Religion

Donnerstag, 12. Juli 2007

Der Katholizismus hat die indigenen Völker gereinigt

Während seiner jüngsten Reise nach Südamerika beleidigte B16 Millionen, als er arroganter Weise feststellte, dass der Katholizismus die Einwohner “gereinigt” hat. Er nannte das Wiederaufleben indigener Religionen einen Schritt zurück. Weiterhin führte er aus, die Ureinwohner hätten sehnsüchtig auf das Christentum gewartet, sie hätten die katholischen Priester und die europäischen Eroberer willkommen geheißen. Später versuchte er seine Äußerungen abzuschwächen. Er habe nicht versucht, die Leiden und Ungerechtigkeiten der Eorberer, an der indigenen Bevölkerung, schön zu reden. Aber der Schaden war eingetreten. Angesichts der schrecklichen Geschichte scheint B16 an einer selektiven Amnesie zu leiden, wenn es darum geht, das Unglück der Ureinwohner Südamerikas zu benennen und anzuerkennen.

Ungefähr die Hälfte der Einwohner Südamerikas sind Katholiken. Aber nicht nur B16 befindete sich außerhalb der Realitäten und Notwendigkeiten der Dritten Welt in dieser Region der Erde. er spricht nicht ihre Sprache und bekennt sich nicht zu den Sünden der Vergangenheit. Religiöse Institutionen haben Verbrechen vollzogen, geduldet und begünstigt. Es existieren drei päpstliche Bullen die sich genau mit dem Thema beschäftigen. Dum Diversas, herausgegeben von Papst Nickolas V, 1452, welcher dem portugiesischen König Alfonso V, zur Reduzierung der Muslime und Heiden und anderer Ungläubiger durch kontinuierliche Sklaverei aufforderte, die katholische Kirche machte sich so zum Zeremonienmeister des Westafrikanischen Sklavenhandels. Vom gleichen Verbrecher kam dann auch die nächste Bulle, 1455, welche die Besitznahme von nicht-christlichem Land sanktionierte und zur Sklaverei bei der nicht-christlichen Bevölkerung ermutigte, insbesondere in Afrika und in der Neuen Welt. Mit dieser Bulle gab der Pontifex grünes Licht für die Eroberung, Unterwerfung, Auswahl und Ausbeutung von Muslimen, Heiden und aller anderen, Nicht-Christen. Alles im Namen Jesus Christus und nur zu einem Zweck, Profit.

Die Bulle Inter Caetera, von Papst Alexander VI, befahl dem katholischen Spanien alle Bewohner der Neuen Welt im katholischen Glauben zu “unterrichten”. Diese Bulle sanktionierte und ebnete den Weg für die Eroberung und Kolonisation der Amerikas durch Europa. Diese drei päpstlichen Orders öffneten die Schleusentore für alles, was nun folgen sollte, Krieg, Mord, Raub, Vergewaltigung, Plünderung, Entführung, Völkermord und Sklaverei von Millionen. Sie errichteten den Grundstock des Sklavenhandels im 15. und 16. Jahrhundert und bereiteten der kapitalischen Welt, so wie wir sie heute kennen, die Basis.

Es ist durchaus legitim in diesem Zusammenhang von organisierter Kriminalität zu sprechen.
gefunden bei AlterNet

Sonntag, 8. Juli 2007

Ein Kaplan der Diktatur

Dem ehemaligen Polizeikaplan von Wernich wird in Argentinien der Prozess gemacht. Der Kaplan war der Beichtvater für die verantwortlichen Offiziere in den geheimen Gefangenen-und Folterlagern. Die Insassen der Lager unrechtmäßig inhaftiert, keine Gerichtsverfahren. Von Wernich nutzte seine Stellung als katholischer Priester und veranlasste die Gefangenen zu Aussagen und Beichten. Von deren Angehörigen ließ er sich bezahlen, weil die Inhaftierten angeblich ins Ausland, in die Freiheit gebracht werden sollten. Er war Teil der katholischen Hierarchie und der Polizei.
"Es sei der Wille Gottes, dass das Militär so handeln müsse". So seine Rede. Nach der Diktatur setzte er sich unter falschen Namen nach Chile ab und lebte Jahre in Freiheit.

Bis zuletzt hat die katholische Kirche in Argentinien die Militärdiktatur unterstützt. Heute spricht sie von Aussöhnung und Verzeihung aber nicht von Gerechtigkeit.

Die Getreuen von B16 machen weiter, wie Jahrhunderte zuvor, Reue kennen die Brüder nicht, sie handeln im Auftrag Gottes, der für die Liebe stehen soll, einfach lächerlich. Der jetzige Prozess ein Schritt in Richtung Gerechtigkeit, Zeugen sind schon verschwunden, die die noch verbleiben wollen bis zum Ende durchhalten. Ich drücke ihnen die Daumen, während B16 weiter seine Lügen in die Welt grinst.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Dan Dennett - eine säkulare, wissenschaftliche Widerlegung Pastors Rick Warrens

Samstag, 9. Juni 2007

ID´s ID

by Tom McIver

ID, ID, burning bright,
Rescue us from Darwin’s fright,
Beastly origin of our race,
Evolution’s dread embrace.

But what science or what art
Frames immortal hand, eye, heart?
Can we force religion’s claim,
Dare pronounce His very name?

Yahweh, Zeus, or Allah, then?
Yaldaboath, Urizen?
Raël’s ET DNA?
Hosts of deities at play?

Ask the Ichneumonidae
Did he who made the lamb make thee?
Who created Heav’n and Hell,
Human creativity?

D’s ID burning bright
Through obscuring fog and night,
Whether wielding Wedge or prism
ID is: Creationism.

Dienstag, 5. Juni 2007

Die Wedge[=Keil]-Strategie

Die Wedge-Strategie ist ein politischer und sozialer Aktionsplan, welcher vom Discovery Institut herausgegeben wurde. Dieses Institut steht im Mittelpunkt der Intelligent Design Bewegung. Die Strategie wurde in einem Discovery Institut Manifest veröffentlicht, und unter dem Namen Wedge Dokument bekannt. In diesem Dokument nun wird ein breiter, sozialer, politischer und akademischer Fahrplan beschrieben, mit dem ultimativen Ziel, den wissenschaftlichen Materialismus, den man durch die Evolution repräsentiert sieht, zu schlagen. Die Aufhebung der erstickenden materialistischen Weltsicht und diese durch eine übereinstimmende Wissenschaft christlicher und theistischer Überzeugungen zu ersetzen, sowie die Realität Gottes zu bekräftigen.

Intelligent Design ist die umstrittene Vermutung, dass bestimmte Merkmale des Universums und aller lebenden Dinge, sich nur durch eine intelligente Ursache erklären lassen und nicht durch einen natürlichen Prozess, wie z.B. die Selektion. Bedingungslos wird die Neudefinierung dessen vorbereitet, was man im Rahmen von ID unter “Wissenschaft versteht und wie diese zukünftig zu handhaben ist.

Die Vertreter der Wedge-Strategie stehen Grundsätzlich gegen

Naturalismus, Materialismus und Evolution. Die Eliminierung der materialistischen Weltsicht ist ein erklärtes Ziel der Vertreter des Intelligent Design.

Die Wedge - Strategie kam erst an die Öffentlichkeit, als Einzelheiten von ihr ins Internet einsickerten.

Intelligent Design, eine Pseudo-Wissenschaft oder wie die Amerikaner sagen “Junk Science”

Phasen der Strategie:

1. Forschung, schriftliches Erfassen und veröffentlichen
2. Öffentlichkeit und Meinungsbildung
3. Kulturelle Konfrontation und Erneuerung

Die Projekte:

* Phase I, Forschung, schriftliches Erfassen und veröffentlichen.

1. Individuelles Forschungsprogramm der Mitglieder,
2. Paläontologisches Forschungsprogramm, Dr. Paul Chien u.a.
3. Molekular-biologische Forschung, Dr. Douglas Axe u.a.

* Phase II, Öffentlichkeit und Meinungsbildung

1. Buch-Veröffentlichung,
2. Meinungs-Macher - Konferenzen,
3. Apologetische Seminare,
4. Lehrer-Trainings-Programm,
5. Produktionen in Rundfunk und Fernsehen, Werbematerial.

* Phase III, Kulturelle Konfrontation und Erneuerung

1. Akademische und Wissenschaftliche Ablehnungskonferenzen
2. Potentielle, gesetzliche Aktionen für die Lehrerfortbildung,
3. Verlagerung der Ergebnisse der Forschungsprogramme in die Sozial-Wissenschaften und Schaffung eines breiten Zugangs für die Menschen.

Nimmt man diese Strategie, sieht man worauf es hinausläuft, die Aufhebung der Trennung von Staat und Kirche, Religion als globaler Bestandteil der menschlichen Gesellschaft. Es ist nichts anderes als der evangelikale Gottesstaat.

Unter Verwendung von The Discovery Institute´s “Wedge Strategy”

Montag, 28. Mai 2007

Flock of Dodos

Buchrezension von Donald R. Prothero in der Übersetzung von translator

Danke an translator und eSkeptic


Ein Schwarm Dodos: was steht hinter Kreationismus, Intelligent Design und dem Osterhasen?

Wenn man über die bizarre Geistlosigkeit und den Irrsinn der amerikanischen Kreationistenbewegung schreibt, hat man als Autor zwei Möglichkeiten: Entweder man schlägt einen wissenschaftlichen Ton an und nimmt das ganze Thema ernst, oder man macht sich darüber lustig und behandelt es sarkastisch von oben herab. In den Regalen der Buchhandlungen reihen sich neu erschienene Titel von Naturwissenschaftlern, Philosophen und Skeptikern aneinander, und fast alle gehen ernsthaft-wissenschaftlich oder philosophisch an die Sache heran und behandeln das Thema wie eine Angelegenheit von großem Gewicht. Viele umfangreichere Bücher verwenden ganze Kapitel darauf, die oberflächlichen Argumente der Fundamentalisten über Themen wie die Arche Noah zu entlarven. Dabei gehen die Autoren davon aus, dass jeder, der das Buch liest, ihrer Argumentation auch folgen kann. Aber damit predigen sie letztlich nur ihren eigenen Anhängern.

Die Autoren von Flock of Dodos: Behind Modern Creationism, Intelligent Design, and the Easter Bunny (”Ein Schwarm Dodos: was steht hinter Kreationismus, Intelligent Design und dem Osterhasen?”) haben die Methode von Satire und Sarkasmus gewählt. Das Buch trägt zwar den gleichen Titel wie der Dokumentarfilm von Randy Olson aus dem Jahr 2006 (der nicht nur die Intelligent-Design-Bewegung aufs Korn nahm, sondern auch Wissenschaftler, die sich nicht entschieden genug für die Evolution einsetzen), aber ich finde keine Anhaltspunkte, dass beide etwas miteinander zu tun haben. Da Titel nicht dem Copyright unterliegen, könnten die Autoren unabhängig voneinander auf die Idee gekommen sei, oder der eine hat sie vom anderen übernommen. Wie dem auch sei: das Buch von Brown und Alson ist eine viel stärkere Satire als der relativ ausgewogene Dokumentarfilm. Barrett Brown hat sich als Autor von National Lampoon, Cracked, Jest, Wired, Playboy und www.nerve.com einen Namen gemacht; was er schreibt, hat die Schärfe und den Biss dieser Zeitschriften und passt in die Welt der Weblogs und der scharfen politischen Satire. Jon Alston ist Professor für Soziologie an der Texas A&M University. Sein Forschnungsgebiet ist die Soziologie der Religion, er muss also dort im Herzen des Bush-Landes jede Menge hautnahe Erfahrung mit diesem Thema haben. Gemeinsam haben die beiden eine vergnügliche, kompromisslose Satire über die moderne Kreationisten- und “Intelligent-Design”-Bewegung verfasst, über die man herzhaft lachen kann. Das Buch von Brown und Alston ist keine ausgewogene Dokumentation, sondern das gedruckte Pendant zu der Fernsehshow “Bullshit!” von Penn und Teller.

Brown und Alston machen vom ersten Kapitel an keinen Hehl aus ihren Absichten: Sie warnen den Leser, sie würden ihm nicht nur auf die Füße treten, sondern diese Füße gleich abschneiden. “Dies ist kein höfliches Buch. Höflichkeit ist fehl am Platz gegenüber den Unehrlichen, die stets jedes gut gemeinte Zugeständnis ausnutzen, und wie wir noch sehen werden, sind die Anführer der so genannten ‘Intelligent-Design’-Bewegung so unglaublich unehrlich, dass noch ein alt gedienter Heroinsüchtiger erröten würde - nicht weil der Heroinsüchtige irgendwelche moralischen Bedenken hätte, sondern weil es ihm peinlich wäre, so verdammt schlecht zu lügen. Und wie wir noch genauer erfahren werden, sind die Intelligent-Design-Typen tatsächlich schlechte Lügner.” Der Rest des ersten Kapitels ist einem ausführlichen Bericht über den Intelligent-Design (ID)-Prozess in Dover (Pennsylvania) gewidmet und legt mithilfe der Gerichtsprotokolle und der eigenen Aussagen der Kreationisten deren Lügen und Unehrlichkeit offen. Brown und Alston zitieren ausführlich aus der verworrenen, verwickelten Aussage von William Buckingham, der als kreationistischer Vorsitzender des Schulausschusses vor dem Prozess offen seine religiösen Beweggründe vertrat und dann - offenbar auf Anweisung seiner Anwälte - unter Eid mehrfach log, um seine Spuren zu verwischen. Brown und Alston fassen es so zusammen: “William Buckingham zu kennen, heißt die Millionen amerikanischen Mitbürger zu kennen, die nicht nur nichts über die Theorie wissen, die sie in Misskredit bringen wollen, sondern auch nichts über die Pseudotheorie, die an ihre Stelle treten soll. Es sind jene, die genau wissen, dass ihnen die grundlegenden Kenntnisse für eine Entscheidung zwischen beiden fehlen, und sich dennoch entscheiden, und das auch noch sehr lautstark; und die auf die Frage nach dem Motiv, so etwas zu tun, dann noch lügen, dass sich die Balken biegen. William Buckingham log, weil er glaubte, er müsse es tun, um seine Version der Wahrheit zu schützen - dass das wörtlich genommene Christentum die einzig wahre Religion ist und dass der Darwinismus seine größte Bedrohung darstellt.”

Das zweite Kapitel berichtet über die Bemühungen der Fundamentalisten, staatliche Stellen und das Schulsystem unter ihre Kontrolle zu bringen oder die Zehn Gebote in die Verfassung aufnehmen zu lassen; gleichzeitig werden die Heuchelei und Ignoranz derer entlarvt, die diese Kreuzzüge anführten. Der Richter John Roberts, Terry Schiavo, Phyllis Schlafly, Senator Tom Coburn aus Oklahoma, William Jennings Bryan und der Scopes-Prozess haben in diesem Kapitel ihren großen Auftritt. Im dritten Kapitel nehmen Brown und Alston einige besonders bizarre Vorstellungen der Kreationistenbewegung aufs Korn, so die “Sintflutgeologie” von George Macready Price und die ausgebliebenen Prohezeiungen der Milleritenbewegung (aus der die Siebten-Tags-Adventisten wurden); sie zielen auf Henry und John Morris, Ken Ham, den Dinosaurier vom Paluxy River und seine “menschlichen” Fußspuren, und den absichtlichen Missbrauch des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik; den Schluss bildet unter der Überschrift “Profiles in Stupidity” (”Profile der Dummheit”) eine bissige Satire auf die kreationistischen Bestrebungen, die Arche-Noah-Geschichte zu rationalisieren. Sie schließt mit den Worten: “Jahwe hat tatsächlich eine vielfach bewiesene Neigung, den Glauben seiner Anhänger auf die Probe zu stellen, und Zweifel an den heiligen Versuchen seiner frömmsten Anhänger, die junge Erde zu beweisen, sind sicher die größte Prüfung von allen. Solche Tricksereien wären eine Erklärung dafür, warum Henry Morris und sein Sohn John so fantasielose, dumme Puddinggehirne sind. Um die Kreationistenbewegung in Misskredit zu bringen, konnte Jahwe nichts Besseres tun, als ihre bekanntesten Vertreter zu erschaffen, wenn schon nicht nach seinem Ebenbilde, dann nach dem Bild eines leicht geistig behinderten konservativen Möchtegernkünstlers. Aber verdammt noch mal, das traue ich ihm glatt zu!”

Im vierten Kapitel spießen sie die verworrene Denkweise und die unehrliche Taktik der Intelligent-Design-Kreationisten auf, insbesondere William Dembski und Michael Behe. Brown und Alston zeigen, in welch großem Umfang die theologischen Vorstellungen der ID-Kreationisten das Motiv ihrer angeblich “naturwissenschaftlichen” Forschung darstellen, und dabei weisen sie die Verrücktheit und Heuchelei der Kreationisten mit deren eigenen Worten nach. Auch Hexen, der Senator Bill Frist und lesbische Bonoboschimpansen haben hier ihren Auftritt. Das fünfte Kapitel behandelt die deistische Philosophie der Gründerväter, die der Religion eine zu große Bedeutung in der Verfassung der Vereinigten Staaten verweigerten, und dann wird deutlich, wie die Fundamentalisten Worte und Absichten dieser großen Patrioten verraten, indem sie behaupten, die Vereinigten Staaten seien als “christliche Nation” gegründet worden. Am Ende steht der vollständige Wortlaut den berüchtigten “Keil-Dokuments” der ID-Kreationisten, das genau darlegt, mit welcher politischen und publizistischen Strategie sie der amerikanischen Wissenschaftlergemeinde und dem Bildungssystem ihre Ansichten aufzwingen wollen. Zusammenfassend stellen Brown und Alston fest, das Discovery Institute sei “willens, die Befunde richtiger Wissenschaftler falsch darzustellen, um so kurzfristige Siege im Propagandakrieg zu erringen, und es ist bereit, dies auch weiterhin zu tun, obwohl die betroffenen Wissenschaftler widersprechen, und obwohl es sich entschuldigt und Unterlassung zugesichert hat. Vor allem aber ist es gewillt, seine wahren gesellschaftlich-politischen Ziele hinter einem bewusst geknüpften Schleier der leidenschaftslosen wissenschaftlichen Untersuchungen zu verbergen, während es gleichzeitig die Wissenschaft verunglimpft. Wenn das Discovery Institute eine Lüge erzählt, tut es das, um der Wahrheit zu dienen. Da das Discovery für die Moral kämpft, steht es über der Moral. In Wirklichkeit sind die Absichten des Discovery Institute ganz einfach. Konservative sind in den seltensten Fällen kompliziert.”

Im letzten Kapitel mit der Überschrift “So you’ve decided to take a stand for science” (”Sie haben sich also entschlossen, für die Wissenschaft einzutreten”) fassen Brown und Alston die Situation zusammen; am Ende stehen Porträts der wichtigsten Beteiligten, die mit ihren eigenen Worten aufs Korn genommen werden, damit sich ihre Unehrlichkeit und Heuchelei offenbaren. Phillip Johnson, William Dembski, Stephen Meyer und dem ehemaligen Senator Rick Santorum wird die gleiche königliche Behandlung zuteil. Ken Ham von Answers in Genesis wird im Aussehen wie auch in seinem bizarren Verhalten mit einem Werwolf verglichen. Ausführlich beschreiben Brown und Alston Hams Bestrebungen, Schulkinder zu indoktrinieren, damit sie Lehrer ärgern, sich respektlos verhalten und den Unterricht stören.

Kurz gesagt, nimmt Flock of Dodos kein Blatt vor den Mund, und die Autoren unternehmen keinen Versuch, Freunde zu gewinnen oder Fundamentalisten zu beeinflussen. Es ist kein Buch für religös-empfindsame Leser, sondern für jene, die mit dem kreationistischen Unsinn zu tun haben und sehen wollen, wie er das verdiente Fett wegbekommt. Evangelikale werden darüber sicher nicht glücklich sein, aber nach meiner Vermutung rechnen die Autoren nicht damit, dass auch nur einer von denen es lesen wird. Reizvoll ist es aber für die vielen intelligenten, neugierigen Menschen (insbesondere solche im zynischen Collegealter), die sich Jon Stewart und Stephen Colbert auf dem Fernsehkanal Comedy Central und die Serie Bullshit! von Penn und Teller auf Showtime ansehen, die Spaß an schräger Satire haben und allen törichten Dingen respektlos gegenübertreten.

(Anm.: Die Wirtschaftswoche kürt den Dodo der Woche, also jemanden der besonders althergebrachte Ansichten vertritt.)
Posted in Wissenschaften, Evolutionstheorie

Montag, 14. Mai 2007

John Travolta wütend über die BBC



Schauspieler John Travolta und andere Mitglieder der Scientology Sekte(Kirche) schäumen vor Wut. Der Grund ist eine Sendung der BBC vom Sonntag-Abend, über die umstrittene Kirche. Dem Moderator der Sendung John Sweeney werfen sie Befangenheit vor.
Sweeney hätte seine Beherrschung verloren und so ein vollkommen ffalsches Bild der Kirche vermittel. Der Beitrag soll überarbeitet werden, so Travolta.
Über den Kontrollverlust Sweeney´s ein Clip von YouTube.

Sonntag, 6. Mai 2007

Jesus Camp die Zweite - eine christliche Medrese

Im vorigen Jahr hatte ich ja schon über den Film Jesus Camp einen Post veröffentlicht.
Lassen wir einen Christen zu Wort kommen, der sich den Film angeschaut hat.
Ich habe mich immer an die Worte des Heiligen Franziskus gehalten, verkünde das Evangelium in der Welt, wenn notwendig benutze Worte. Bis ich mir jüngst den Film "Jesus Camp" angeschaut habe. Als gläubiger Christ war ich total entsetzt. Der Film beginnt mit einigen Fakten über die Evangelikalen in den USA. Mehr als 80 Millionen Menschen sollen es sein, die Bewegung selbst, mit einem sehr starken, politischen Einfluß in unserem Land. 75% aller privat-unterrichteten Kinder gehören zu Familien dieser Evangelikalen. Sofort hatte ich einige quälende Fragen im Kopf, die mich ziemlich beschäftigt haben.
Pastorin Becky Fisher gibt zu, wie hoch sie den Weg der Islamisten bei der Erziehung ihrer Kinder einschätzt, bis hin zur Bereitschaft für die Verteidigung der Ideen, das eigene Leben zu opfern. Sie zeigt auf, wie im "Jesus Camp" Kinder von Christen auf ähnliches vorbereitet würden. Der Begriff Camp erlangt eine völlig andere Bedeutung. "Kids on Fire", das ist was sie will. Die Kinder sollen brennen für den Glauben. In Tarnuniformen, Bogenschießen und Tehtherball spielend, werden die Kinder auf die Zurückeroberung der USA für Jesus vorbereitet.


Der ganze Artikel bei courier-journal, Fragen eines Christen.
Der Trailer zum Film:

Dienstag, 1. Mai 2007

Ein T-Shirt mit Kaffeewerbung, die Mormonen und eine Drohung



Ein Coffee-Shop in Utha hat ein witziges T-Shirt produzieren lassen.
Das Bild zeigt wie die Trompete des Moroni-Engels (ein Zeichen der Mormonen) mit Kaffee gefüllt wird. Dieser Moroni Engel befindet sich auf vielen Mormonen Tempeln, gleichzeitig verbietet die Kirche Jesus Christus der Heiligen der letzten Tage (Mormonen) den Genuss von Kaffee. Die Mormonen haben daraufhin den Coffee-Shop gedroht wegen Markenrechtsverletzung anzuzeigen. Der Shop änderte das Bild des T-Shirts und herauskam ein Neues, oben zu sehen.
Es ist eine große Hand, aus dem Himmel kommend , welche den Java-Kaffee ausgießt, die Mormonen nun dringen auf ihre Gläubigen ein jedweden Kaffeegenuß zu vermeiden.
Die Überschrift: Der Herr gibt und die Kirche nimmt es weg.
Die Kirche Jesus Christus der Heiligen der letzten Tage hat sich zum neuen Design nicht geäußert, auch nicht zur Handelsmarke, vielleicht ist ja Gott auch eine MARKE.
Gefunden bei Boing Boing

Montag, 16. April 2007

80 Sepp - Glückwunsch



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Naturalismus - kein Dogma!

Wir haben die Lande gemessen, die Naturkräfte gewogen, die Mittel der Industrie berechnet, und siehe, wir haben herausgefunden, dass diese Erde groß genug ist, dass sie jedem hinlänglichem Raum bietet, die Hütte seines Glücks darauf zu bauen; dass diese Erde uns alle anständig ernähren kann, wenn wir alle arbeiten und nicht einer auf die Kosten des anderen leben will; und das wir nicht nötig haben, die ärmere Klasse an alle Himmel zu verweisen.

Heinrich Heine, Romantische Schule, 1835

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Der hätte die Abrissfirma...
Der hätte die Abrissfirma mit einem Handtuch erschlagen....
nickpol - 15. Juni, 13:59
in doors we trust
yeah, that'll be true :)
nickpol - 21. Januar, 10:30
Wer hat denn Wissenschaft...
Wer hat denn Wissenschaft zur Religion erhoben. Etwas...
nickpol - 19. Juni, 09:17
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Bei mir hier heissen die Mulwarp, und wenn sich einer...
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nickpol - 31. Dezember, 13:31
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nickpol - 18. Oktober, 15:03
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sieht doch gut aus, in meiner verehelichten Zeit lief...
schlafmuetze - 17. August, 22:57
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schlafmuetze - 8. August, 20:23

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