Mittwoch, 20. Mai 2009

Die verlorene Mutter aller Waffen

Dinge gehen verloren. Das ist immer zu erwarten, sogar beim Pentagon. Der Generalinspekteur des Pentagon berichtet im Oktober letzten Jahres über die verlorenen, falsch abgelegten Sachen der Militärs. Dabei kommt Erstaunliches zutage. So sucht man einen Zerstörer, immerhin 4.000 bis 8.000 Tonnen so ein Dingens, mehrere Panzer, Granatwerfer, jede Menge Munition, Granatwerfer und einige Boden-Luft-Raketen. Alles in allem haben sich Waffen und Ausrüstungsgegenstände im Wert von annähernd 8 Mrd. US$ unerlaubt von der Truppe entfernt. Da kann man schon einen lokalen Krieg ausrüsten und verwirklichen. Diese Tatsachen sind schlimm genug. Wirklich erdrückend ist die Tatsache, dass die Amerikaner die Mutter aller Waffen verloren haben, eine Wasserstoffbombe. Entwickelt um Moskau einzuäschern, liegt sie jetzt in den Sümpfen von Georgia, seit nunmehr 40 Jahren.
Die Ausreden, die Lügen und die Geschichten um diese thermonuklerare Waffen kann man hier nachlesen. Die Yankees sind Schlampen, bleibt zu sagen übrig. Die Konsequenzen aus der Geschichte sind ernüchternd.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Über die Zukunft des Iran

Bruce Bueno de Mesquita benutzt mathematische Analytik um solche schmutzige Ereignisse wie Kriege, politische Machtübernahmen, Intifada u.a. vorherzusagen. Oftmals mit ziemlichen Erfolg. Nach einer frischen Erklärung, wie das alles vor sich geht. bringt er drei Vorhersagen, für die Zukunft des Iran.
Sehens-und hörenswert.

Samstag, 9. Mai 2009

Menschenjagd für Jesus


Stunden später, nachdem Al-Jazeera erstmalig ein Video gesendet hatte, schlug das Pentagon zurück. Was war passiert?

Al-Jazeera veröffentlichte Filmmaterial, welches die Unterweisung US-amerikanischer Soldaten durch einen Kaplan der US-Armee, enthält. Der Kaplan rief die Soldaten auf, in der überwältigenden, muslimischen Bevölkerung Afghanistans, Gottes Wort zu verbreiten und entsprechend Menschen zu jagen. Das Pentagon beschuldigte nun den Sender die Wahrheit unerträglich verdreht zu haben. Oberst Greg Julian äusserte sich über Al-Jazeera: “Das meiste Material ist seinem Kontext entrissen…das ist unverantwortlicher und unangemessener Journalismus.

Die Antwort von Al-Jazeera und dem Mann, welcher den Film gedreht hatte, ließ nicht lange auf sich warten. Der Sender gab sofort das unveränderte, ungeschnittene Filmaterial frei. Zu sehen ist eine Bibelstunde für amerikanische Soldaten in Afghanistan. Das Material stammt von Brian Hughes, einem Dokumentarfilmer und ehemaligen Angehörigen des US-Militärs, der ein paar Tage in Bagram, nahe Kabul, verbrachte. Hughes berichtet über die Tatsache, dass Soldaten übersetzte Bibeln, in Pashtu und Dari, importiert haben und mit den Bibeln die Sprache der einheimischen Bevölkerung erlernen sollen. Der wahre Grund für die Bibeln ist jedoch, diese unter den Menschen zu verteilen.



Hier ist die Erklärung von Brian Hughes, in Originalsprache, das Pentagon, wieder ein mal beim lügen erwischt.

In recent press statements, the military also contends that – in the footage depicting the Afghan-language (Dari and Pashto) bibles – a cut was made before “it would have shown that the chaplain instructed that the Bibles not be distributed.” This is a false statement. The chaplain – as seen in the footage before the cut – instructs the group to be careful and reiterates the definition of General Order #1. After this cut he begins to organize the group for the evening’s bible study lessons.

Finally, and in my opinion most important, is the fact that EVERY FRAME of the rough cut from Bagram was provided to the U.S. Army Public Affairs Office in advance of this release. On Thursday, April 30 at approximately 1 pm EST, the Army took possession of a DVD with this footage by accepting a FedEx from me. Since Al Jazeera English first aired the piece Sunday, May 3 at 10pm EST, the Army had every frame of this rough cut for more than 80 hours.

AlterNet

Sonntag, 3. Mai 2009

Das Guttenberg Dossier

Als uns vor kurzem der neuen Wirtschaftsminister Karl-Theodor von und zu Guttenberg präsentiert wurde, stellte sich bald ziemlich alles, was über seine angebliche Erfahrung in der „freien Wirtschaft“ berichtet wurde, als falsch heraus. Aus den Medien war und ist außer nachweislichen Falschinformationen und Plattitüden kaum etwas Sachdienliches zu erfahren. Wer aber ist zu Guttenberg wirklich, woher kommt er? Und wofür steht er? ZeitGeist-Autorin Friederike Beck begab sich auf Spurensuche und fand erstaunlich Brisantes. Ihr Beitrag gibt aber auch Einblick in eine Form des investigativen Journalismus, die man eigentlich von den großen Nachrichtenmagazinen zu erwarten hätte ... Aufgrund der Fülle des Materials wird das „Guttenberg-Dossier“ in mehreren Teilen veröffentlicht – exklusiv auf ZeitGeist Online.
Laut SPIEGEL (11/2009) wird das Familienvermögen des feschen Freiherrn auf ca. 600 Millionen Euro geschätzt. Die Familie von und zu Guttenberg, die auf ihrem Schloss im Fränkischen bei Kulmbach residiert, gehört damit zu den 300 reichsten Familien bzw. Personen Deutschlands. Wenn die Informationen des SPIEGEL stimmen, vermisst man eine nachvollziehbare Angabe darüber, wie dieses unvorstellbare Vermögen aufgehäuft werden konnte. Adel steht, das weiß jeder, längst nicht mehr für noble Verhältnisse; vielmehr übte man sich – besonders nach dem Zweiten Weltkrieg – oft eher in der edlen Kunst des stilvollen Verarmens. Und das Heizen von alten Schlössern geht auch ganz schön ins Geld. Auch „KT’s“ Vater Enoch (ein Dirigent, der wirklich gute Musik macht) kann diese Millionen unmöglich mit dem Dirigentenstöckchen herbeigezaubert haben. Die Frage nach dem „Woher“ steht also unbedingt im Raum, zumal Karl-Theodor nachweislich nie in der „Freien Wirtschaft“ tätig war: Er ist promovierter Jurist und arbeitete ein Jahr lang in einer New Yorker Kanzlei. Welcher ist unbekannt.
von Frederike Beck - zeitgeist-online. Es empfiehlt sich dort weiter zu lesen.

Dienstag, 28. April 2009

Von den Ley(ai)en aus dem Guttenbergischen

Eine Woche ist es her, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor zu Guttenberg, im Kabinett, die Gesetzesvorlage zur Sperrung von pädophilen Internetseiten, beim gleichzeitigen mitloggen der Verbindungen, durch das BKA, eingebracht hat. Initiator Frau von der Leyen, ihres Zeichens Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Da das Internet aber etwas technisches ist, fällt es in den Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftministers, eben Technologie. Dass das so ist, kann unser aller Glück bedeuten, auch fallen mir jede Menge Blondinenwitze ein, wenn ich das nachfolgend Gesagte interpretieren muss. Die Witze verkneife ich mir, dass nachfolgend Gesagte ist schlimm genug.
von der Leyen:
“Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft”.
So so, 80% der Nutzer des Internets sind normal! Zur Normalität gehört eben nicht, so Frau von der Leyen, via DNS Internetsperren zu umgehen. Da muss man Experte sein. Wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann? Frau von der Leyen, ganz einfach, zum Beispiel die Mitarbeiter des BSI, des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Eine Einrichtung ihres Kollegen Schäuble, Bundesinnenminister. Der wesentlichste Teil dieser Einrichtung des Bundes dürfte in der Lage sein, ad hoc und ohne viel Federlesens aktiv Sperren zu umgehen. Nimmt man ihre Aussage, müsste ihr Kollege Schäuble sofort die zuständige Staatsanwaltschaft einschalten, da es im BSI, in konzentrierter Form, “schwere” Pädokriminelle gibt. Rein statistisch gesehen, natürlich, oder aber, es gibt den Pädokriminellen von Amts wegen. Daher auch die Einschränkung in der Gesetzesvorlage, für Ämter gilt die Internetsperre nicht.
Desweiteren ist jeder Admin, superuser (schon verdächtig, da kein normaler User), root in der Lage, locker, flockig DNS-Sperren zu umgehen. Kompetenz macht verdächtig. Völlig unabhängig davon, die Millionen Surfer im Internet, die den mitschnüffelnden Staat nicht wollen und Anonymisierungsdienste nutzen. Der Firefox-Browser scheint ein ganz übles Werkzeug der Umgehung zu sein, bietet er doch eine Reihe von Add-ons an, die man ohne weitere Kenntnisse zu besitzen, nutzen kann um eben jene Sperren zu umgehen.
Ausgehend von ihrer genannten Statistik, völlig normal, dass sie uns den Usprung derselben verschweigen, müssten sich hier auf dem Blog tausende von Pädos tummeln. Mit dem “War on Terror” wird die Einschränkung wesentlicher Persönlichkeitsrechte begründet, mit dem “War on Pedophilia” wird die Sache nun gesteigert. Interessant ist die dabei zum Vorschein kommende Inkompetenz ihresgleichen. Millionen von Internet-Nutzern zu verdächtigen ist wesentlich einfacher, als dafür zu sorgen, dass Plattformen mit pädophilen Inhalten einfach abgeschaltet werden. Insofern sind ihre Verlautbarungen die Aussagen eines DAUs.

Das Guttenbergische liegt irgendwo in Oberfranken, dieses gehört zu Bayern.

Nach golem.de

Freitag, 24. April 2009

Das ist das Ziel

Samstag, 18. April 2009

Zensursula - endlich auch in Deutschland

Mittwoch, 15. April 2009

Ronald Reagan ein billiger "Schnüffler"

Ronald Reagan SchnüfflerDokumente, welche bereits 2001 offengelegt wurden zeigen nun, was Ronald Reagan, der spätere Präsident der USA, wirklich war, ein FBI-Schnüffler. Er informierte die Behörde über das Leben seiner Freunde, ihre Hintergründe, ein ganz simpler Bullenschnüffler. "Snitcher" nennt man das in den USA. Es ging nicht um irgendwelche Schnüffelei, die Yankees zur damaligen Zeit vom roten, weil kommunistischen Verfolgungswahn befallen, betrieben Gesinnungsschnüffelei. Wer verdächtig war, kommunistischen Ideen zu folgen, musst sich unter McCarthy rechtfertigen. Etliche Karrieren wurden auf diese Art und Weise zerstört. Reagan war einer der Handlanger. Igitt.
Quelle: BoingBoing

Samstag, 11. April 2009

Wenn Bakterien schwatzen

Die Biologin Bonnie Bassler über die erstaunliche Fähigkeit von Bakterien, untereinander zu kommunizieren. Sie benutzen dafür eine Art "chemische" Sprache, mit der sie Verteidigungsmassnahmen koordinieren, ebenso wie Angriffe. Das hat phänomenale Konsequenzen für die Medizin, die Industrie und für unser eigenes Verständnis.

Samstag, 4. April 2009

Über Schafe


Wer Mitglied in einer Schafherde sein will, muss zu aller erst ein Schaf sein.

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Naturalismus - kein Dogma!

Wir haben die Lande gemessen, die Naturkräfte gewogen, die Mittel der Industrie berechnet, und siehe, wir haben herausgefunden, dass diese Erde groß genug ist, dass sie jedem hinlänglichem Raum bietet, die Hütte seines Glücks darauf zu bauen; dass diese Erde uns alle anständig ernähren kann, wenn wir alle arbeiten und nicht einer auf die Kosten des anderen leben will; und das wir nicht nötig haben, die ärmere Klasse an alle Himmel zu verweisen.

Heinrich Heine, Romantische Schule, 1835

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Meine Kommentare

Der hätte die Abrissfirma...
Der hätte die Abrissfirma mit einem Handtuch erschlagen....
nickpol - 15. Juni, 13:59
in doors we trust
yeah, that'll be true :)
nickpol - 21. Januar, 10:30
Wer hat denn Wissenschaft...
Wer hat denn Wissenschaft zur Religion erhoben. Etwas...
nickpol - 19. Juni, 09:17
Bei mir hier heissen...
Bei mir hier heissen die Mulwarp, und wenn sich einer...
schlafmuetze - 27. Februar, 20:44
Danke Misanthrop, dir...
Danke Misanthrop, dir auch :)
nickpol - 31. Dezember, 13:31
Ich halte nicht viel,...
Ich halte nicht viel, oder besser gesagt gar nichts...
nickpol - 18. Oktober, 15:03
sieht doch gut aus, in...
sieht doch gut aus, in meiner verehelichten Zeit lief...
schlafmuetze - 17. August, 22:57
@Ansuzz
nicht aus allen Philosophien und Religionen etwas....
schlafmuetze - 8. August, 20:23

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