Der Kampf der Kulturen
Das Institut für Demoskopie Allensbach hat eine Studie vorgelegt, wonach 56% der Deutschen meinen, dass der Kampf der Kulturen zunimmt. Die Befragten äußerten, dass es immer schwere Konflikte zwischen der westlichen Kultur und dem Islam geben wird. Das Bild des Christentums habe sich deutlich verändert(verbessert).74% der Befragten lehnen den Bau von Moscheen ab. Die Studie spricht von einem wachsendem Misstrauen der deutschen Bevölkerung gegen den Islam.
Ich meine, und hier kann ich dem Machwerk von Huntington nicht folgen, dass es sich nicht um einen Kampf der Kulturen handelt. Es geht um Märkte, Rohstoffe, Kapital, all das ist ungerecht verteilt. Zudem hat das Christentum recht aggressiv in der Vergangenheit versucht andere von sich selbst zu überzeugen. Und wenn Nächstenliebe und Frieden mit der wachsenden Rolle des Christentums in Verbindung gebracht werden, dann kommen mir hier erhebliche Zweifel. Es geht nicht um die Dominanz einer Kultur, es geht um eine Besitzsicherung des Westens auf Kosten anderer. Da verkommt dann der Begriff der Kultur zur Demagogie. Die Gewaltbereitschaft in fundamentalistischen Staaten ist höher, als in Gesellschaften aufgeklärter Natur. In dem Sinne kann die christlich-fundamentalistische USA sich durchaus auf eine Stufe stellen, mit den Vertretern islamisch-fundamentalistischer Staaten. Kultur ist das Etikett, der Inhalt ist das Kapital.
Ich meine, und hier kann ich dem Machwerk von Huntington nicht folgen, dass es sich nicht um einen Kampf der Kulturen handelt. Es geht um Märkte, Rohstoffe, Kapital, all das ist ungerecht verteilt. Zudem hat das Christentum recht aggressiv in der Vergangenheit versucht andere von sich selbst zu überzeugen. Und wenn Nächstenliebe und Frieden mit der wachsenden Rolle des Christentums in Verbindung gebracht werden, dann kommen mir hier erhebliche Zweifel. Es geht nicht um die Dominanz einer Kultur, es geht um eine Besitzsicherung des Westens auf Kosten anderer. Da verkommt dann der Begriff der Kultur zur Demagogie. Die Gewaltbereitschaft in fundamentalistischen Staaten ist höher, als in Gesellschaften aufgeklärter Natur. In dem Sinne kann die christlich-fundamentalistische USA sich durchaus auf eine Stufe stellen, mit den Vertretern islamisch-fundamentalistischer Staaten. Kultur ist das Etikett, der Inhalt ist das Kapital.
nickpol - 17. Mai, 11:44