pawlowschen Hunde an das "ewige Licht" gewöhnt, das ihnen Fressen versprach.
Die Ernte für die Gläubigen liegt in einer anderen Welt, so wird ihnen versprochen, Reklamation ausgeschlossen.
nickpol - 14. Januar, 18:42
Wir haben Gewißheit, die Softwarehersteller kungeln mit den Geheimdiensten. Ganz offiziell lässt man ein Betriebssystem mal von Blauen und Roten angreifen und verteidigen. So nebenbei verschafft man denen dann auch noch die Zugriffsmöglichkeiten aufs System. Erinnert sei daran, die NSA hat Telefonate abgehört, den Internet-traffic überwacht und die mails von Millionen US-Bürgern mitgelesen. Die Einbeziehung von Geheimdiensten in die Entwicklung von Software macht Sinn, man schafft sich gleich die kleinen Hintertürchen, durch die man die Nutzer überwachen kann, ohne grossen Aufwand, man hat ja den Schlüssel.
Erinnert sei auch daran, dass die britischen Behörden im letzten Jahr, mit Microsoft verhandelt haben um die Verschlüsselungs-Algorithmen, unter Vista, für Festplatten zu bekommen, online Durchsuchung, schnüffeln bis der Arzt kommt oder das SEK.
Diese paranoiden Erscheinungsbilder müssen behandelt werden, die Zurechnungsfähigkeit unserer Politiker und Industrie-Bonzen scheint arg beeinträchtigt zu sein.

nickpol - 11. Januar, 13:24
Seit der Hinrichtung von Saddam Hussein wissen wir es, die Schlüsselloch-Gucker halten ihre Kameras drauf, ein Mensch stirbt, wird hingerichtet, windet sich in Todesqualen, egal, nicht helfen, da wo Hilfe angebracht wäre, die Kamera, also meistens das Handy, draufhalten und filmen.
Es ist so schön anonym, man kann sich an den Qualen der Opfer weiden, das Game Over betrifft einen ja selbst nicht. Eine fragwürdige Moral, die sich da breit macht. Ob nun eine Hinrichtung von Al-Dschasira gefilmt wird oder von einem Amateur, es sind die gleichen Motive und Instinkte die eine Rolle spielen, es geht um Quote. Ob bei YouTube oder im Fernsehen, da zählen dann auch die Toiletten-Filme von spät-pubertären, verpickelten Jüngelchen drunter. Es ist eine Scheiß-Moral, sich an den Schwächen und Qualen anderer Menschen zu weiden.
Die ganze Geschichte
hier .
nickpol - 10. Januar, 11:21
Wochen, Monate ist es her, da wurde ich als virtuell versaut beschimpft. Gründe die da genannt wurden, tagelanges, beständiges Online sein, nutzen aller möglichen Dienste, Werkzeuge aus dem Netz und mit ihm, der analoge Entzug, so zusagen.
Hm, dann begibt man sich in die analoge Welt und stellt fest, sie ist klein geworden, überall Computer, Digitalkameras, Handys, memory-Sticks, all diese Gadgets, dieser Schnickschnack, ob nun nützlich oder unnütz, es ist da, das digitales Zeuch.
Eine Kommune mit eigenem Netz, jede Menge Musik, klar alles Stick-gerecht, gutes bayrisches Lagerbier und Skatkarten, Schokolade und freche Sprüche abendelang.
Es gibt sie diese kleinen Kommunen, gegenseitig helfen, für einander da sein, aber mit einer hohen virtuellen Versautheit, da fühlt man sich doch wie zu Hause.
Computer allerortens, die analoge Welt schrumpft, die menschliche Seite wächst, es schafft Nähe.
Diese Kommune ist virtueller als es der Netzfeind jemals zugeben würde.
nickpol - 8. Januar, 23:22
John Gorenfeld veröffentlicht bei
Alternet ein Interview mit Sam Harris. S. Harris Bestseller-Autor von "The End of Faith" und "Brief an die christliche Gemeinschaft".
In diesem Interview gibt er uns einige Innenansichten zum Besten, die so nicht zu erwarten waren. Sein Glaube an östliche Spiritualität, Reinkarnation und ESP. Der sanfte Aufruf zum töten der "Moslem-Horden" und der Glaube an Herren-Menschen.
Bei seinen Vorträgen IdeaCity 2005 und BeyondBelief klang das alles ganz anders. Vielleicht macht er ja den Gibson und erklärt er wäre besoffen gewesen, das kommt dann aber aucht nicht mehr gut rüber.
Die Äußerungen Harris´ jedenfalls im Interview - fubar.
nickpol - 6. Januar, 19:11
In seinem Artikel "Sei helle, denke naturwissenschaftlich" stellte Thomas Thiel in der Süddeutschen Zeitung Ende 2004 die Brights-Bewegung vor, kritisch und mit einer gehörigen Portion Ironie. Damals brauchte er keinen Widerspruch zu fürchten, schließlich war die Bewegung noch nicht in Deutschland angekommen. Die Lage hat sich geändert.
Eines der zentralen Probleme in fast jeder Berichterstattung über die Brights ist die Verallgemeinerung von angeblichen persönlichen Ansichten bestimmter Individuen. Die Brights sind keine hierarchische Organisation, kein Verein und keine politisch-ideologische Gruppierung. Es handelt sich um eine Bewegung, um einen Zusammenschluss von Individuen, die sich einzig und allein in ihrem naturalisischen Weltbild notwendigerweise gleichen. Ob es einzelne Brights gibt, die ihr Weltbild "wie ein Etikett mystischer Erleuchtung" vor sich hertragen, das sei einmal dahin gestellt. Dies der gesamten Bewegung zu unterstellen ist ungerechtfertigt.
Herr Thiel behauptet außerdem, es ginge den Brights darum, "die Räume der Innerlichkeit und Verheißung trocken zu legen". Was genau er damit sagen will, ist unklar. Wenn mit "Innerlichkeit" gemeint ist, "in sich zu gehen" und über das eigene Leben nachzudenken, so haben die Brights sicherlich nicht vor, jemanden davon abzuhalten. Die Bewegung kann so etwas nur begrüßen, wenn sie erreichen möchte, dass sich mehr Menschen mit dem Naturalismus auseinander setzen und ihn vielleicht für sich entdecken. Wenn "Verheißung" mit der mystischen "Prophezeihung" gleichzusetzen ist, so hat Herr Thiel allerdings Recht, dass dies nicht im Sinne der Brights sein kann. Inwiefern die Brights jedoch versuchen, die Zukunft vorher zu sagen, wird nicht erläutert.
Auch die Kapitelüberschrift "Ein Roboter namens Seele" erscheint deplaziert, da sie im folgenden Text nicht erklärt wird. Erst im darauf folgenden Artikelteil unter der Überschrift "Das Herz der Finsternis" geht der Autor kurz darauf ein und behauptet, die Seele bestehe laut Daniel Dennett aus "winzigen Robotern". Fest steht, dass die Seele, wie auch immer man sie definiert, aus naturwissenschaftlicher Sicht kein "Roboter" ist oder aus solchen besteht, was auch nicht Dennetts Meinung entspricht. Vielmehr ist sie, insofern man sie mit der Psyche gleichsetzt, das Ergebnis von Gehirnprozessen. Dass diese Gehirnprozesse wiederum mit der Psyche identisch seien, das ist durchaus nicht Konsens unter den Brights. Eine von Gott in den Menschen eingesetzte Seele als eine Art Persönlichkeits-Abbild, das nach unserem Tod in den Himmel kommt, an so etwas glauben Brights tatsächlich nicht.
Auch die Bezeichnung von Richard Dawkins als "Ultradarwinist" erscheint fragwürdig. Zunächst einmal erinnert diese Formulierung an den Sozialdarwinismus - ein Eindruck, der durch den späteren Verweis auf das Dritte Reich verstärkt wird. Von diesem grenzt sich Dawkins jedoch immer wieder entschieden ab. Der Begriff "Ultradarwinist" suggeriert außerdem, es gäbe Evolutionsbiologen, die weniger stark von der Evolutionstheorie überzeugt seien, ja die sie womöglich nur für eine Theorie unter vielen halten würden. Dies ist gänzlich unzutreffend. Soll jener schwammige Begriff dagegen aussagen, Dawkins sei jemand, der die Evolution medienwirksam verteidigt, so ist dies korrekt.
Thiel weiter:
"Was sich nicht messen lässt, das gibt es nicht – mithin keine dunkle Seite der Vernunft, kein Umschlagen ihres totalitären Anspruches in kruden Irrationalismus, wie es Deutschland im Dritten Reich erlebte."
Dieser Satz ist von allen am wenigsten verständlich. Hier wurde die alte Kritik von Adorno an der Aufklärung übernommen und in einen anderen Zusammenhang gestellt. Es ist in keiner Weise einzusehen, warum "kruder Irrationalismus" die selbe Bedeutung haben soll wie "dunkle Seite der Vernunft". Rationalismus und Irrationalismus sind Gegenpole, keine Synonyme. Wenn die Vernunft in Irrationalismus "umschlägt", dann ist sie nicht länger Vernunft. Die Nazikeule hätte außnahmsweise auch mal im Schrank bleiben dürfen. Fakt ist, dass Naturalisten zwar nicht notwendigerweise, aber sehr oft gleichzeitig Humanisten sind. Jene Vertreter der Menschenrechte kämen niemals auf die Idee, Naziverbrechen zu leugnen. Zu guter Letzt bleibt uns Herr Thiel den Beweis schuldig, warum es eigentlich nicht möglich sein sollte, die "dunkle Seite der Vernunft" zu "messen" oder zumindest zu erklären. Genau das tun Historiker und Psychologen seit den letzten sechzig Jahren. Ach ja: Geisteswissenschaften sollen die Brights ja nicht anerkennen. Auch gut: Die zugehören Gehirnströme lassen sich ebenfalls messen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Energie, die Brights angeblich in die differenzierte Darlegung ihrer Weltanschauung investieren. Tatsächlich wird Naturalismus recht knapp mit dem Nichtvorhandensein mystischer und übernatürlicher Ansichten definiert. Diese Kritik hat zumindest Hand und Fuß, obgleich jene simple Definition von den Initiatoren der Bewegung beabsichtigt war.
Des Weiteren wundert sich der Autor über die Religionskritik der Brights, man müsse bedenken, "dass das moderne wissenschaftliche Weltbild zwischen Heisenbergs Unschärferelation und Gödels Unvollständigkeitstheorem durchaus Platz für einen unbewegten Beweger lässt". Der Leser wird das ungute Gefühl nicht los, dass Herr Thiel einfach ein paar Begriffe der ach so mystischen Quantenmechanik in seinen rhetorisch ausgefeilten Satz hineingeworfen hat, ohne sich näher mit dem Thema beschäftigt zu haben. Beim Wissenschaftsversierten klingen die Alarmglocken, wenn die Quantenmechanik schon wieder als Rechtfertigung für allerlei Übernatürliches herhalten muss. Inzwischen gibt es Bücher über "Quantenpsychologie", über das "Quantenbewusstsein", "Quantengötter" und allerlei andere Quanten-Hirngespinste. Fest steht, dass auch die Physik der kleinen Teile auf Naturgesetzen basiert, auch wenn sich bestimmte Mathematiker einen großen Spaß daraus machen, ihre Modelle unreflektiert auf die reale physische Welt zu übertragen, was zu allerlei Quantenesoterik geführt hat.
Es folgt die Behauptung, das Bekenntnis zum Atheimus könne in Deutschland auf die Mehrheitsmeinung zählen. Aufgrund von "verdeckten" Atheisten wäre dies denkbar, die Statistiken, etwa bei fowid (http://www.fowid.de), sprechen jedoch eine andere Sprache. Soweit man das sagen kann, sind ein gutes Drittel der Deutschen konfessionslos, davon der Großteil Atheisten. Mehr wissen wir darüber nicht.
Der Schlusssatz zweifelt den Erfolg der Bewegung an:
"Das anonyme Medium des Internet soll genügen, um ihre Bewegung zur Einheit zu schmieden. Vielleicht zu wenig, wenn man bedenkt, dass Groß-Ideologien meist im Schweiß von Massenversammlungen geboren werden."
Schon wieder werden mit den Begriffen "Groß-Ideologien" und "Massenversammlungen" Assoziationen mit dem Dritten Reich geweckt. Als Journalist weiß Herr Thiel sicherlich, was er da tut, wenn er sich derartige Verbindungen ausdenkt. Zumindest nachvollziehbar ist der Zweifel am Erfolg einer Bewegung, die scheinbar ganz ohne Treffen auskommt und sich nur im Netz abspielt. Tatsächlich ist gesellschaftliches und politisches Engagement das Hauptziel der Brights, welche eben gerade keine Ideologie sind, und es ist ihnen durchaus nicht verboten, sich zu treffen oder Kundgebungen abzuhalten - eine geradezu absurde Vorstellung. Jedoch - und man muss erneut auf das Substantiv "Bewegung" hinweisen - gibt es bei den Brights naturgemäß keine Vereinstreffen oder Parteitage. Vielmehr müssen sich die Brights selbst organisieren, ganz basisdemokratisch und ohne Nationalsozialismus im Hinterkopf.
Danke "Autor"
nickpol - 5. Januar, 11:57
Saddam ist tot, ein Todesurteil von einem fragwürdigen Gericht gesprochen, die letzten Minuten seines Lebens in den Händen des Lynchmobs. Es hat sich nichts geändert, die Amerikaner werden die Probleme in diesem Land nicht lösen können und die Sunniten und Schiiten schon mal gar nicht. Die Kurden werde ihre eigene Sache machen. Es hat sich nichts geändert, das Auge um Auge, Zahn um Zahn der Bibel wird die Aufgaben im Irak nicht lösen helfen.
Die Videos von der Hinrichtung des Saddam im Internet, überall zu sehen. Das hätte uns erspart bleiben sollen, auch ein toter Diktator hat ein Recht auf menschenwürdige Behandlung, auch seines Leichnams.
An eye for an eye makes the whole world blind
nickpol - 2. Januar, 16:11