Montag, 1. Oktober 2007

Dodo des Monats September 2007


es hat den Kölner Joachim Meisner getroffen, für seine Äusserungen zu entarteter Kultur. Die ganze Story auf dem BrightsBlog

Donnerstag, 27. September 2007

Ein Jahr leben nach den Regeln der Bibel

Im Bild ersichtlich, wie sich das Aussehen ändert, wenn man den mehr als 700 Regeln der Bibel folgt. Diese Regeln reichen von den bekannten 10 Geboten bis hin zu den obskuren Gesetzen des Alten Testaments, denen die ultra-orthodoxen Juden folgen. Kein Friseur, an bestimmten Feiertagen in einer Hütte lebend, strenge Ernährungsrichtlinien, all das zeigt Kevin Kelly in seinem Buch The Year of Living Biblically. Verrückt. Hier ist das Newsweek Interview dazu.

Dienstag, 25. September 2007

10 Wege - zum Ende der Welt


aufgezeigt von Stephen Petranek

Sonntag, 23. September 2007

Gedanken

Während wir mit Diskussionen über Werte (sic!) und kulturelle Differenzen abgelenkt werden, wurden und werden Waffen von der menschenverachtendsten und – vernichtendsten Art stetig weiter entwickelt.

Freitag, 21. September 2007

Christlicher Terror

Der Abgeordnete Antoine Ghanem und sechs weitere Menschen starben, als die Bombe in der Hauptstadt Beirut explodierte. Ghanem hatte den Einfluss Syriens auf den Libanon kritisiert. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nennt den Anschlag einen "terroristischen Angriff", die USA sprechen von einem "Muster" von Attentaten.Sechs Tage vor der geplanten Präsidentenwahl im Libanon sind bei einem Bombenanschlag der anti-syrische Abgeordnete Antoine Ghanem und mindestens sieben weitere Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 Personen wurden bei der Explosion einer Autobombe am Mittwoch in einem christlichen Viertel der Hauptstadt Beirut verletzt. Der christliche Politiker Ghanem gehörte der Regierungskoalition an, die von Syrien unterstützte Gruppen bekämpfen.

Der Anschlag löste weltweit Empörung aus. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte das Attentat aufs Schärfste und rief alle Bürger des Landes zur Fortsetzung des Dialogs auf. US-Präsident George W. Bush sprach in Washington von einem „feigen Anschlag“ auf Antoine Ghanem, gleichzeitig warf er Syrien und dem Iran ein gezieltes Untergraben der Souveränität des Libanons vor. Der „entsetzliche Mord“ füge sich in ein „tragisches Muster“ von Attentaten gegen die Anhänger eines unabhängigen und demokratischen Libanons.

Der allseits bekannte Gotteswahn, er ist nicht nur ein Problem des Islam.

Mittwoch, 19. September 2007

Scientology Müll

hubbard_1.jpg oder

Oxford Persönlichkeits-Analyse

©2007 Scientology Kirche Berlin e.V.

Scientology ist nach der Lehre ihres Stifters L. Ron Hubbard eine Religion in jedem Sinne des Wortes. Ihre religiösen Wurzeln liegen im frühen Buddhismus. Ihr Ziel ist die spirituelle Erlösung und Vervollkommnung des Menschen durch Erkenntnis der in ihm selbst liegenden Wahrheiten. Dieser weg beginnt bei jeder Person selbst mit der Findung seines wahren selbst, um von dort ins unendliche zu expandieren. Der Persönlichkeitstest dient dabei als Hilfe, indem er die guten Seiten der Person bestätigt und ihre Unvollkommenheiten aufzeigt, die sie aus ihrer Sicht bereinigenden möchte. im persönlichen Testgespräch können Sie erfahren, wie die Scientology Religion Ihnen helfen kann, die in Ihnen liegenden Wahrheiten zu ergründen und durch Übung und Erkenntnis Ihre Unvollkommenheiten zu bereinigen und Ihr wahres geistiges Potential zu entfalten.

Solche Pink-farbenen Flugblätter findet man im Briefkasten, als Faltblatt. Insgesamt sind 200 Fragen zu beantworten und an die Kirche zurück zusenden. Porto bezahlt Empänger.

Verschleierung und Lüge, der eigenen Grundlagen und der Ziele der sogenannten Religion, dass machen die anderen Religionen aber auch. Ach ja, gedruckt wird das ganze im Mutterland des europäischen Katholizismus in Szczecin bei der Firma PAW s.c.

zu beantwortende Fragen:
Nr. 26 Ist Ihr Leben ein ständiger Kampf ums Überleben?
Nr. 92 Sind Sie ein langsamer Esser?
Nr. 97 Schlafen Sie gut?

Religiöser Müll im Briefkasten, wenn man den Fragebogen ausgefüllt hat ist der erste Schritt zum Auditing getan, dann gehts ans Geld.

Montag, 17. September 2007

Christentum und Mammon

Ein düsteres Bild von der Welt und den Kirchen malt ein führender evangelikaler Theologe Lateinamerikas. Der Götze Mammon regiere die Welt, und gleichzeitig breite sich ein „synkretistisches Christentum“ aus, das die Werte der Konsumgesellschaft oft mehr widerspiegele als das Reich Gottes, sagte der Argentinier René Padilla (Buenos Aires) bei einer internationalen Theologentagung Mitte September in Schmitten-Dorfweil (Taunus).

An sich nichts Neues, Armut sei aber nicht nur ein ökonomisches Problem, sondern eine Kombination von wirtschaftlichen, sozialen, politischen, kulturellen und religiösen Faktoren. Aus biblischer Sicht sei Armut »die Unterdrückung der Schwachen durch die Reichen«. Heute sei der Wirtschaftsimperialismus offensichtlich: Die Armen seien den Reichen „auf Gedeih und Verderb“ ausgeliefert. Unter den Folgen litten nicht nur Millionen Menschen in der Dritten Welt - auch in Industrieländern wachse die Zahl der Armen, und die Umweltzerstörung schade allen Menschen.

Da mischen doch alle Kirchen kräftig mit. Die katholische, sprich der Vatikan schon seit 2.000 Jahren: Aus diesem Teufelskreis kommen die Kirchen doch locker wieder heraus, indem sie das Seelenheil im Paradies versprechen. Letztlich geht es bei allen Religionen nur um die Macht, Macht über die Menschen, verbunden mit wirtschaftlichem Einfluss und in vielen Ländern mit politischen Einfluss.

Samstag, 15. September 2007

Gottes gebilligte Gewalt

Studien über Studien, nach denen die Gewaltbereitschaft bei Computerspielen und Filmen steigt. Brad Bushman von der University of Michigan geht einen Schritt weiter. Zusammen mit amerikanischen und niederländischen Kollegen («Psychol Sci», Bd. 18, S. 204) gaben sie 500 Studenten und Studentinnen blutrünstige Geschichten zum lesen. Das Buch »Richter«, welches selbst bibelfesten Gläubigen nicht so bekannt ist.

»Darin übernachtet ein Mann vom israelitischen Stamm Efraim mit seiner Nebenfrau in einer Stadt der Benjaminiter, einem anderen israelitischen Stamm. Einige üble Männer aus dieser Stadt schlagen und vergewaltigen die Frau die ganze Nacht und lassen sie am Morgen tot auf der Türschwelle liegen. Aus Rache ziehen die anderen israelitischen Stämme gegen die Benjaminiter in den Kampf und rotten sie nahezu aus.«

Nachdem jede Versuchsperson eine Variante dieser Gräuelgeschichte gelesen hatte, folgte der Aggressivitätstest. Die Versuchsperson konnte entscheiden, wie laut der Lärm sein sollte, mit dem ein anderer Teilnehmer über Kopfhörer bestraft wurde, wenn er bei einer bestimmten Aufgabe versagte.

In den USA waren fast alle Teilnehmer Christen, die meisten gehörten zu den besonders frommen Mormonen. Wurde ihnen gesagt, dass die Geschichte aus der Bibel stammte, reagierten sie aggressiver als wenn sie angeblich in einer antiken Schriftrolle überliefert worden war. Tendenziell grösser war die Gewaltbereitschaft auch, wenn die Studenten eine Version lasen, in der Gott den Waffengang anordnete.

Männer brutaler als Frauen

In Holland war nur die Hälfte der Studenten religiös. Unter diesen Gläubigen verdoppelte Gottes Segen die Aggressivität. Selbst bei den Atheisten liess er sie noch leicht ansteigen. War von göttlichem Eingreifen nicht die Rede, lagen die Gläubigen und der Rest gleich niedrig. In sämtlichen Studien quälten die Männer ihre Opfer mehr als die Frauen.

Mittwoch, 12. September 2007

Das Kreuz mit Pofalla

Pofalla will nun für die Schulen und Behörden verbindlich das Kruzifix einführen. Entrüstung provozierend. Ganz ist der Aufschrei nicht zu verstehen. Kruzifixe für öffentliche Einrichtungen sind doch in Ordnung. Hinzu kommen die religiösen Symbole der Juden, Moslems, Mormonen, Buddhisten, Evangelikalen und viele andere mehr. Dann können die Linken Marx an die Wand pinnen, die FDP bringt die Chartanalysen der Börsen als heiliges Symbol an die Wand, die Grünen einen abgestorbenen Baum. Jedem Tierchen seine Ikone. Pflichtlektüre in den Schulen, die Bibel, der Koran, der Talmud, das kommunistische Manifest, August Bebel -Werke usw. und so fort. Alle sind glücklich und der soziale Frieden im Lande gesichert.

Pofalla steht für Pluralismus, er weiß es nur nicht.

Sonntag, 9. September 2007

Das »Ortungsmodul« des BKA

mit anderen Worten der Peilsender geht in die nächste Runde. Vor rund 2 Monaten wurde es öffentlich versteigert. Nun wurden rigide Maßnahmen gegen Mitglieder linker Organisationen und der Linkspartei ergriffen. Ein Schreiben der Politischen Abteilung des LKA wirft den Betroffenen vor, sich der »Hehlerei« schuldig gemacht zu haben.

Im Berliner Kulturhaus KATO war das Modul bei einer Soli-Gala versteigert wurden, zum Preis von 3.800€. Das technische Gerät war im Mai diesen Jahres nach einer Großrazzia bei einem linken Globalisierungskritiker installiert und vorgefunden worden. Aus dem Erlös der Versteigerung wird der Rechtsbeistand der kritischen Linken bezahlt. Aus den Protesten gegen den G8-Gipfel sind noch mehr als 1.200 Strafverfahren anhängig.

Wenn man seine Gegner politisch nicht bekämpfen kann, kriminalisiert man sie. Die Methoden sind nicht neu. Die Ortungsmodule schon.

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Naturalismus - kein Dogma!

Wir haben die Lande gemessen, die Naturkräfte gewogen, die Mittel der Industrie berechnet, und siehe, wir haben herausgefunden, dass diese Erde groß genug ist, dass sie jedem hinlänglichem Raum bietet, die Hütte seines Glücks darauf zu bauen; dass diese Erde uns alle anständig ernähren kann, wenn wir alle arbeiten und nicht einer auf die Kosten des anderen leben will; und das wir nicht nötig haben, die ärmere Klasse an alle Himmel zu verweisen.

Heinrich Heine, Romantische Schule, 1835

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Meine Kommentare

Der hätte die Abrissfirma...
Der hätte die Abrissfirma mit einem Handtuch erschlagen....
nickpol - 15. Juni, 13:59
in doors we trust
yeah, that'll be true :)
nickpol - 21. Januar, 10:30
Wer hat denn Wissenschaft...
Wer hat denn Wissenschaft zur Religion erhoben. Etwas...
nickpol - 19. Juni, 09:17
Bei mir hier heissen...
Bei mir hier heissen die Mulwarp, und wenn sich einer...
schlafmuetze - 27. Februar, 20:44
Danke Misanthrop, dir...
Danke Misanthrop, dir auch :)
nickpol - 31. Dezember, 13:31
Ich halte nicht viel,...
Ich halte nicht viel, oder besser gesagt gar nichts...
nickpol - 18. Oktober, 15:03
sieht doch gut aus, in...
sieht doch gut aus, in meiner verehelichten Zeit lief...
schlafmuetze - 17. August, 22:57
@Ansuzz
nicht aus allen Philosophien und Religionen etwas....
schlafmuetze - 8. August, 20:23

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