Die Evangelikalen in den USA fühlen sich missbraucht. David Kuo, ehemaliger Mitarbeiter der Bush-Regierung äußert sich dahingehend, für die Bush-Administration nur als Wahlstimmen gut gewesen zu sein. In seinem Buch "Tempting Faith" legt er den Sprachgebrauch im Weißen Haus offen. Evangelikale sind bekloppt, albern und geisteskrank.
Das Buch eine Steilvorlage für die Demokraten, da Kuo die Gläubigen zu einer politischen Abstinenz aufruft und sich nicht mehr von den Republikanern missbrauchen zu lassen.
Eine schöne
Geschichte, da kann man nur noch ausrufen Halleluja Brüder, der Präsident ist einer der Eurigen und der Antichrist nah. Amen
nickpol - 18. Oktober, 21:31
Agenten des US-Geheimdienstes haben eine 14-jährige Schülerin mitten im Unterricht abgeführt und verhört, weil sie auf einer Internetseite drastische Kritik an Präsident George W. Bush geübt hatte.
Die Agenten hätten Julia Wilson während der Biologiestunde an einer High School im kalifornischen Sacramento aufgegriffen und mitgenommen, berichtete die Zeitung
Sacramento Bee.
Die sommersprossige Zahnspangenträgerin habe sich für eine Fotokollage rechtfertigen müssen, die sie auf der bei Teenagern beliebten Chat-Seite MySpace veröffentlicht habe. Das Bild zeigte den Angaben zufolge den US-Präsidenten, in dessen Hand ein Messer steckt; darunter stand "Kill Bush" ("Tötet Bush").
Das Mädchen zeigte sich unbeirrt von dem Geheimdiensteinsatz. "Ich habe ihnen gesagt, dass ich einfach nicht mit Bushs Politik einverstanden bin", sagte Wilson der Zeitung. Sie habe aber keinerlei Pläne verfolgt, dem Präsidenten etwas anzutun. "Ich bin sehr friedlich", versicherte der Teenager. "Ich kann nur Bush einfach nicht leiden." Wilsons Vater Jim Moose kritisierte die Behörden: "Ich will nicht billigen, was meine Tochter getan hat, aber die Reaktion scheint mir ein bisschen übertrieben." Seine Tochter stelle "kein glaubwürdiges Risiko" für den Präsidenten dar, stellte Moose klar.
Der Teenager hätte alles sagen können, jedwede Beschimpfung gegen den Präsidenten, das wäre von Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt worden, aber nicht der Aufruf Bush zu töten. Trotzdem, nachdem der Geheimdienst die Identität des Mädchen festgestellt hatte, wäre es ein einfaches gewesen angemessen zu reagieren.
nickpol - 14. Oktober, 15:06
In Sachsen - Anhalt fast nicht mehr zu überbieten. mehr dazu im
SpiegelOnline. Einfach eine Schweinerei.
nickpol - 13. Oktober, 13:40
Der Flugzeugträger Eisenhower, begleitet von den Zerstörern USS Anzio, Ramage, Mason und dem Angriffsunterseeboot USS Newport auf dem Weg zur Meerenge von Hormuz. Diese Schiffe sollen Ende des Monats in der Nähe der iranischen Küstengewässer sein.
Es ist alles möglich, es kann sich um einen Bluff oder eine Finte handeln oder um eine Demonstration US-amerikanischer Stärke, Zweifel sind angebracht.
Krieg gegen den Iran bedeutet ein apokalyptisches Szenario im Nahen Osten zu entfesseln und ist am Ende der Bush Ära nicht unvorstellbar.
So könnte es in wenigen Wochen beginnen. Die US-Regierung die immerhin von sich behauptet einen christlichen Auftrag zu haben um dieWelt und insbesondere den Nahen Osten neu zu formen. Drei Staaten in dieser Region wurden als Achse des Bösen definiert. Der Irak, mittlerweile erobert, aber nicht unter Kontrolle, Nordkorea, nun mit einem unwahrscheinlich, wahrscheinlichen Kernwaffentest und der Iran. Nordkorea jedenfalls der gefährlichste Part in der Achse des Bösen, nicht einfach anzugreifen, da dieser durchaus mit Kernwaffen zurückschlagen könnte.
Es sind die gleichen Argumente, eines Elliot Abrams, die halfen den illegalen Krieg in Nicaragua zu dirigieren, indem man die Contra unterstützte, den Weltsicherheitsrat beeinflusste bis hin zu den Lügen und Intrigen, die zur Eroberung des Irak geführt haben..
Abrams wusste nichts über Mittelamerika. Er weiss nichts über den Nahen Osten. Er sieht die Welt durch die kindische, binäre Linse des Wohls und Übels, unser und ihrer, der Kräfte der Dunkelheit und der Kräfte des Lichts.
Diese Männer befürworten eine Doktrin von permanentem Krieg, eine Doktrin, die, wie William R. Polk aufzeigt, eine leichte Modifizierung von Leon Trotzkis Doktrin der permanenten Revolution ist. Diese zwei revolutionären Doktrinen dienen derselben Funktion, um all jene einzuschüchtern und zu zerstören, die als ausländische Opponenten klassifiziert sind, dazu, permanente Instabilität und Furcht zu schaffen und Inlandskritiker zum Schweigen zu bringen, die führende Politiker in einer Zeit nationaler Krise herausfordern. Es funktioniert. Die Staatsbürger der Vereinigten Staaten, die ihrer bürgerrechtlichen Freiheiten langsam beraubt werden, werden wie die Schafe über eine Klippe getrieben.
Wenn es zum Krieg mit dem Iran kommt, wird es anders sein, zu einem werden die Visionen der christlichen Rechten, mit ihren apokalyptischen Alpträumen wahr werden, zum anderem werden diese Kräfte, den Personen um den Präsidenten herum, diese Alpträume als von Gott vorbestimmt suggerieren.
Der Iran hat den Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomtechnologie tatsächlich unterschrieben. In seiner Gesamtheit wurde der Vertrag jedoch niemals vom iranischen Parlament ratifiziert.
Ich bestreite nicht die Absichten des Irans, Kernwaffen zu erwerben, noch reduziere ich die Gefahr, sollte er sie erwerben, in den geschätzten fünf bis 10 Jahren?
Pakistan, Indien und Israel haben es abgelehnt den Vertrag zu unterschreiben. Sie haben Kernwaffen entwickelt, Reaktionen der Weltöffentlichkeit sind weitest gehend ausgeblieben. Israel hat jetzt einen geschätzten Bestand von 400 bis 600 Kernwaffen."Dimona," der Name der Stadt, wo sich die Produktionsstätten für die israelischen Kernwaffen befinden ist zu einem Synonym geworden für die muslimische Welt, ständig die nukleare Bedrohung der Existenz der Muslime vor Augen.
Erwartet die westliche Welt, dass die Iraner still und tatenlos zusehen eventuell per Knopfdruck von der Landkarte getilgt zu werden.?
Die Falken in Washington, die für einen Krieg gegen den Iran sind, glauben die etwa 1.000 Standorte für Kerntechnologie im Iran zerstören zu können, darüber hinaus die 850.000 Mann starke Armee zu paralysieren, außer acht lassend, welches Chaos und politische Instabilität ein Krieg gegen den Iran mit sich bringen muss.
Der massive israelische Bombenangriff auf den Libanon versäumte, 4 Millionen Libanesen zu befrieden.
Ein Krieg gegen den Iran entzündet den Nahen Osten, die Leidtragenden werden die Israelis sein, danach die Welt.
nickpol - 13. Oktober, 01:29
Im Zarenreich Russland ist eine Journalistin ermordet worden. Anna Politowskaja, recherchierte und plante die Veröffentlichung eines Artikels über den Krieg gegen Tschetschenien, Mord, Folter, Kriegsverbrechen. All das paßte im Zarenreich des Herrn Putins gewissen Leuten nicht. Ich möchte hier keine Verschwörungstheorien aufstellen, aber aus diesem Grunde wurde die Journalistin ermordet. Es ist nicht legitim in diesem Land seine Meinung zu sagen. Ex-Kanzler Schröder bezeichnete Putin mal als “Lupenreinen Demokraten”. Diese Äußerung zeigt mir die realitätsferne unseres Ex-Kanzlers. Oder vielleicht war er da ja auch schon mit seinem neuem Job beschäftigt.
Eines kann man Russland nicht unterstellen, demokratisch zu sein, das war unter den Zaren unmöglich, das war zu Zeiten der Kommunisten nicht möglich und heute schon gar nicht, das Land ist, was es ist, ein Gulag und Putin ist der Lagerkommandant.
nickpol - 10. Oktober, 13:32
Nun ist es soweit, kritische Darstellungen in der Kunst werden von der Polizei in Berlin als Blasphemie erkannt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.
Die Kleinste aller
Galerien hat es erwischt.
(Danke Max)
nickpol - 9. Oktober, 20:43
Nachts. Die Rechner werkeln leise vor sich hin. Die Kontrolllämpchen glimmen alle, manchmal rythmisch, als würden sie synchron laufen, manchmal scheint es chaotisch, ein paar Sekunden, Minuten, dann ist alles wieder im Gleichlauf, für begrenzte Zeit. Allnacht, im Serverraum.
Nichts besonderes. Zeit um sich im Internet umzuschauen, mal sehen was da so alles passiert. Ein paar Blogs lesen, nicht die Großen, von den Tages-und Wochenzeitungen, die scheinen eh manchmal gleichgeschaltet, nein die Kleinen, scheinbar unscheinbaren, manche sehr intim, andere laut und dröhnend in der Sprache, Trolle, Beschimpfungen, Gedichte und zärtliche Worte, alles da, manchmal zum kopfschütteln, andere wieder eloquent.
Politik, die Politiker haben das Internet entdeckt, einige werden zu Exhibitionisten, andere fallen gar nicht auf, nie. Warum sind sie wohl in die Politik gegangen?
Plötzlich links oben, ein grüner Punkt auf den Screen, nicht gesehen, oder nicht beachtet, ein Fehler des Displays, hoffentlich nicht. Der Punkt verschwindet, alles in Ordnung. Wieder da, andere Ecke, langsam kommt Unruhe auf, was ist, das. Wer bist du? oder was?. hm, »Ich bin der Netzfeind.« Wie, was, hier werde ich verscheissert, Firewall nachschauen, alles in Ordnung, mein System ist in Ordnung. Der Punkt ist weg. Aufatmen. Dann in ganz grossen Buchstaben »DU BIST VIRTUELL VERSAUT«. Ich lehne mich zurück, bin etwas entgeistert. Denken, wer und was auch immer das ist, beschimpft mich hier, oder, was ist virtuell versaut. Bin ich es. Frage »Was meinst du damit«? Schallendes Gelächter, laut, aber sehr lustig, nicht schadenfroh, Frau, Mann, nein, kann ich nicht zu ordnen, also Neutrum, doch nicht der Netzfeind sondern das Netzfeind für den Anfang. Es ist seltsam, manchmal höre ich eine Stimme im Kopfhörer, dann wieder Text auf dem Screen. Es ist zum verzweifeln, wahrscheinlich werde ich das Ding erst los, wenn ich das Netzwerkkabel entferne, oder den Rechner ausschalte, aber irgendwie ist meine Neugier geweckt. Das Netzfeind amüsiert sich sichtlich, mal grüner Punkt, mal Sprechblase, mal Sprache im Hörer. Es ist niemand hier, ich bin allein, das vorsichtige umsschauen bringt kein Ergebnis. Also nochmal:»Wieso bin ich virtuell versaut?« Keine Antwort, Stille, habe ich eine Hallu gehabt, ist was im Kaffee, nur nicht verrücktmachen lassen. Auf welcher Seite hast du den Punkt zuerst gesehen, bewußt wahrgenommen? Blödsinn ich bin ja noch auf der Seite, habe mich ja gar nicht weitergehangelt, seltsam, aber nun ist Ruhe, ein Scherz fertig, nur nicht paranoid werden, wenn da nicht die Zweifel wären, ich habe die Stimme gehört und den Text gesehen, Schluss jetzt. Keinen Bock mehr auf Internet, Frust breitet sich aus. Rechner aus und fertig.
(wird fortgesetzt)
nickpol - 9. Oktober, 18:00
Wahlcomputer haben sich bislang noch nicht im mainstream wiedergefunden. Es gibt Berichte darüber, aber groß zur Kenntniss werden sie nicht genommen.
Mit den
Diebold Wahlcomputern fing es an. Eine beeindruckende Demonstration von Wissenschaftlern, wie leicht diese Computer zu manipulieren sind.
Den Forderungen von
Experten, die in Deutschland vorhandenen Wahlcomputer zu prüfen, wurde durch den Hersteller, die niederländische Firma Nedap/Groenendaal, nicht nachgekommen. Die Computer sind sicher, versucht man uns einzureden.
Nun wäre ja eine demokratische Kontrolle von unabhängigen Experten der richtige Weg gewesen, eben auch um Demokratie zu realisieren. Weit gefehlt. Keine Reaktionen aus der Politik über die mehr als 1.800 in Deutschland eingesetzten Wahlcomputer.
Bis Mittwoch Abend, als die niederländische Bürgerinitiative
Wij vertrouwen stemcomputers niet, kurz vor den Parlamentswahlen am 22. November, im holländischen Fernsehen
Nederland 1, vor laufenden Kameras zwei gesockelte EPROMS auf der Platine des Wahlcomputers Nedap ES3B, innerhalb von 5 Minuten wechselte. Wir vermuten richtig, es sind eben auch jene Wahlcomputer in Deutschland im Einsatz.
Manipulierte Wahlcomputer sind von den Wählern und den Wahlvorständen nicht feststellbar. Eine sichere Lagerung der Computer, zwischen den Wahlen, ist nicht geregelt, Vorschriften gibt es keine.
Der Geschäftführer der Firma Nedap, Jan Groenendaal hatte noch im August diesen Jahres getönt, dass die Wahlcomputer seiner Firma nicht zu manipulieren seien.
Den Beweis, dass man mit unserer Wahlmaschine auch Schach spielen kann, würde ich gern vorgeführt bekommen, so Groenendaal.
Genau das tat der „Wahlcomputer“, er eröffnete die Schachpartie, vor laufenden Kameras mit d2-d4.
Für ein unmögliches Hacken der Maschine eine reife demokratische Leistung.
Da bleibt nur noch zu sagen, Schach--------------------Matt, Herr Groenendaal.
nickpol - 6. Oktober, 21:45
Artern jagt Neonazis und verprügelt sie. Da wird mir irgendwie warm ums Herz.
Die Behörden unfähig und überfordert, dann machen es die Bürger selbst.
nickpol - 4. Oktober, 16:07
Heribert Prantl in der
Süddeutschen Zeitung interessante Ansichten, zu empfehlen.
nickpol - 3. Oktober, 13:25
Doch als die schwarz-rot-goldene Fahn,
Der altgermanische Plunder,
Aufs neue erschien, da schwand mein Wahn
Und die süßen Märchenwunder.
Ich kannte die Farben in diesem Panier
Und ihre Vorbedeutung:
Von deutscher Freiheit brachten sie mir
Die schlimmste Hiobszeitung.
Schon sah ich den Arndt, den Vater Jahn
Die Helden aus anderen Zeiten
Aus ihren Gräbern wieder nahn
Und für den Kaiser streiten.
Die Burschenschaftler allesamt
Aus meinen Jünglingsjahren,
Die für den Kaiser sich entflammt,
Wenn sie betrunken waren.
Ich sah das sündenergraute Geschlecht
Der Diplomaten und Pfaffen,
Die alten Knappen vom römischen Recht,
Am Einheitstempel schaffen.
(H. Heine)
nickpol - 3. Oktober, 02:22
Sie haben Milliarden in Medienbesitz, das Ohr des Präsidenten und die Fähigkeit, einen republikanischen Kandidaten zu machen oder untergehen zulassen. Becky Fischer, Evangelikaler, ehemals Managerin eines Geschäfts für den Vetrieb von religiösen Devotionalen sieht in der heutigen Entwicklung eine Gefahr für die Kinder. Die nächste Generation heranwachsender Amerikaner darf nicht verloren werden, sie muss eine christliche Weltanschauung besitzen. "Wenn wir warten bis sie im Teenager-Alter sind, ist es zu spät, dann haben wir zu lange gewartet.
Im Internet werden Inserate geschaltet, Bilder von amerikanischen Mädchen, die Augen himmelwärts gerichtet ganz im Stil eines glückseligen, mittelalterlichen Ikonenbildes.
Jetzt gibt es das Jesus Camp, 6-11 jährige erhalten im Sommerlager die religiöse Grundausbildung für die "Armee Gottes". Die Kinder sollen dazu ermächtigt werden, diese kranke, alte Welt zu heilen. Jesus Camp ein Dokumentar-Film, die Fischer, in ihrem Glauben unerschütterlich, mit starkem Willen und überzeugt das Richtige zu tun.
Die Kinder, manche von ihnen verstört, offensichtlich Probleme mit der beginnenden Pubertät, sind respektvoll, unterstützen sich gegenseitig und hören den Ausführungen der Ausbilder aufmerksam zu. Eine religiöse Ausbildung, in einer säkularen Welt unvorstellbar.
Dargestellt ein junges Mädchen, geht mit ihren Begleitern spazieren, ein paar ältere Herren sitzen auf Faltstühlen und sonnen sich. Das Mädchen geht auf sie zu und fragt sie, ob sie wissen, wohin sie gehen, wenn sie einmal sterben. Beide behaupten zuversichtlich, dass sie in den Himmel gehen. Das Mädchen läuft zurück zu ihren Begleitern und sagt diesen, ich dachte schon es könne sich um Muslime handeln.
Die Kinder, im Alter von 6 Jahren werden mit der "kriegerischen Sprache" der Fischer geschult. Diese nennt offen ihren Auftrag "Krieg". Kinder werden ausgebildet und erzogen Religion als etwas "Gewaltiges" zu verstehen, von dem auch Gewalt ausgehen könne. Natürlich gilt dies nicht für andere Religionen. Wer sich ausserhalb der christlichen Gemeinde befindet, wird wie ein Feind behandelt, noch sind es religiöse Gruselmärchen die da erzählt werden, wann werden Kinder bereit sein, dafür Gewalt einzusetzen. Nichts anderes tun moslemische Fundamentalisten, ob in Palästina oder anderswo. Es sind die gleichen Regeln die da zur Anwendung kommen.
In unserer Zeit versuchen verschiedene Denkströme das Phänomen des Terrorismus zu analysieren, mit unterschiedlichen Denkansätzen, die Ergebnisse sind natürlich zum Teil sehr konträr und kontraproduktiv, wie etwa der Krieg der USA gegen den Irak, oder der Krieg Israels gegen den Libanon, die Gewaltspirale dreht sich.
Die religiöse Schwerkraft in der Auseinandersetzung zwischen Christen und Moslems wird mit solchen Sachverhalten noch zu nehmen, die Probleme werden so nicht geklärt, die Kinder für religiöse Machenschaften missbraucht.
Über solcherart Kindesmissbrauch gilt es nachzudenken, das ist wie religiöse Pädophilie.
nickpol - 1. Oktober, 13:18
Der Historiker A. Baring veranstaltet zur Zeit eine Serie von Diskussionsabenden, gemeinsam mit der hessischen CDU zum Thema "Bürgerliche Leitkultur". Irgendwo wurde er mal als einer der klügsten Köpfe Deutschlands bezeichnet. Hier können wir nun lesen, was ein kluger, halbgebildeter Historiker, der sich irgendwo etwas angelesen hat so zum Thema Osten von sich gegeben hat. ich erspare mir dabei seine Äusserungen zur NS-Vergangenheit, das wäre eh ein ganzes Kapitel für sich.
1. In der alten DDR herrschte im Grunde genommen, wie man es früher formuliert hätte, polnische Wirtschaft, aus den Menschen dort sind deutsch sprechende Polen geworden.
2. Die Universitäten waren weitgehend keine Universitäten, die Schulen keine Schulen, die Leute waren unfähig zur Ausübung ihrer Berufe.
3. Die Leute im Osten sind verzwergt und verhunzt. Ob sich heute dort einer Jurist nennt oder Ökonom, Pädagoge, Psychologe, Soziologe, selbst Arzt oder Ingenieur, das ist völlig egal: Sein Wissen ist auf weiten Strecken unbrauchbar. Die frühere DDR ist weithin ein kopfloses Land.
4. Die Renitenz des Ostens, die kompensatorische Arroganz des unterlegeneren Schwächeren. Dieser sächsische Dialekt, dieses Idiom des deutschen Sozialismus.
Um nur ein paar Beispiele der Zitate des aus CDU Sicht führenden Historikers Bahring aufzugreifen.
Und solche Leute sollen dann die Eckpfeiler "bürgerlicher Leitkultur" bestimmen, unglaublich. Interessant wäre, wie Bahring den Abschluss von Frau Merkel, als Diplom Physikerin einstufen würde, aber die hat ja immerhin den Vorteil in Hamburg geboren worden zu sein, ach ja und Honecker kam aus dem Saarland, daher auch die Abkürzung SED, saarländisch eingewanderter Dachdecker.
nickpol - 29. September, 15:19