Freitag, 5. Dezember 2008

Broders geistiges regurtieren

Das Morgenland Festival Osnabrück

Beim Festival in Osnabrück geht es um Kultur, klassische, arabische Musik, Tanz bis hin zum Rock aus dem Iran. Hochkarätiger Kulturaustausch schlechthin und Islamismus, das Mullah-Regime im Iran in der Kritik, mit Recht, ohne wenn und aber. Der Auftritt des Osnabrückers Symphonieorchesters eine unfreiwlilige Propaganda für ein totalitäres Regime? Ein Brennpunkt in der Diskussion der Osnabrücker Lagerhalle.

Die Debatte unter dem Titel »Isolation oder Wandel durch Annäherung? «. Und nun kommt Herr Broder ins Spiel, hat er doch in zwei "Spiegel"-Artikeln den Osnabrücker Musikern vorgeworfen, mit ihrem Auftritt für eine "positive Aussenwirkung" des Regimes gesorgt zu haben.Christiane Hoffmann (FAZ-Autorin) und der Journalist Martin Ebbing widersprechen. »Den Begriff „totalitär“ hält die Journalistin nicht für passend. „Das ist ein politisches System, das weit von einer Demokratie entfernt ist“, erklärte sie zwar. Allerdings würden die Iraner ihren Unmut an der Regierung laut in aller Öffentlichkeit äußern. Das habe sie anderswo auch schon anders erlebt.«

Für Broder ist der Iran eine Diktatur, mit seinem, das Nazi-Regime relativierenden Vergleich. Die argumentative Schwachheit ist Broder klar, darum geht es nicht, es ist die moralische Keule, die er mit seinem Nazi-Vergleich gebraucht. Das macht sich gut und ist rational nicht zu widerlegen.

Im Verlauf der weiteren Diskussion wirft der Osnabrücker Politikwissenschaftler Prof. Mohssen Massarrat ein, dass der Iran dämonisiert werde um Argumente für einen Krieg zu entwickeln. Dieser Ansatz, interessant allemal, führt zu einem Tiefpunkt der Streitkultur, Broder nun zu Massarrat: „Gut, dass Sie hier sind, ich wollte Ihnen schon immer mal sagen, dass Sie eine Dreckschleuder sind." Broder besitzt klare Feindbilder, ohne wenn und aber. Dass diese mitunter schon pathologisch anmuten ist nicht verwunderlich, da wird ein ausgezeichneter Therapeut gebraucht.
Prof. Mohssen Massarrat hat nun den Broderschen Würfelhusten zum Anlass genommen und eine Stellungnahme veröffentlicht, die nachfolgend gelesen werden kann. Wenn Menschen wie Broder in den kulturellen und interreligiösen Dialog eingreifen kann einem Angst und Bange werden, er hat die Wirkung eines intellektuellen Dum-Dum-Geschosses.

Stellungnahme

zu beleidigenden Äußerungen von Henryk M. Boder

anlässlich der Podiumsdiskussion „Isolation oder Wandel durch Annäherung“ im Rahmen des Mogenlandfestivals am 30.09.2008 in der Lagerhalle, Osnabrück

Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die „gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“ diffamiert. Alle sachlichen Argumente und Fakten der Podiumsteilnehmer über die Realität im Iran, die seinem offensichtlich unerschütterlichen Bild vom Iran entgegenstanden, prallten an Broders Schwarz-Weiß-Schema ab. Schließlich strickt er seit Jahren mit erheblichem Aufwand an einem Iran-Bild, dessen Regime totalitär, dem der Nazis vergleichbar und dessen Präsident, der das „Gesicht Irans“ repräsentiere, ein neuer Hitler sei.

Das Morgenland Festival in Osnabrück und die Aufführung des Osnabrücker Symphonieorchesters 2007 in Teheran sowie die breite internationale Berichterstattung darüber hatten am Broder-Phantom „Iran gleich Nazi Deutschland“ gerüttelt und war daher zur Zielscheibe seiner massiven Angriffe geworden. Ich halte den produktiven Kulturaustausch mit Iran für einen verdienstvollen und praktischen Weg, um einer gezielten Dämonisierung eines Landes, das teils durch die schädliche Politik seiner Regierung und teils von Außen in die Isolation getrieben worden ist, entgegenzuwirken. Mit dem historisch belasteten Vergleich sind Teile der deutschen und internationalen Medien und Personen wie Broder im Begriff, nicht nur den Hitlerfaschismus zu verharmlosen, sondern durch Dämonisierung auch den Boden für einen Krieg der USA und Israels gegen Iran psychologisch vorzubereiten. Alle Kriegsgegner sollen in die Ecke von Kollaborateuren gerückt werden. Kollaboration mit dem Feind ist ein Sprachklischee, das Broder gegen differenziert denkende Experten und Journalisten häufig vorbringt, stammt aus dem Klischeerepertoire der Nazis, mit denen diese den Krieg gegen die Nachbarn psychologisch vorbereitete. Gerade in Nazi-Deutschland war die Dämonisierung der Juden als Untermenschen der erste und entscheidende Schritt zum Holocaust. Diese besonders subtile Verunmenschlichung machte die Deutsche Bevölkerung immun gegen die Barbarei und Verbrechen an sechs Millionen Menschen. Diese Methode ist tatsächlich substanzieller Bestandteil des totalitären Denkens und gehörte daher aus den Diskursen in Demokratien verbannt. Der inhaltlichen Kritik an seiner unsäglichen Rolle in der deutschen Diskurslandschaft hat Broder nichts als Beleidigungen entgegen zu setzen. Er diffamierte schon früher auch andere, wie z. B. Evelyn Hecht Galinski (die Tochter des verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski), die Broder wegen ihrer sachlichen Kritik an Israels gegenwärtiger Politik gegenüber den Palästinensern u. a. als „histerische geltungsbedürftige Hausfrau“ diffamierte. Wie Frau Hecht-Galinski werde auch ich die Äußerung Broders gegen mich juristisch überprüfen lassen, um diesem selbstgerechten Menschen, der offenbar mit Narrenfreiheit dabei ist, die Diskurskultur in Deutschland zu vergiften, auch mit juristischen Mitteln Einhalt zu gebieten. Es fragt sich nun, ob die Einladung an einen unbelehrbaren notorischen Gegner des Dialogs und des Kulturaustauschs dem Anliegen des Morgenlandfestivals gerecht geworden ist.

Osnabrück, den 02. Oktober 2008 Prof. Dr. Mohssen Massarrat
von socii
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Dienstag, 2. Dezember 2008

Weihnachts-Widerstand

You know holiday shopping is offensive and wasteful. You know Christmas "wish lists" and "gift exchanges" degrade the concept of giving. You know Christmas marketing is a scam, benefiting manufacturers, stores, and huge corporations, while driving individuals into debt. You know this annual consumer frenzy wreaks havoc on the environment, filling landfills with useless packaging and discarded gifts.

Yet, every year, you cave in and go shopping.

The relentless onslaught of advertising exerts constant pressure. So do the unified bleatings of herds of shoppers, who call you "Scrooge" if you fail to enthusiastically join their ritual orgy of consumption. Friends and family needle you with gift requests, store windows beckon with shiny colorful packages, the same "classic" holiday jingles are piped constantly through every speaker in town.

How can you resist?

Join the Christmas Resistance Movement!

The growing CHRISTMAS RESISTANCE MOVEMENT is joined in solidarity against the Shopping Season. For every 100 automatons who call you "Scrooge," there's a sparkly-eyed CHRISTMAS RESISTOR who supports YOU in NOT BUYING INTO THE HOLIDAY HYSTERIA.

Together, we boycott Christmas Shopping, Christmas decorations, Christmas cards, and every variety of Christmas Crap. We refuse to support the Holiday Industry. We show our love for friends and family by giving our time and care, not by purchasing consumer goods. We maintain the integrity of giving by giving spontaneously and from our hearts, rather than during a specified season.

You are not alone. Together, we can RESIST CHRISTMAS!

Samstag, 29. November 2008

Der Planeten-Wanderer

Seit beinahe 3 Jahrzehnten ist John Francis ein "Planetwalker". Er bereist den Planeten zu fuß oder segelt. Die Botschaft, mehr Achtung und Verantwortung für die Umwelt. In 17 Jahren dieser Reise sprach er kein Wort.
Ein interessanter Vortrag.

Montag, 24. November 2008

Über den Unrechtsstaat

Seit nunmehr 18 Jahren wird den ehemaligen Bürgern der DDR orakelhaft eingeredet, dass sie in einem Unrechtsstaat gelebt hätten. Obwohl längst widerlegt, wie durch Prf. Dr. Erich Buchholz und Dr. Friedrich Wolf, wird diese Lüge immer wieder gern benutzt. Die Lebenswege der Menschen der ehemaligen DDR waren unterschiedlich, möge jeder für sich selbst entscheiden, wie er seine Jugend, sein Leben in dieser Zeit zu bewerten hat. Die DDR ist vergangen, Bilanz ziehen sollte also möglich sein.

Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht und Verfassungslehre, an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ermöglicht nun tiefe Einblicke in sonst Verborgenes. Sein Buch "Das System - Die Machenschaften der Macht" zeigt die wurmstichigen und faulen Stellen des Systems BRD auf. Das Zusammenspiel der Kräfte und Mächte in diesem Land wird aufs sorgfältigste verborgen. Die treibenden Kräfte, Motive und Absprachen, Hintergründe und ursächliche Zusammenhänge der Politik bleiben vor dem Bürger verborgen. Diese theoretischen Ansätze betont der Wissenschaftler in seinem Buch durch zahlreiche Belege.

Verfassungsnorm und Verfassungswirklichkeit klaffen weit auseinander. Amtsträger und Parteipolitiker orientieren sich nicht am Gemeinwohl, wie vom Grundgesetz gefordert, sondern am eigenen Wohl, an den Pfründen von Macht, Posten und zänkischem Egoismus. "Sie leben nicht für die Politik, sondern von der Politik, konstatiert von Arnim.

Ein Schattensystem hat sich herausgebildet, um eben all das vor den Wählern zu verbergen. Mit den wesentlichen Normen des offiziellen Systems BRD ist das nicht vereinbar. Korruption grassiert wie eine ansteckende Krankheit unter den Politikern der BRD, eine eigenständige Berufsausbildung gibt es für diese Kaste nicht, was nun aber so verwunderlich nicht ist. Angriffsflächen zu minimieren, um dem politischen Gegner keine Argumente zu liefern, inhaltloses Geschwafel, Heimtücke sind die grundsätzlichen Werkzeuge politischen Überlebens. Damit erklärt sich auch das "Eigeninteresse" der politischen Kaste Elemente direkter Demokratie zu verhindern. Dem Plebiszit verweigert man die Aufnahme ins Grundgesetz, weil die "parlamentarische Selbstbedienung" wirksam durch die Wähler kontrolliert werden könnte.

Arnim kommt zum Schluss zu der Überzeugung, dass die Demokratie in der BRD eine fiktive ist, das Volk habe seine Befugnisse an ein paar Politiker-Deppen abgegeben. Die Willensbildung verlaufe daher von oben nach unten und nicht in umgekehrter Richtung. Bedauerlicherweise kann von Arnim nicht über seinen Gelehrten-Schatten springen, mit dem bei ihm zu diagnostizierendem Anti-Kommunismus ist er unfähig demokratische Strukturen in der ehemaligen DDR zu erkennen, die es unstrittig gab, statt dessen verfällt er in alte, längst überholte Geschichtsbilder, die ihm die historische Kompetenz absprechen, wiewohl er auf seinem Fachgebiet als Experte gelten darf.

Dienstag, 18. November 2008

DARPA: selbstreparierend, lernend und töten - Roboter


Die DARPA bringt es auf den Weg, einen Killerroboter, der sich selbstreparieren kann und dabei noch lernfähig sein soll. Das nennt sich dann SRS, selbstregulierende Systeme. Die "geheimen" Wissenschaftler des Pentagon scheinen ganze Arbeit geleistet zu haben, immerhin läuft das System schon seit 2004.

So liest sich dass dann bei der DARPA:
DARPA is requesting information from vendors who have developer’s access to high value, hard real time, mission critical, military information systems ... The goal ... is to explore the technical feasibility of dramatically improving system survivability and reliability with technology and techniques that DARPA has recently developed under the Self Regenerative Systems (SRS) program.
via The Register

Donnerstag, 13. November 2008

Spirituelle Kriegführung

Mary Glazier, Windwalker Gemeinde Alaska

Ich glaube an die spirituelle Kriegsführung. Alaska erhielt eine Aufgabe, denn sehr liberale Kandidaten hatten sich für den Posten des Gouverneurs beworben, und wir begannen zu Gott zu beten uns einen Christen zu schicken, erklärt Mary Glazier.

Auf einer Konferenz in Everett, Washington, vergangenen Sommer beschreibt Glazier, wie man vor zwei Jahrzehnten angefangen hat, entsprechende Kandidaten für das höchste Amt des Staates Alaska auszuwählen und vorzubereiten. Als erstes verhalf man dem unabhängigen Kandidaten Walter J. Hickel auf den Sessel, danach wurden Gebete gesprochen für eine vielversprechende Kandidatin, die damals 24 Jahre alte Sarah Palin, die Hickel später im Amt folgen sollte.
Genau wie Thomas Muthee, beschreibt Glazier persönliche Kämpfe gegen Hexen und Zauberei, ebenso wie Muthee scheint sie eine besondere religiöse Bindung zu Sarah Palin gehabt zu haben oder noch zu haben. In einem Festakt, in Wasilla, wurde Palin vor Gott gesalbt und als politischer Führer dieser religiösen Gruppe eingesetzt.
Am 13. Juni 2008 bei der Eröffnung der "Gate of Heaven on Earth" Konferenz, auf der viele Top-Vertreter der apostolischen Reformation anwesend waren, gab Glazier zu verstehen, dass die politische Karriere von Sarah Palin den Gebeten ihrer ganz persönlichen Gruppe zu verdanken sei.

Als Gott zu sprechen begann, war sie 24 Jahre alt, über diese Zwiesprache mit dem Herrn erhielt sie die Intention in die Politik zu gehen. Sie wurde ein Teil unserer Gebetsgruppe in Wasilla. Jahre später wurde sie Bürgermeisterin von Wasilla und im vergangenen Jahr zum Gouverneur des Staates Alaska gewählt. Bei ihrer Amtseinführung widmete sie den Staat Alaska Jesus Christus. Hallelujah! Hallelulah!

Diese gute Nachricht verbreitete sich im Netz der Neuapostolischen Reformation. Pastor Jan-Aage Torp schrieb am 06. September 2008 begeistert in seinem Blog:" Palin ist ein Gebets-Krieger und ein Pfingstler".
Pastor Torp, Oslo, ist ein Apostel in C.Peter Wagners Internationaler Koalition der Apostel, einem Netzwerk von rund 500 Aposteln in den Vereinigten Staaten und 42 weiteren Nationen. Torp berichtete in seinem Blog, dass er C. Peter Wagner und dessen Ehefrau Doris in den vergangenen Wochen besucht habe, zu dem Zeitpunkt, als Palin zum Vize-Präsidentschaftskandidaten von John McCain ernannt wurde. Mit Spannung notiert Torp weiter, dass die Medien in den USA nicht auf die Zugehörigkeit Palins zum Predigernetzwerk verweisen, sondern es sich bei Palin um eine interessante Persönlichkeit handelt, die im Mittelpunkt der Gruppe um Mary Glazier steht.
Mary Glazier ist einer der Propheten aus Wagners inneren Führungskreis, dem Ältestenrat der Propheten, des Apostolischen Rates. Die Neuapostolische Reformation ist der Titel der Struktur, welche Peter Wagner, in den späten 90igern, als "Dritte Welle des Heiligen Geistes" bezeichnete. Mary Glazier ist die Führerin von Wagners US strategischem Predigernetzwerk in Alaska. In mindestens 4 öffentlichen Zeremonien wurde Sarah Palin, durch auflegen der Hand, gesalbt. 3 dieser Zeremonien wurden gefilmt und befinden sich auf der offiziellen Webseite des Staates Alaska. Das wohl häufigste Video ist die Salbung durch den kenianischen Priester Thomas Muthee, in der Kirche von Wasilla, bevor Palin zum Gouverneur des Staates gewählt wurde. Während eine Reihe von Medien die Tatsache herausstellten, dass Muthee in seiner Heimat Kiambu Hexen jagt, muss man betonen, dass er nicht irgendein Hexenjäger ist. Er ist unter anderem international dafür bekannt, die Hauptrolle zu spielen und endgültige Multimedia-Instrumente zu produzieren, welche die evangelikalen Anstrengungen zeigen "Die Dritte Welle des Heiligen Geistes" und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Neuapostolische Reformation darzustellen.

Heute ist die Neuapostolische Reformation ein separater Zweig, mit eigener Theologie, apostolischen Netzwerken, Schulen, schulischen Zulassungssystemen, Konferenzen und Medien. Jeder von Wagners rund 500 Aposteln hat eigene Netzwerke, schenkt man den Angaben dieser Apostel Glauben, dann reden sie von hunderten bis tausenden Gemeindemitgliedern. Sie allen betrachten sich als Teil der radikalsten Umstrukturierung des Christentums seit der Reformation und glauben, dass sie am Ende aller Zeiten Millionen von Seelen, bei der Rückkehr Jesus' , ernten können.
Die neuen Apostolen haben einen einzigartigen Satz von evangelikalen Werkzeugen und Bedingungen entwickelt, auf der Grundlage des Konzepts der spirituellen Kartierung, um Dämonen zu vertreiben. Zu diesem besonderen Zweck bieten sie Kurse an, um in Städten, die Widerstand gegen das Evangelium leisten, die territorialen Dämonen austreiben zu können. Diese Konzepte werden unter die Öffentlichkeit gebracht, insbesondere durch die Medien und Videos, die von George Otis jr. produziert werden. Die "Sentinel Group", der Otis angehört, dokumentiert mittels dieses Filmmaterials die erfolgreichen Transformationen durch die "Spiritual Warfare" und anderer, neuer Technologien. Diese Videos vermitteln die soziale Botschaft, dass eine, nur im Glauben ultimative Gesellschaft, durch das Wirken Gottes verbessert werden kann. Die vom "Geist erfüllten" Christen sind zu vereinen, um die Dämonen aus ihren Gemeinden zu vertreiben und all jene, aus den Behörden zu entfernen, die "nicht wiedergeboren" sind.
Das Jahr 2001 erklärte Wagner zum Beginn des Neuapostolischen Zeitalters. Aber bereits 1999 war die Bewegung mit den Gemeinden im neuen, "spiritual warfare" verbunden, so wie es in den Videos und Büchern dargestellt wird.
Thomas Muthee spielt beim Erfolg der neuapotolischen Gemeinden eine Schlüsselrolle. Die spirituelle Kriegsführung war und ist nicht nur auf Afrika beschränkt. Videos mit den dokumentierten Transformationen hatten ebenso in Almolonga, Guatemala; Cali, Kolumbien und Hemet, Kalifornien Erfolg. In Hemet soll es den spirituellen Kriegern sogar gelungen sein, durch Gebete, ein brennendes Meditations-Zentrum zu retten, sprich zu löschen. In diesem Video berichtet George Otis, dass die mit "Geist-gefüllten" Christen die Kontrolle über die Regierung und die öffentlichen Schulen übernommen hätten.Transformation wurde ein Schlagwort für Glaubens-basierte, soziale Programme im Umfeld der evangelikalen Gemeinden und wird für missionarische Zwecke genutzt.
Melbourne wurde in eine große Erneuerung(christlich) transformiert. Die dortige Gruppe, um die Neuapostolische Prophetin Ana Mendez veröffentlichte Zeugnisse dieser Transformation. Mendez hatte, gemeinsam mit Wagner und dessen Ehefrau Doris, sowie weiteren Top-Aposteln und Propheten 1997 an einer Mission in den Himalaya teilgenommen, "Operation Ice Castle". Dieses Unternehmen, der spirituellen Kriegsführung, diente dazu, das Oberhaupt aller territorialen Dämonen, die "Königin des Himmels" zu bekämpfen.Später, in seinem Buch, bezeichnete Wagner dieses Unternehmen als Kraftprobe. Im Angesicht der "Königin des Himmels", welche verantwortlich dafür ist, dass das Evangelium in der römisch-katholischen Kirche und dem Islam nicht angenommen wird.
Mendez schrieb über die Tranformation der Stadt Melbourne, dass die Expedition erfolgreich war und bezog den Tod von Mutter Teresa in die Ergebnisse mit ein.
In Predigten und Vorträgen kommentierte Glazier die überragende Rolle von Palin im Rahmen der Neuapostolischen Reformation, bis hin zur Kontrolle von Staats-und Regierungschefs durch die "Sieben-Berge-Strategie". Diese Bemühungen, die Kontrolle über Religion, Familie, Bildung, Kunst und Unterhaltung, Medien sind klar in den Zielen der Öffentlichkeitsarbeit definiert und werden in zahlreichen Konferenzen immer wieder betont. Vor der Salbung von Sarah Palin betonte Muthee die Notwendigkeit der Übernahme der "Sieben Königreiche" in einer kurzen Predigt. Ein hervorstechendes Merkmal für die Gottesdienste der Neuapostolischen Reformation ist die Verwendung eines militanten Vokabulars. Die römisch-katholische Kirche und die Mormonen werden als korrupte Gemeinschaften dargestellt. Auf einer Website, von Diane Buker, Leiterin einer Gemeinde, die sich "Streitaxt-Brigade" nennt, wird ein Arm dargestellt, der einen Streitkolben hält, ganz konkret gegen den Katholizismus und das Mormonentum gerichtet. Man rühmt sich, am Tod Mutter Teresas mitverantwortlich zu sein und gibt sich Dienstgrade, wie sie eigentlich beim Militär üblich sind. In Predigten wird immer wieder Gewalt angemahnt, den Gewaltsamen wird Gott mit Gewalt überbracht. Das ist die Rhetorik der spirituellen Kriegsführung. Die Führung der Neuapostolischen Reformation betont immer wieder, dass die spirituelle Kriegsführung nicht gegen menschliche Wesen gerichtet sei, sondern eben nur für diese Kriegsführung benötigt werde.

weitere Informationen:

Palin und die Apostel

Palins Kirche und die Dritte Welle

Samstag, 8. November 2008

Im Irak, nur "technische" Änderungen?

Es ist an der Zeit, einen nüchternen Blick auf die Zukunft des Irak zu werfen, insbesondere unter dem Aspekt, was Barack Obama dem Land bringen wird. In den englisch-sprachigen Medien ist noch nichts darüber zu finden. Bei Al-Jazeera konnte man folgendes lesen:Al-Jazeera

In einer ersten Reaktion, auf die Wahl Obamas zum Präsidenten der USA, äusserte sich das Büro des Präsidenten des Irak dahin gehend, dass die Änderungen für den Irak nur technische sein könnten, mehr erwarte man nicht.

Wie zu erfahren war, hat Barack Obama Rahm Emanuel zum Chief of Stuff des Weißen Hauses gemacht. Rahm selbst ist israelischer Staatsbürger und hat in der israelischen Armee gedient, was er abstreitet, Er war einer der Kongressabgeordneten, die 2002 für eine Invasion im Irak gestimmt haben. Das Konfetti der Sieges-Party von Barack Obama hat sich noch nicht gesetzt, aber es ist an der Zeit Fragen zu stellen, vor allem, welche außenpolitischen Pläne Obama hinsichtlich des Truppenabzugs im Irak hat und wie er sich die Gestaltung der politischen Landkarte im palästinensisch-israelischen Konflikt vorstellt.

Die Erwartungen an Barack Obama sind hoch, vielleicht zu hoch, und vieles wird beim Alten bleiben. Wir werden sehen.
Nach einem Post von Raed Jarrar Raed in the Middle bei Alternet.org

Donnerstag, 6. November 2008

Warum Gesellschaften versagen

Von der Eisenzeit Grönlands über die Entwicklung Islands hin und weiter nach Montana, erklärt Jared Diamond warum menschliche Gesellschaften immer wieder versagen, wie wir die Anzeichen erkennen und was wir dagegen unternehmen können.

Der Wegbegleiter von Ernst Mayr in einem exzellenten Vortrag.

Samstag, 1. November 2008

Der Tanz um den "Goldenen Bullen"

Gläubige Menschen sind ja von Natur aus etwas irrational, können diesen unlogischen Aspekt ihres Lebens aber mehr oder weniger gut handhaben. Wenn dann der Glauben in ekklesiogene Neurosen umschlägt wird es ernst. Wie im Beispiel hier:

Gläubige beten am Börsen-Bullen in New York gegen die "Bären" und "Bullen" des sogenannten freien Marktes. Sie bitten Gott um einen Markt der Löwen. Desweiteren soll der "Herr" die Kontrolle über den Markt übernehmen. Das ökonmische System würde sich nicht dem normalen Menschen offenbaren. In der Bibel tanzten sie um das Goldene Kalb, heute um einen Bullen, der als Statue an Beliebigkeit nicht zu übertreffen ist, aber das ist wohl ein Stigma des Glaubens.

Idee: Pharyngula

Dienstag, 28. Oktober 2008

Geschwindigkeitskontrollen wie in der Muppetshow

Der Brite verspottet deutsche Verkehrpolizisten. Die Kameras der Geschwindigkeitskontrolle sind natürlich für Rechtsverkehr ausgelegt. Der Brite hat auf dieser Seite eine Puppe aus der Muppetshow.

Die Festellung des Halters, anhand des Kennzeichens ist nicht ausreichend.
Klasse Nummer , die Quelle hier.

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Naturalismus - kein Dogma!

Wir haben die Lande gemessen, die Naturkräfte gewogen, die Mittel der Industrie berechnet, und siehe, wir haben herausgefunden, dass diese Erde groß genug ist, dass sie jedem hinlänglichem Raum bietet, die Hütte seines Glücks darauf zu bauen; dass diese Erde uns alle anständig ernähren kann, wenn wir alle arbeiten und nicht einer auf die Kosten des anderen leben will; und das wir nicht nötig haben, die ärmere Klasse an alle Himmel zu verweisen.

Heinrich Heine, Romantische Schule, 1835

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Der hätte die Abrissfirma...
Der hätte die Abrissfirma mit einem Handtuch erschlagen....
nickpol - 15. Juni, 13:59
in doors we trust
yeah, that'll be true :)
nickpol - 21. Januar, 10:30
Wer hat denn Wissenschaft...
Wer hat denn Wissenschaft zur Religion erhoben. Etwas...
nickpol - 19. Juni, 09:17
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nickpol - 31. Dezember, 13:31
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nickpol - 18. Oktober, 15:03
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