Das ZDF - Wort zum Freitag
Das Vorhaben des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF),
ein islamisches "Wort zum Freitag" als Pendant zum christlichen "Wort zum Sonntag" in sein aus Gebühren finanziertes Online-Angebot aufzunehmen, wird vom Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) kritisiert.
Der IBKA erklärte dazu: Aus neutraler Perspektive betrachtet stellt das öffentlich-rechtliche Fernsehen den Kirchen, z. B. mit dem "Wort zum Sonntag", kostenlose Werbezeit zur Verfügung. Obwohl die Kosten für derartige Sendungen von allen Gebührenzahlern getragen werden, liegt die inhaltliche Verantwortung allein bei kirchlich Beauftragten – von der Konzeption bis zur Realisierung. Mithin handelt es sich hierbei um parteiliche Darstellungen vor dem Hintergrund des jeweiligen kirchenchristlichen Bekenntnisses sowie kirchenpolitischer Erwägungen.
Der Vorsitzende des IBKA, Rudolf Ladwig, bemerkt dazu: „Ausgerechnet die christliche Kirchenlobbyredaktion des ZDF soll nun ein ‚Wort zum Freitag' ‚als ein weiteres Element der Auseinandersetzung mit dem Islam' gestalten? Da wäre es nur recht, wenn demnächst im Gegenzug ein Imam das ‚Wort zum Sonntag' sprechen würde."
Die ganze Geschichte beim hpd.

Der IBKA erklärte dazu: Aus neutraler Perspektive betrachtet stellt das öffentlich-rechtliche Fernsehen den Kirchen, z. B. mit dem "Wort zum Sonntag", kostenlose Werbezeit zur Verfügung. Obwohl die Kosten für derartige Sendungen von allen Gebührenzahlern getragen werden, liegt die inhaltliche Verantwortung allein bei kirchlich Beauftragten – von der Konzeption bis zur Realisierung. Mithin handelt es sich hierbei um parteiliche Darstellungen vor dem Hintergrund des jeweiligen kirchenchristlichen Bekenntnisses sowie kirchenpolitischer Erwägungen.
Der Vorsitzende des IBKA, Rudolf Ladwig, bemerkt dazu: „Ausgerechnet die christliche Kirchenlobbyredaktion des ZDF soll nun ein ‚Wort zum Freitag' ‚als ein weiteres Element der Auseinandersetzung mit dem Islam' gestalten? Da wäre es nur recht, wenn demnächst im Gegenzug ein Imam das ‚Wort zum Sonntag' sprechen würde."
Die ganze Geschichte beim hpd.
nickpol - 11. Februar, 00:15
Zurück zum ZDF: Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz bliebe nur ein atheistisches "Wort zum Donnerstag", ein islamisches "Wort zum Freitag", ein jüdisches "Wort zum Samstag", das christliche "Wort zum Sonntag", ein hinduistisches und buddhistisches "Wort zur Ewigkeit". Warum dann nicht auch ein neoliberales "Wort zum Montag" ("Wachstum erfordert Verzicht...") und ein Neocon-"Wort zum Dienstag" ("Die Irakis sind in Freiheit viel glücklicher, wenn sie gefoltert werden als unter Saddam")?